Endlich heiraten! – Zum Nachdenken

Ehe für Alle!

Homosexuelle Männer und Frauen,
dürfen sich jetzt endlich „trauen“.

Hetero’s sind heutzutage nicht mehr erbicht,
und sehen das Gelöbnis vor Gott nicht als Pflicht.
„Ehe für alle“ wird erst dann interessant,
wenn eine „Revolution“ eintritt in einem Land.

In Kolumbien wurde es praktiziert,
eine Drei Männer-Ehe wurde aktzeptiert.
„Ich sei, gewährt mir die Bitte,
in eurem Bunde der Dritte“.

Warum sollte es nur Drei-Männer-Ehen geben?,
in Brasilien haben sich drei Frauen das Ja-Wort gegeben.
Wird die Dreier-Ehe bei uns der letzte Schrei,
Zwei Frauen und ein Mann-Ehe ganz wertefrei?
Oder doch eine Frau und zwei Männer?,
das wäre dann der letzte „Renner.“

Auch im Islam ist es nicht verpönt,
wird der Mann mit vier Frauen verwöhnt.

Einige werden sich jetzt denken,
ich werde mein Leben selber lenken.
Ich liebe nur mich und keine(n) andere(n),
keine(n) Grantelte(n) oder Zankende(n).

Homo-Hetero Beziehungen wären auch denkbar auf Erden,
nur muß genderpolitische Klarheit geschaffen werden
Wir sehen: Die „Ehe für alle“ steht erst am Anfang,
Das nächste Ziel wird sein: „Ehe für allerlei Umgang.“

Fazit der Kirche:
Der Hl. Vater hat an die Lehre vom Naturrecht erinnert, also an jene
Ordnung, die von Gott kommt und nicht von politischen Inhabern
der Macht gemacht oder verändert werden kann.
Wir müssen aufpassen, dass wir diese Ideen nicht in uns eindringen lassen.
Vor allem aber ist die Ehe ein Abbild Gottes, Mann und Frau in einem Fleisch.
Wenn man das zerstört, „beschmutzt“ oder entstellt man das Abbild Gottes.

Nachsatz: Neues Testament von Lukas und Matthäus –
Maria und Josef sind verlobt, als der Jungfrau vom Erzengel Gabriel
verkündet wird, sie werde durch die Kraft des Heiligen Geistes ein Kind empfangen.
Nach katholischer Lehre lebten Maria und Josef in „Josefsehe“.

Muetschi

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4 Kommentare

  • Toni

    Na klar, die Politik ist schuld! Nur, wo kommt die Politik her? Fällt vom Himmel? Und die Politiker, auch sie fallen vom Himmel? Nein, wir alle (in Staaten die sich der Demokratie -Herrschafft des Volkes- bezichtigen) wählen diese Politnasen, wenn wir denn wählen. Es ist immer sehr leicht, Politikern die Schuld zu geben und dann selber nicht zur Meinungsbildung beitragen zu wollen! Kapitalismus? Was genau soll das sein? Die Herrschaft des Geldes oder der Besitzenden? Irgendeiner, im ausgehenden Feudalismus, also Adam Smith, schrieb etwass von „der unsichtbaren Hand“ die alle Wohlfahrt regeln soll. Thatcher und Reagan (hier lege ich nahe, z.B.

    http://www.bohnenzeitung.com/2011/11/was-ist-an-wallstreet-los-frankie-millers-einsichten/

    hier in der Bohne mal zu lesen) haben dann daraus die „tripple down“- Theorie entwickel in dem Sinne, dass, wenn es den „da oben“ gut ginge auch „die da unten“ profitieren würden! Tun sie es denn nicht? Der soeben in die „ewigen Jagdgründe“ entfleuchte Kohl und nicht zuletzt Gerd Schröder mit seiner „Hartz 4“- oder „Agenda 2010“ genannten Ungeheuerlichkeit, konnten nicht zuletzt auf diesen Theorien ihre Regierungstätigkeit festigen. Ja, so isses, das Leben ist schwer, gut dagegen ist es, die Politik zu verteufeln.
    Und doch, das Thema Schwulen- oder Lesben-Ehe hat etwas sehr politisches! Und genau solche Themen lenken ab von den Irrungen und Wirrungen unserer gewählten Köpfe!
    Nur, Religion und Sexuelle Orientierung sollten privat sein, kein Thema für Diskurse die eh nicht beendet werden können. Ob ein Kind in gleichgeschlechtlichen Beziehungen irgendetwas verpasst oder falsch geprägt wird, sollte nicht einfach ohne Nachweise in den Ring geworfen werden. Zumal hierbei die „Eheschließung“ überhaupt keine Rolle spielt.

  • Toni

    Im Zeitalter der „Ehelosigkeit“ (die Unverheirateten unter den Paaren sind beinahe schon Mehrheit), in denen viele, sehr viele Kinder von nur einem Elternteil aufgezogen werden können, oder Zweie auf das einigende Zeremoniell verzichten, ist der Ruf nach „Ehe für Alle“ doch nur noch positiv zu besetzen. Die Bibel, richtig interpretiert, sagt doch auch, dass“… was Gott zusammen geführt hat, der Mensch nicht trennen darf…“ Gott hat zwei Liebende zusammen geführt, dabei darf es doch keine Rolle spielen, ob Mann und Frau, Frau und Frau, Mann und Mann (Nein, nicht Herr und Hund!)! Hier, leidlich überkommene religiöse Vorgaben aus zweitausend Jahren Christenheit anzuführen, als moraline Zweckmässigkeit über „die Anderen“ auszukübeln, ist nicht nur ungerecht, sondern im ganzen Großen noch von vorgestern.

  • Ich finde die Diskussin abartig. Politiker versuchen mit diesem Thema von wirklich wichtigeren Fragen abzulenken, wie den Frieden, die Flüchtlinge usw. Nicht umsonst gab es die monogame Verbindung zwischen Mann und Frau seit tausenden Jahren. Sie entspricht einer Natürlichkeit. Da Kapitalismus etwas sehr unnatürliches ist, wird auch so eine unnatürliche Form der Verbindung erlaubt. Vater, Mutter und Kinder, das entspricht der Natur des Menschen, alles andere hat mit kranken Hirnen zu tun. Ich keine Schwulen und Lesben diskriminieren, aber sie sollen keine Kinder aufziehen, wenn sie keine machen können. Wie krank wird das Hirn eines kleinen Jungen werden, wenn er zwischen zwei Lesben aufwächst und keine Vaterfigur kennt?
    Hier spielen Politiker mit dem Kalkül: „Gob dem Volk Brot und Spiele“, beschäftige sie mit irrem Sex in unterschiedlichen Paarungen und die Leute lassen mit sich machen, was Politiker wollen. Es gibt nichts perverseres, als die Gedanken unserer Politmarionetten.

    • Silvia

      Ich bin nicht deiner Meinung – man kann sich nicht aussuchen, wen man liebt. Und an Liebe an sich ist nichts Schlechtes, egal, wen man liebt…
      Auch homosexuelle Paare können seelisch gesunde Kinder groß ziehen. Wenn ich nur kurz überlege, gibt es so viele heterosexuelle Paare, die nicht fähig sind ihre Kinder ordentlich zu versorgen und zu seelisch gesunden Menschen groß zu ziehen. Ist das natürlich? Kindesmisshandlung, verzogene Kinder, bitzelnde Egomane… Sag ich mal nicht. Es liegt an den Menschen und nicht an der Neigung an sich…

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