Das Leben ist vorbei – Gedankensplitter

Reinhard stand auf.
Sechs Uhr früh.
Er musste.
In die Firma.
Immer war er.
Als erster dort.
Kurz nach sieben…
Erst später.
Trudelten.
Die Kollegen ein…
Tranken Kaffee.
Tratschten.
Während er schon.
Arbeitete.
Pause gönnte er sich.
Selten…
Kein Essen.
In der Kantine…
Nur ab und an.
Eine Tasse Tee.
Manchmal sah er sich.
Seine Kollegen.
So an…
Neben all dem Gerede…
Glückliche Gesichter…
Zufrieden…
Froh…
Fast alle.
In Beziehungen.
Verheiratet.
Kinder…
Er war alleine…
Denn er…
War hässlich.
Mager und dünn.
Rötliches Haar.
Unansehnliches Gesicht.
Irgendwie alt.
Irgendwie seltsam…
Er hatte immer schon.
So ausgesehen.
Schon als Kind.
Aber er war.
Sehr intelligent.
Matura mit Links.
Studium.
Sehr erfolgreich.
Aber bei der Jobsuche…
War ihm.
Sein Aussehen.
Oft.
Im Wege.
Gestanden…
Und bei der Suche.
Nach Mädchen…

Die meisten Mädchen.
Lachten über ihn.
Einige waren nett.
Zu ihm.
Freundlich…
Aber nicht verliebt…
Nicht im Geringsten!
Verbittert.
War er.
Im Laufe der Jahre.
Geworden.
Und wütend…
Warum er?
Verkupplungsversuche.
Dabei war.
Nichts Rechtes.
Herausgekommen…
So allein.
Konnten die Frauen.
Gar nicht sein.
Wenn sie ihn sahen…
Waren sie enttäuscht.
Distanz.
Ablehnung.
Oder…
Wir sind nur Freunde…!

Mit viel Unterstützung.
Hatte er.
Diesen Job.
Bei einer…
Kleinen Firma.
Bekommen.
Der Chef lobte ihn.
Über…
Den grünen Klee.
Diese Sorge…
War weg.
Aber mit Frauen.
Klappte es nicht.
Und er war.
So einsam…
So alleine…
Es zerfraß ihn.
Regelrecht.
Die Verzweiflung.
So viel…
Hätte er.
Einer Frau.
Bieten können…
Ein Fels.
In der Brandung!
Ein liebendes Herz!
Überschwänglich!
Aber dieser Wunsch…
Unerfüllbar…

Vivienne/Gedankensplitter

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