Die Moralapostel – Zum Nachdenken

Wilde, hasserfüllte Beschimpfungen von einem Herrn Kern (SPÖ), der zum kürzest dienenden Bundeskanzler der
Zweiten Republik wurde, gehören seit Monaten zum Politik-Abgewöhn-Programm für die Österreicher. Den linken
Eiferern, die wie alle Glaubensfanatiker alles kurz und klein schlagen wollen, was ihrer Ersatzreligion
im Wege steht, kann man nichts erklären, weil ihre ideologische Weltsicht ihnen Scheuklappen implantiert hat.

SPÖ-Chef Christian Kern konstatierte, dass seitens der türkis-blauen Koalition „täglich Grenzverschiebungen“ stattfinden und er einen „massiven Rechtsrutsch“ orte. Und: „Wer glaubt, dass die FPÖ die Interessen der
kleinen Leute vertritt, das ist so wie eine „Marienerscheiung im Rotlichtviertel.“ Seine Argumentation zynisch
und wie immer geschmacklos. Auch meinte Kern bei einer ORF Diskussion „Im Zentrum“: Er hätte ein „ausgeprägtes Geschichtsbewußtsein“ und es geht um die „Moral in der Politik“.

Die Debatten über die neue, von den Österreichern gewählte Regierung haben mich dazu bewogen, die Geschichte
der roten „Nazikeulen“ schwingenden „Moralapostel“ in den letzten Jahrzehnten zu duchleuchten und die war
bei Gott weit weg von anständig.

Sie feiern ihren Karl Marx

„Der jüdische Nigger Lassalle*, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler
in einer falschen Spekulation verloren… Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum
und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.“

„Solange die Zersplitterung unseres Vaterlandes herrscht, solange sind wir politisch Null. Wir wollen heimjagen,
woher sie gekommen sind, alle die verrückten, ausländischen Gebräuche und Moden, alle die überflüssigen
Fremdwörter. Wir wollen aufhören, die Narren der Fremden zu sein und zusammenhalten zu einem einzigen,
unteilbaren, starken, freien deutschen Volke.“

„Welches ist der weltliche Grund des Judentums?
Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz!“

„Welches ist der weltliche Kultus der Juden?
Der Schacher!“

„Welches ist ihr weltlicher Gott
Das Geld!“

„In Wien erwürgten Kroaten, Panduren, Tschechen, Sereschaner
und ähnliches Lumpengesindel die germanische Freiheit.“

„Es gibt nur ein Mittel, die mörderischen Todeswehen der alten Gesellschaft, die blutigen Geburtswehen
der neuen Gesellschaft abzukürzen, zu vereinfachen, zu konzentrieren, nur ein Mittel – den revolutionären Terrorismus!”

Diese Zitate stammen nicht von „Burschenschafter“ oder von irgendwelchen „Rechten“ in Europa.
Sie stammen von Karl Marx und Friedrich Engels.

Trotzdem höre ich immer wieder: Wenn sie tatsächlich diese Zitate verwendet haben, dann in einer völlig anderen Bedeutung. So kann man es dann auch formulieren.

Der Marx’sche Antisemitismus hat Millionen von Menschen das Leben gekostet. Der Antisemitismus des Bürgertums
des 19. und 20. Jahrhunderts, aus dessen Dunstkreis sich eine der schlimmsten Ideologien der Menschheitsgeschichte entwickelte: „Der Kommunismus des Karl Marx“.

Das was man in unseren Geschichtsbüchern jedoch nicht liest, ist das antisemitische Pendant des Nationalsozialismus. In dessen Namen vermutlich nicht viel weniger Juden zwangsdeportiert, vertrieben oder ermordet wurden als von
den Nazis selbst. Die sowjetischen Bolschewisten sollen in dem von ihnen besetzten Teil Polens mehr Juden ermordet haben als die Nazis.

