Was soll nur werden…? – Gedankensplitter

Gerlinde lag wach.
Im Bett.
Die Kinder schliefen…
Vor…
Einem halben Jahr.
Hatte Gernot.
Sie rausgeworfen.
Mit den Kindern.
Seine Freundin.
Mit der er sie.
Betrogen hatte.
Schon lange.
War eingezogen.
Und sie.
Mit den Kindern.
Beinahe.
Auf der Straße!
Gott sei Dank!
Hilfe.
Durch die Eltern.
Sie konnte…
Einziehen.
In das große Haus.
Und ihre Eltern.
Waren froh.
Wegen der Kinder.
Sie selber.
Fand einen Job.
Im Supermarkt.
So lief alles.
Halbwegs.

Die Ehe.
Geschieden.
Gernot zahlte.
Nur für die Kinder.
Und das selten.
Vor Gericht.
Hatte er ihr.
Gedroht.
Für dich.
Zahle ich.
Keinen Unterhalt!
Und wenn du klagst.
Höre ich auf.
Zu arbeiten.
Dann sehen die Kinder.
Auch.
Durch die Finger!
Gernot war bösartig.
Das wusste sie.
Schon lange.
Irgendwie.
War sie.
Später.
Sogar froh gewesen.
Dass es aus war.
Seinen Zynismus.
Seinen Sadismus.
Hätte sie.
Ohnehin.
Nicht mehr lange.
Ertragen.
Weg von ihm!
Hob ihren Selbstwert.
Machte sie glücklich.
Der Job.
War halt nicht.
Das Gelbe.
Vom Ei.
Eigentlich.
Hatte sie.
Matura.
Aber das zählte nicht.
Sie war.
Zehn Jahre.
Daheim gewesen.
Bei den Kindern…

So war.
Alles wieder.
Ins Lot.
Gekommen.
Nur an Nächten.
Wie heute.
Wenn sie…
Nachdachte.
Über…
Die gestohlenen Jahre.
Vergeudet.
An einen Menschen.
Wie Gernot.
Der zu Liebe.
Nicht fähig war.
Und wenn sie.
An ihre Pension dachte.
Wurde ihr schlecht.
Davon würde sie.
Wohl.
Nur schwer.
Leben können.
Selbst wenn ihr.
Das Haus.
Der Eltern blieb…
Gerlinde sah.
Auf die Uhr.
Ein wenig…
Schlafen noch…
Zwei Stunden…
Vielleicht.
Und bei Tageslicht.
Sah alles.
Anders aus.
Wieder…

Vivienne/Gedankensplitter

 

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