November – Philosophien

Ein November.
Wie immer.
Anscheinend.
Nebel.
Wolken.
Viel Grau…
Und doch anders…
Viele Gedanken.
An die Toten.
Meine Eltern…
Intensiv.
Die Mutter.
Der Vater…
Nahe…
Wie lange nicht…
Der Tod…
Allgegenwärtig.
Ein Lied.
Pizzera und Jaus.
Mama.
Ich habe das Lied.
Im Kopf.
Ständig.
Wehmütig.
Berührt…
Der Tod.
Hat sie geholt.
Wie den Vater.
Auf dem Grab.
Wachsen Herbstblumen.
Eins geworden.
Mit der Erde.
Sind sie.
Weit weg…
Und doch…
Ganz nah…
Ich spüre beide.

Mag es…
An Jupiter liegen…
Im Skorpion…
Wenn die Eltern…
Gehen.
Geht auch immer.
Ein Teil.
Von einem selbst.
Familie.
Kostbar…
Zerbrechlich.
Leben und Tod.
Immer.
Hand in Hand.
Zwei Großneffen.
Eine Nichte.
Neu dazu gestoßen.
Zur Familie.
Das Leben.
Es geht weiter.
Ohne Tod…
Kein neues Leben…
Der Wind.
Er wirbelt.
Die Blätter.
Vom Baum.
Sie zerfallen.
Zu Erde.
Aus der…
Ein neuer Baum…
In die Höhe schießt…
Ein Kreislauf.
Ein ewiger.

Manchmal.
Da sehnt  man sich.
Zurück.
An Momente…
Weihnachten.
Vor zehn Jahren.
Friedlich.
Fröhlich…
Unter dem…
Weihnachtsbaum.
Beide Eltern.
Lebten noch.
Aber der Tod…
Vielleicht…
Schon spürbar…
Wie er…
Allgegenwärtig ist.
Stets.
Ein Augenblick.
Genügt.
Um von hier.
In die andere Welt.
Zu huschen…
Wie ein Schmetterling…
Federleicht…
Kurz.
Strahlt die Sonne.
Durch das Fenster.
Das Grau schwindet…
Leben.
Hier und jetzt.
Und die Gewissheit.
Der Tod…
Holt jeden.
Zu seiner Zeit…

Vivienne/Philosophien

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