Dass Marx jedoch auf Jahrhunderte hinaus eine weltumfassende, tödliche politische Bewegung zu begründen vermochte,
lag am Inhaltlichen. Er galt als der Prophet, der alles richtig sah und alles richtig vorauszusagen schien.
Ähnlich wie die „Christlichen“ kündigte er ein Jüngstes Gericht an, das die Kapitalisten zur Verdammnis
verurteilen sollte, und dem Proletarier das ewige Leben im Sozialismus versprach.

Wann und wo auch immer der Versuch unternommen wurde, die in Marxens Utopie beschriebene
„klassenlose Gesellschaft“ zu verwirklichen, waren die Resultate immer dieselben: Mangel, Elend, hoheitliche Willkür, Gewalt, (Bürger-)Krieg. Bezahlt dafür haben Millionen von Toten – für eine ehrgeizige Theorie,
die in der Praxis nie und nirgendwo etwas taugte.
Quelle: http://www.achgut.com/artikel/prophet_der_gottlosen

Die auf den ideologischen Gründervater Karl Marx sich berufende Kommandowirtschaft, der totalitäre Staat,
die wahnhafte Idee, eine angeblich erleuchtete kleine Partei-Elite könne über die Bedürfnisse und Gedanken
von Millionen von Menschen entscheiden, hatten in allen kommunistischen Staaten zu ökonomischer Ineffizienz,
Elend, geistiger Versklavung, Todeslagern geführt und mit Stalin, Mao, Pol Pot einige der grössten
Politmonster hervorgebracht.
https://m.bazonline.ch/

„Hoch dem großen Ökonomen und Philosophen, sozialistischen Denker.“
Für viele Opfer des Kommunismus ist es schwer erträglich, das es im Roten Wien einen Gemeindebau,
den „Karl-Marx-Hof“ gibt. Wer sich heute als Marxist bezeichnet, hat nichts zu befürchten.

Gegen die Verehrung für Karl Marx ist selbst der Bau eines Denkmals für Che Guevara durch die
rote Gemeinde Wien geradezu harmlos. Che Guevara hat ja „nur“ rund 400 Erschießungen sowie viele Folterungen (persönlich) angeordnet, an die hundert Zwangsarbeitslager errichtet und halb Südamerika mit Guerillakriegen heimgesucht.
Wiens ex-Bürgermeister Michael Häupl und Norbert Blecha (SPÖ)
huldigten dem Revolutionär – –
derstandard.at/1220460396246/Wiener-Donaupark-Che-Guevara-Bueste-unter-Protest-enthuellt
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Sie feiern den 1. Mai 2018
Die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen, Renate Brauner übte scharfe Kritik an der ÖVP-FPÖ-Koalition und
bezeichnete die Regierung als „einen Schritt zurück in die Vergangenheit, auch in die dunkelste Vergangenheit.“

Apropos dunkelste Vergangenheit.
Scheinbar hat die Dame Gedächtnislücken was die Vergangenheit ihrer eigenen Partei betrifft.

„Wenn die Juden ein Volk sind, so ist es ein mieses Volk“
Dieser unappetitlich antisemitische Spruch kam vom damaligen SPÖ Bundeskanzler Bruno Kreisky.
Von 1970 bis 1983 Bundeskanzler der Republik Österreich.
Wie es dazu kam:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41376698.html

Die SPÖ-Akademikerorganisation BSA verhalf Legionen von Nazi-
Handlangern zu schönen Karrieren.

Was ist ein Nazi eigentlich? In den Zeiten des Nationalsozialismus wurde der Begriff für diejenigen gebraucht,
die „dabei“ waren – also Mitglieder oder Sympathisanten der NSDAP.

Hunderte ehemalige NSDAP-Mitglieder, das wusste jeder, fanden über die Mitgliederkartei des Bundes
Sozialistischer Akademiker den Weg in die neue Republik. Blütenweiß traten ehemalige NS-Schergen dank
der Nazi-Waschmaschine BSA den Weg in die neue Zeit an.

