Der Kuss vom Sommer… – Tagaus, tagein…

Als ich heimgehe.
Nach der Arbeit.
Blicke ich.
Nach oben.
Der Himmel.
So blau…
So faszinierend schön…
Wie eine…
Optische Streicheleinheit.
Auf der Seele!
Kommt mir vor…
Dazu Vogelgezwitscher.
Und der Duft.
Von Heu.
Die Wiese.
Vor dem Schloss.
Frisch gemäht…
Sommer…
Erinnerungen.
Als ich.
Ein Kind war.
Vor vielen Jahren…
Im Mühlviertel.
Eine Wiese.
Direkt.
Vor dem Haus.
Und im Sommer.
Spielen.
Im hohen Gras.
Oder…
Mit dem Heu…
Der Duft.
Unbeschreiblich.
Er erzählt.
Vom Leben…
Und der Jugend…

Ich bleibe stehen.
Einen Moment.
Schließe die Augen.
Einen Moment.
Bin ich.
Wieder Kind.
Spiele…
Mit den Geschwistern…
Schließlich gehe ich.
Weiter.
In meiner Wohnung.
Ist es kühl…
Ich kippe.
Das Fenster.
Dass der Duft.
Hereinkann.
Aber hier.
Im Wohnzimmer.
Fühlt er sich.
Anders an…
Das Leben…
Geht dahin.
Man altert.
Wird reicher.
An Erfahrung.
An Erlebnissen.
Alles hat…
Seinen Platz…
Ich bin…
Nicht mehr jung.
Und das Leben.
Führt mich weiter.
Ohne anzuhalten.
Graue Haare.
Falten.
Wehwehchen.
Aber der Sommer…
Er bleibt…
Unwiderstehlich

So…
Gefällt er mir.
Voller Wärme…
Fast zärtlich…
Wenn er…
Später…
Brennt…
Das Land…
Versengt.
Und meine Seele…
Dann ziehe ich mich.
Zurück.
Vom Sommer…
Verriegle.
Die Fenster.
Und sperre.
Die Sonne aus.
Sie tut mir.
Dann nur weh…
Noch genieße ich.
Den Kuss.
Des Sommers.
Aber wenn er…
Das Feuer.
Verbreitet.
Sehne ich mich…
Nach dem Herbst…
Ich schließe.
Das Fenster.
Schiebe…
Die Gedanken weg.
Draußen weht.
Eine leichte Brise.
Streicht die Bäume…
Ganz sanft…
Aber…
Es bleibt nicht so…

Vivienne/Tagaus, tagein…

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