Jahresrückblick 2017 – In eigener Sache

Wieder neigt sich ein Jahr und während wir heute, am 30.12. noch einmal im Schnee versunken sind in Linz, sollen morgen, Silvester, die Schneemassen bei fast frühlingshaften Temperaturen wieder restlos verschwinden… Der Klimawandel sorgt für ungewöhnliche Wetterkapriolen, wenngleich Amerikas First Man, Donald Trump, seines Zeichens Supergau der westlichen Welt, diesen konsequent wie ahnungslos zu leugnen versucht. Weiterhin… Während Nordamerika bei -40°C im Schnee untergeht bleibt das Szepter in der Hand eines Mannes, der mit seiner Ignoranz und Dummheit die Welt jederzeit in einen 3. Weltkrieg führen kann.

Weil wir gerade beim Thema Supergau sind… auch im eigenen Lande hat die Bevölkerung vor lauter geschürter Flüchtlingsangst und Panikmache eine Türkis-Blaue Paarung an die Spitze berufen, die die Reichen noch reicher macht und konsequent am Sozialstaat den Sparstift ansetzen wird. Spätestens dann, wenn diese Regierung ernsthaft die Kammerabschaffung in Erwägung zieht, und damit unser 13. Und 14. Gehalt in Frage stellt, werden auch die schlichtesten Gemüter begreifen, wen sie da gewählt haben – zumindest kann man das hoffen, damit dann bei der nächsten Wahl dem Trauerspiel wieder ein Ende gemacht wird und der „Ohrwaschlkaktus“(O-Ton Strache) wieder ausgedient hat und vielleicht endlich sein Studium fertig macht…

Genug politisiert, hat keiner gesagt, dass es leicht wird… Wehret den Anfängen! sei unsere Devise… Denn im Grunde brachte das Jahr 2017 für mich familiär und privat durchaus eine Beruhigung. So wurde im Februar mein zweiter Großneffe Ben geboren, ein kleines Mädchen gesellte sich zudem zur Kinderschar meiner Schwester und ihres Mannes. Zweifellos habe ich in diesem Jahr sehr viele schöne Momente erlebt: Impressionen, die ich nie vergessen werde und die Kraft schenken, für das was kommen wird. Alles hat seinen Sinn, und die besonderen Augenblicke sind es, die uns wärmen, wenn der Sturm über uns hinweg tobt…

Wirtschaftsaufschwung! Das war eines der Schlagwörter des vergangenen Jahres. Und doch gab es in diesem Jahr auch ein paar bemerkenswerte Pleiten. Davon betroffen war auch meine alte Firma, deren Fall schon vor vielen Jahren prophezeit worden war, aber erst Ende 2017 stürzte der Riese endgültig… Ich habe keinen Zweifel daran, dass dieses Unternehmen sich davon wieder erholen wird. Todgesagte leben länger, so heißt es. Und der Motor, die treibende Kraft dahinter, ist wohl nicht dauerhaft zu biegen, das traue ich mich durchaus zu prophezeien. Wahrhaft übel ist mir dort einmal mitgespielt worden, die Befriedigung über diesen Konkurs hielt sich bei mir aber unerwartet in Grenzen. Sind doch die Menschen dort, deren Existenz bedroht sind, die wahren Opfer. Menschen, die keine Schuld trifft, an dem, was mir seinerzeit widerfahren ist. Das muss man immer bedenken…

In diesem Jahr habe ich mich auch endlich überwunden und mich zu einem Facebook Account aufgerafft. Mit allen Vor- und Nachteilen… Zum eigenen Schutz unter einem Pseudonym und mit dem Konterfei meiner Katze Lily versehen. Es gibt noch immer genügend Leute aus meiner Vergangenheit, die ich ganz bestimmt nicht auf mich aufmerksam machen möchte. Sprich: auf deren weitere Bekanntschaft ich lieber verzichten werde. Im Wesentlichen pflege ich mit diesem Account meine familiären Bande und den Kontakt zu meinen Kollegen aus der aktuellen Firma. Diese Leute haben sich doch bewährt…Heuer feierte ich auch mein siebenjähriges Jubiläum im Unternehmen und wenn auch schwer vorherzusagen ist, was sich da in Zukunft tut, geht es mir dort besser denn je. Nichtsdestotrotz erzählt mein früherer Chef und ständiger Intimfeind gerne, ich wäre arbeitslos und würde um meinen alten Job in der früheren Firma betteln… Auch diese Verleumdungen werden ihm irgendwann auf den Kopf fallen, schlägt er sich doch mehr schlecht als recht selbständig durch… Gezwungenermaßen, nach seinem eigenen Jobverlust wurde ihm nämlich die Luft ziemlich dünn…

Jetzt, am Beginn eines neuen Jahres werden viele Prognosen gestellt für die kommenden Monate. Selber traue ich mich nicht, Großartiges zu erwarten… Kurz vor Weihnachten ist Saturn in den Steinbock gewandert, eine Position, die mir nicht unbedingt gewogen sein wird, das weiß ich jetzt schon. Trotzdem hoffe ich das Beste und dass ich, mit den Menschen um mich, auch 2018 meistern werde. Ich zähle da im Besonderen auf meine Familie und auf Peter, ein Fels in der Brandung, auf dessen Unterstützung ich mich schon sehr oft verlassen konnte…

So wünsche ich Ihnen, liebe Leser, auch treue Menschen an der Seite, mit denen man die Unbillen des Lebens leichter umschiffen kann. Liebe Menschen, die einem im Notfall die Hand halten und Zuversicht spenden, wenn es einmal nicht mehr weiter zu gehen scheint…

 

Alles Gute für Sie im Neuen Jahr, liebe Leser, Freunde, Weggefährten!

Prosit 2017!

 

Vivienne/Chefredaktion

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