Sei doch still! – Gedankensplitter

Hermann steckte.
Die Hände.
In die Taschen.
Es war kalt.
Geworden.
In der Nacht.
Hatte es.
Ein wenig.
Geschneit.
Die Straßen.
Rutschig.
Matschig…
Nein.
Auch wenn es.
Unwirtlich war.
Draußen.
Er würde nicht.
Gleich wieder.
Heim gehen.
Zu Caroline.
Seiner Frau.
Seit fast.
Vierzig Jahren.
Ihr Keppeln.
Ging ihm.
Nur mehr.
Auf den Geist.
Was war sie nicht.
Für eine…
Xanthippe.
Geworden.
Bissig.
Und kein…
Gutes Wort mehr.
Für ihn…!

Nie hatte er.
Etwas gesagt.
Wenn sie.
Ihr Nörgeln.
Gestartet hatte.
Seinen Unmut.
Reingefressen.
Aber heute.
Hatte es ihm.
Gereicht.
Sei doch still!
Hatte er.
Gerufen.
Sei endlich still!
Mit dir.
Hält man es.
Nicht mehr aus!
Perplex.
Hatte ihn.
Karoline angestarrt.
Dann hatte sie.
Weitergekeppelt.
Noch lauter.
Noch schärfer!
Da hatte er sich.
Angezogen.
Und war.
Gegangen.
Wortlos.
Und er hatte.
Nicht vor.
Bald wieder.
Heimzukommen.
So winterlich.
Konnte es.
Draußen.
Gar nicht sein…

Caroline…
Sie war.
Früher.
Nicht so gewesen.
Und er wusste noch.
Damals war er.
Sehr verliebt.
Gewesen.
In sie.
Aber der Tod.
Des einzigen Sohnes.
Ein Verkehrsunfall…
Vor zehn Jahren.
Hatte sie.
Verändert.
Nie hatten sie.
Geredet.
Über den…
Furchtbaren Verlust.
Beide…
Still vor sich.
Hingelitten.
Schweigend…
Vielleicht.
War das.
Falsch gewesen…
Aber es war.
Zu spät.
Da noch einmal.
Etwas zu ändern…
Ein Neuanfang…
Nicht  mehr möglich.
Es war einfach zu spät…!

Vivienne/Gedankensplitter

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