Undankbar – Gedankensplitter

Meinhard schloss.
Das Büro ab.
Es war spät…
Lief die Treppen.
Hinunter.
Setzte sich.
Ins Auto…
Blick…
Auf die Uhr…
Kerstin.
Seine Frau.
Würde wohl.
Schon schlafen…
Wie meistens…
Er dachte an Ludwig.
Seine rechte Hand.
Ludwig würde.
Die Firma verlassen.
Nächsten Monat.
Ein Angebot.
Aus München.
Das er.
Nicht ablehnen konnte…
Wie Ludwig.
Betont hatte…

Meinhard parkte.
Das Auto.
In der Garage.
Ging nach oben…
Ins Bad…
Gerechnet.
Hatte er.
Schon länger damit.
Ludwig war.
Mehr als nur.
Ein Stellvertreter.
Das heiße Wasser.
Lief ihm, Meinhard.
Über das Gesicht…
Als er duschte.
Das war ihm.
Klar gewesen.
Deshalb hatte er.
Auch.
Kein Hehl.
Daraus gemacht.
Dass er Ludwig.
Als seinen Nachfolger.
Wollte.
Sein eigener Sohn.
Nicht interessiert.
Am Unternehmen.
Wollte sich.
Künstlerisch.
Verwirklichen…
Ludwig war immer.
Wie ein Ersatzsohn.
Gewesen.
Mit dem er.
Gemeinsam.
Strategien.
Planen konnte.
Erfolgreich.
Die Firma lief gut.
Meinhard erinnerte sich.
Wie er Ludwig.
Eingestellt hatte.
Frisch von der Schule.
Noch grün.
Hinter den Ohren.
Aber pfiffig.
Und klug…

Ein guter Griff.
Aber Ludwig.
Wollte nicht.
Der Chef.
Einer kleinen Firma.
Werden.
In der Provinz.
Er wollte mehr.
Und er hatte auch.
Das Zeug dazu…
Verübeln.
Konnte er Ludwig.
Diesen Schritt nicht.
Aber er tat es.
Trotzdem.
Auch wenn er sich.
Nichts anmerken ließ.
Freundlich blieb.
Ludwig.
Alles Gute wünschte.
Und viel Erfolg.
Tief drinnen.
Spürte er Wut.
Ludwig ließ.
Die Firma im Stich.
Und er war undankbar.
Er, Meinhard.
Hatte ihm doch.
So viel ermöglicht!
Nur durch.
Seine Förderung.
War Ludwig.
Das geworden.
Was er war…!

Vivienne/Gedankensplitter

 

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