Fehlende Erleuchtung – Zum Nachdenken

Über so manche Tat im Christentum,
der Kreuzritter „Heldenruhm“.
Die päpstliche Offenbarungsreligion
und die Kirche mit ihrer Inquisition.
Waffensegnungen mit Gebeten,
um Mensch und Tier zu töten.
Afikas Menschenmassen,
verelenden und hungern lassen,
statt Geburtenregelung man übe,
das alles zeugt nicht von Menschenliebe.
Schändlich die Misshandlungen von Kindern,
die Taten wollte man mit Vertuschung lindern.

Auch in unserem Jahrhundert
über Petrus man sich wundert.

Sein Chef hat immerhin die Welt erschaffen,
er und Kirche schlagen um sich mit anderen Waffen.
Frauen in der Kirche lehnt er kategorisch ab,
Kindesmissbrauchs-Skandale halten in auf Trab.
Homo-Ehe, Verhütung und Abtreibung ist nicht sein Begehr,
er ist strikt gegen eine Aufhebung des Zölibats und noch mehr.

In vielen Kirchen wird die hl. Messe noch in Latein gelesen,
wie in Zeiten der Spätantike und des Mittelalters es gewesen.
Jesus und seine Jünger haben nie Latein gesprochen,
Aramäisch war die Sprache in deren Zeitepochen.

Ohne Ermächtigung von seinem Boss,
sein Vorgänger B. XVI. es beschloss.
Woher nimmt der Papst seine Weisheiten,
liest er noch die Bibel in unseren Zeiten?
Scheinbar nicht, den sie ist Gottes Wort,
die Bibel sollte gelten an jedem Ort.

Wenn man bedenkt, das Jesus einmal über’s Wasser ging,
selbiges in Wein umwandelte und das ohne Rettungsring.
Tote zum Leben erweckte und selbst in den Himmel fuhr,
gibt es im Vatikan wegen „Glutenfreier Hostien“ Aufruhr.

„Ungültige Materie“ ist die „Glutenfreie Hostie“ für die Kommunion,
alles für das heilige Sakrament, spricht der zuständige Patron.
Angesichts eines „geringer werdenden Respekts vor den Heiligen“,
muss bei Brot und Wein die Qualität gesichert sein für die Beteiligten.

Nun können Zöliakie-Kranke diese Hostie nicht empfangen,
beim Empfang des Abendmahles aber Wein verlangen.
Bei Gentechnik ist die katholische Kirche nicht so scharf,
genetisch veränderten Organismenen sind erlaubt bei Bedarf.

Auch gab’s vor kurzem einen Auftrag von oben,
er soll gegenüber wiederverheirateten Barmherzigkeit geloben.
Die Reformgedanken von Gott waren zwar gut gemeint,
doch wird Petrus jetzt der Häresie bezichtigt, wie es scheint.

Jetzt fällt mir eines der 7 Gaben des hl. Geistes ein, nämlich die „Einsicht“,
leider geht’s hier nicht um menschliche Intelligenz, die hat hier kein Gewicht.

Aber eines muss man Franziskus doch zu Gute halten,
er verbietet den Verkauf von Zigaretten im Vatikan, den alten.

Muetschi

2 Kommentare

  • Toni

    Das „Böse“, doch auch nur eine alegorische Rüffelfigur für das Gläubige, das Folgsame, das Treudoofe. Gott, so die Bibel, schuf den Menschen seines Bildes nach, nicht seines Willens! Ergo ergibt sich die Frage: „Warum nicht?“ Konnte oder wollte er nicht ein so perfektes Wesen schaffen, als das wir ihn anzusehen haben? Hier die „Schuld“ beim Teufel, auch sein missratenes Erfolgsmodell(?), zu sehen, ist eines Papstes würdig, nur nicht einem denkenden Menschen! Wobei Ersteres, Zweiteres nicht unbedingt auszuschließen braucht!

  • Muetschi

    Das Oberhaupt der katholischen Kirche warnt vor Verführung durch das Böse.
    Mit dem Teufel kann man nicht sprechen. Wenn du anfängst, mit ihm zu sprechen, bist du verloren, er ist intelligenter als wir, er lässt dich umfallen, er verdreht dir den Kopf.“
    Bei Kindesmissbrauch etwa sei klar, dass „da der Teufel am Werk ist“.
    13.12.2017 Die Presse

    Ich fasse es nicht, ab ins Mittelalter!
    …der oberste Hirte der Katholiken warnt vor Gesprächen mit den rhetorisch überlegenen Teufel und rät
    Priestern im Beichtstuhl einen Exorzissten hinzuzuziehen, falls sie eine spirituelle Unordnung bemerken.
    Leider sind auch die Priester dem Teufel unterlegen, die Kinder missbraucht haben.
    Dafür werden sie in dessen Fegefeuer schmorren.

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