Warum tust du dir das an? – Gedankensplitter

Fred nieste.
Schnäuzte sich.
Dann blickte er.
Sandra nach.
Die das Büro.
Verließ.
Wie immer freitags…
Kurz nach eins…
Fred schnaubte.
Er wusste.
Sandra würde nun.
Zu ihren Eltern.
Fahren.
Die am Stadtrand.
Wohnten.
Sie würde.
Einkaufen gehen.
Mit ihnen.
Und Kaffee trinken.
Immer wieder…
Auch Arzttermine.
Wahrnehmen.
Mit ihnen!
Dafür opferte sie.
Sogar!
Ihre Urlaubstage!
Das Büro.
Leerte sich.
Auch die Kollegen.
Wollten heim…
Fred starrte.
Auf den Bildschirm.
Natürlich.
Ging es ihn.
Nichts an.
Wie Sandra.
Ihre Freizeit verbrachte.
Und genaugenommen.
Waren er und sie.
Nicht einmal befreundet…
Aber es ärgerte ihn!

Vor einiger Zeit.
Da hatte er sie.
In der Firma.
In ein Gespräch verwickelt.
Über ihre Eltern.
Und schließlich.
Hatte er gemeint.
Warum steckst du…
Deine Eltern…
Nicht!
In ein Seniorenheim?
Dann hast du deine Ruhe!
Aber Sandra.
Hatte ganz anders reagiert.
Als er gedacht hatte.
Ein wütender Blick.
Das geht dich.
Gar nichts an!
Ihre Worte.
Scharf wie ein Messer…
Er, Fred.
Hatte sich umgehört.
Im Büro.
Vielleicht gab es ja.
Ein dickes Erbe.
Das Sandra.
Einstecken wollte.
Aber Fehlanzeige.
Zu erben gab es nichts.
Und das Haus.
Würde ein Bruder.
Bekommen…

Dumme Gans!
Dachte Fred.
Sandra brauchte einfach.
Einen Mann!
Dann hatte sie.
Jemanden.
Um den sie sich.
Kümmern konnte.
Aber ein anderer Kollege.
Hatte sich.
Die Zähne ausgebissen.
Als er ihr.
Avancen machte…
Nicht zu fassen!
Fred fuhr nun auch.
Den PC herunter…
Keiner mehr da!
Ihm selber.
Würde es.
Nicht einfallen.
Seine Eltern.
Zu versorgen.
Seit Jahren.
Hatte er sie.
Nicht mehr gesehen.
Obwohl es.
Seinem Vater.
Nicht gut ging…
Aber der hatte ihn.
Vor ein paar Jahren.
Rausgeworfen.
Als er, Fred.
Sein Erbe.
Im Voraus wollte…
Seither Kein Wort mehr…

Vivienne/Gedankensplitter

 

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