Aus eigener Kraft – Gedankensplitter

Paul schaltete.
Den PC aus.
Feierabend für heute!
Er grüßte.
Die paar Kollegen.
Die noch da waren.
Dann zog er.
Den Mantel an.
Und ging.
Nach draußen…
Es war schon dunkel…
Mitten im Winter.
Und der Schnee.
Knirschte.
Bei jedem Schritt.
Als er sich.
Ins Auto setzte.
Schloss er die Augen.
Es ging heimwärts.
In einer Viertelstunde.
War er daheim…
Ein tolles Gefühl.
Denn noch.
Vor ein paar Monaten.
War er.
Die Strecke.
Gependelt.
Selten vor 20:00 Uhr.
Daheim gewesen.
Frust lass nach…!
Da war nicht viel.
Vom Abend geblieben…

Paul legte.
Den Gurt um.
Und fuhr los…
Dumme Sache.
Vor ein paar Jahren.
Da hatte er.
Im Fasching.
Alkoholisiert.
Einen Unfall.
Verursacht.
Totalschaden.
Beim Auto.
Ein Schwerverletzter.
Schlimm.
Und so vermeidbar…!
Er hatte.
Vor den Trümmern.
Seines Lebens.
Gestanden.
Schmerzensgeld.
Prozesskosten.
Kein Geld.
Für ein neues Auto!
Denn die Übersiedlung.
Ein Jahr zuvor.
Hatte.
Seine Reserven geschluckt.
Verzweifelt.
War er gewesen.
Am Boden zerstört.
Niemand in seinem Umfeld.
Hatte ihm.
Geld borgen.
Können.
Kein Kredit.
Also hatte er.
In die Krott.
Beißen müssen.
Mit dem Zug fahren.
In die Arbeit.
Um den Job.
Nicht zu verlieren…

Früh raus.
Spät heim.
Und nur sparen.
Das hatte ihn.
Oft zermürbt.
Bisweilen.
Hatte er.
Wenn ihm.
Ein paar Euro.
Geblieben waren.
LOTTO gespielt…
In der Hoffnung.
Ein Sechser.
Würde ihn befreien.
Von seinen Sorgen…
Aber kein Hindenken!
Lange Gesichter.
Nach jeder LOTTO Ziehung.
Und wieder.
Reinknien.
In die Arbeit.
Und in den Frust.
Der kein Ende.
Zu nehmen schien…
Im Herbst.
War es dann.
So weit gewesen.
Schulden weg.
Ein simples Auto.
Und erst da.
War ihm dann.
Bewusst geworden.
Was das für eine.
Unbezahlbare Erfahrung.
Gewesen war.
Alles selbst erreicht!
Zu haben.
Ohne die Hilfe.
Von anderen.
Oder einfach nur Glück.
Aus eigener Kraft.
Aus dem Dreck gekarrt!
Was für ein Gefühl!

Vivienne/Gedankensplitter

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