Zurückgewiesen – Gedankensplitter

Hans saß.
Im Büro.
Seine Kollegen.
Arbeiteten schweigsam.
Keiner.
Der redete.
Oder erzählte.
Vom Wochenende…
Er selber.
War wütend.
Wütend auf Horst Winter.
Marketingstratege.
Selbst ernannt.
In der Firma.
Drei Monate.
War es her.
Dass ihm Winter.
Eine Frau.
Versprochen hatte.
Mehr als das…
Eine jüngere Frau.
Gerade hatte ihn, Hans.
Gerda verlassen.
Nach über…
30 Jahren.
Ein heftiger Streit.
War dem…
Vorausgegangen…
Ich lasse mich.
Nicht kontrollieren.
Von dir!

Heftig.
Hatte ihn Gerda.
Angefahren.
Du bist ein Pascha.
Der sich.
Bedienen lässt.
Mit dir.
Will ich.
Nicht alt werden!

Welch eine Niederlage!
Er alleine…
In dem großen Haus.
Und die Kinder.
Gingen.
Eigene Wege.
Einen Enkel.
Hatte er schon…
Und in der Situation.
Als ihn die Kollegen.
Bedauerten…
War Winter.
Auf den Plan.
Getreten.
Wie wäre es.
Mit Lena Steyrer?
Ende dreißig.
Blond.
Durchaus hübsch.
Und Single…
Wie es hieß…
Natürlich hatte Winter.
Forderungen gestellt.
Die halbe Einrichtung.
Seiner neuen Wohnung.
Hatte Hans.
Ihm gezahlt.

Und dafür.
Eine devote Frau.
Dienend.
Liebend.
Nicht aufmüpfig.
Die man nicht.
Um Sex.
Bitten musste…
Und die ihm.
Natürlich.
Auch keine Abfuhr.
Erteilen würde.
Dankbar!
Für seine Liebe.
Toll hatte sich
Das angehört.
Aus Winters Mund.
Jetzt stand fest.
Ein Fiasko!
Keine Romanze.
Keine Liebe.
Und Lena.
Offenbar doch.
In einer Beziehung.
Dachte.
Nicht daran.
Ihn zu erhören!
Das Geld war weg.
Und Winter.
Wusch seine Hände.
In Unschuld:
Er hätte.
Alles getan.
Was möglich war…
Hans schnaubte.
Dieses Miststück!
Und Winter.
Würde er sich.
Auch noch.
Vorknöpfen.
Was blieb.
War die Schmach.
Zurück gewiesen.
Zu werden.
Und gerade das.
Hatte er.
Vermeiden wollen…!

Vivienne/Gedankensplitter

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