1979 bezichtigte der Unfallchirurg Werner Vogt, heute Stadt-Beauftragter für die Altenheim-Kontrolle,
den angesehenen Psychiater Heinrich Gross der hundertfachen Tötung von angeblich geisteskranken Kindern
während der NS-Zeit im Wiener Spital am Spiegelgrund. Gross war nach 1945 der desinteressierten
Nachkriegsjustiz entkommen und mithilfe des BSA und der SPÖ zu hohen Ehren aufgestiegen: Gerichtsgutachter,
Primararzt und schließlich, 1975, Träger des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse.

Nicht zuletzt die hartnäckige Berichterstattung von Profil verhinderte, dass der Skandal um den
BSA-Günstling Gross in Vergessenheit geriet.

In drei Bundesländern waren spätere SPÖ-Vorsitzende zuvor NS-Mitglieder gewesen. Ausnahmslos alle Landwirtschaftsminister der Ära Kreisky hatten der NSDAP angehört. Ein ehemaliger Gestapo-Mann, Ferdinand O.,
war 23 Jahre lang SPÖ-Vizebürgermeister von Innsbruck. Ein SSler, dessen Einheit an Judenerschießungen beteiligt
war, Johann B., wurde Polizeipräsident von Salzburg. Ein SS-Untersturmführer gelangte mithilfe von BSA und SPÖ
in die Chefetage von Österreichs damals größtem Unternehmen: Sechzehn Jahre lang, von 1961 bis 1977, stand
Herbert K. der Voest als Generaldirektor vor. Ab Frühjahr 1944 hatte er dem Reichssicherheitshauptamt gedient,
einer Schaltstelle des NS-Terrors.

Im Wettkampf mit der ÖVP um die Posten im Proporzstaat sollte der 1946 gegründete BSA zum wichtigsten
Vehikel werden. Schon am ersten Bundestag im April 1947 sprach sich BSA-Präsident Alfred M.,
ein Widerstandskämpfer und Mauthausen-Häftling, für ein vorsichtiges Einbinden ehemaliger Nationalsozialisten
in den BSA aus.

Die Kommunisten sahen die Lage ähnlich. Deren Chefideologe Ernst F. gab im August 1945 unumwunden zu, dass es
sich beim Vorwurf der Anwerbung von ehemaligen Nazis durch die KPÖ nicht um ein von Feinden gestreutes Gerücht,
sondern um einen etablierten programmatischen Standpunkt der Partei handelt.

Den BSA-Vorsitz führte ab 1948 praktischerweise der SPÖ Verkehrsminister Karl Waldbrunner, der in seinem
„Königreich“, wie es genannt wurde, schöne Posten zu vergeben hatte.

Der in Wösendorf in der Wachau geborene Herbert K. (19101995) war schon 1931 der NSDAP beigetreten.
1938 ging er zur SA, 1944 zur SS. Seine Dienststelle war das gefürchtete Reichssicherheitshauptamt.
1948 trat K. in die Voest ein, wenig später auch in BSA und SPÖ. Es zahlte sich aus:
1961 wurde er Voest-Generaldirektor und blieb es bis 1977. Bis 1988 war K. Vizepräsident der Nationalbank.
Über seine NS-Vergangenheit wurde nie gesprochen.

Viele spätere SP-Spitzenpolitiker waren „ganz normale Nazis“ gewesen. Der burgenländische Landeshauptmann
Theodor K. etwa war 1939 der SA und 1945 der NSDAP beigetreten.

Extrem ist der Fall des 1904 geborenen Heinrich K.. K. war Leiter der Außenstelle Eisenstadt des
Sicherheitsdienstes (SD) und für die Bespitzelung zuständig. Bei Veranstaltungen hielt er Hetzreden gegen Juden
und Zigeuner. Als die Rote Armee heranrückte, floh er nach Schladming. 1948 trat er dem BSA bei. Ausgestattet
mit Persilscheinen von SPÖ und KPÖ, kehrte K. ins Burgenland zurück, wo er 1962 Leiter des Kulturamts der Landesregierung wurde.

1965 enthüllte der junge Journalist Oscar Bronner im Forum die NS-Vergangenheit hoher Richter und Staatsanwälte, darunter jene des Senatsrats am Wiener Oberlandesgericht, Walter L.. L. war als Staatsanwalt und Ermittlungsrichter
am NS-Volksgerichtshof in zahlreiche Todesurteile involviert gewesen. Ein Verfahren gegen ihn wurde 1948 eingestellt, nicht zuletzt wegen der Fürsprache des oberösterreichischen BSA-Vorsitzenden Franz Z.. Justizminister Christian B. stellte sich ebenfalls hinter den Nazi-Richter. (Profil 2005)

In der Ära Kreisky (1970-1983) habe die „Jobbörse“ BSA bei der Integration ehemaliger Nazis ihre größten Erfolge gefeiert. – (DerStandard.at/1924843/Kreiskys-braune-Minister)

In der Kreiskys Regierung waren sechs Minister mit Nazi-Vergangenheit (NSDAP-Mitglieder+SS).
Drei Landwirtschaftsminister Johann Ö., Oskar W. und Günther H. wie auch der Innenminister Otto R.,
der Bautenminister Josef M. und Verkehrsminister Erwin F..
Quelle: http://derstandard.at/1924843/Kreiskys-braune-Minister

Kreiskys Motiv war zum einen ein machtpolitisches: Die FPÖ verhalf
ihm zur Kanzlerschaft und er wollte zu Gunsten der SPÖ ein ÖVP- unabhängiges bürgerliches Lager schaffen.
Zum andern ein psychologisches: Selbst “Ehemalige” sollten ihn mögen und erkennen, wie wenig „jüdisch“ er war.

Als Kreisky den Juden Simon Wiesenthal als „Nazi-Kollaborateur“ beschimpfte, da heulte sogar der damalige SPÖ Klubobmann und der Ex-Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) mit und drohte mit einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss Wiesenthal fertig zu machen.
Quelle: http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/592126/Kreisky-Wiesenthal Wochen der Besessenheit

Nachdem man auch viele Jahre später erfahren hatte, dass Herr Fischer das Anti-Waldheim-Komplott einfädelte
und für die Sanktionen im Jahr 2000 gegen Österreich verantwortlich war, hatte ich für den Herrn nur mehr
Verachtung übrig.

Wenn sich jetzt ein SPÖ Ex-Kanzler Kern über eine Äußerungen von Innenminister Kickl (FPÖ), der von einer „Konzentrierung der Asylwerber“ spricht echauffiert , wird das zu einem skandalösen Nazi-Sager umgemünzt.
Auch der jetzige grüne „Nachplapperer“ Bundespräsident Van da Bellen hat sich in die Fußstapfen des Herrn Kern begeben: „Anspielungen auf dunkelste Zeit dürfen in politischem Diskurs keinen Platz haben“.
So empfehle ich den beiden dringendst das Buch „Der Wille zum aufrechten Gang“ von W. Neugebauer zu lesen.

Als aber ein gewisser Rudolf Hundsdorfer damals SPÖ Sozialminister im Jänner 2016 in der Sendung
„Journal zu Gast“ einen schwer belasteten NS-Ausdruck in den Mund nimmt, gab’s im Blätterwald Funkstille.
Er sagte nämlich in Hinblick auf „Wirtschafts-“ und „Kriegsflüchtlinge“: „Bei den Hotspots muss man selektieren“.
Die Forderung, Menschen zu selektieren, hätte bei nichtlinken Politikern zu Shit-Storms, Jetzt-endgültig-entlarvt-Leitartikeln, Empörung linker Zeitgeschichteprofessoren bis zu von Grün-Rot geforderten Nationalrats-Debatten
geführt. Bei Hundstorfer hingegen bleibt alles ruhig. Er ist ja ein Linker. Und daher bleiben die Sprachpolizisten schweigend in ihren universitären und redaktionellen Kasernen.

Dabei spricht „Selektieren“ im Vergleich zu den anderen verpönten Vokabeln den allerärgsten Aspekt von Nationalsozialismus und Holocaust an: „Selektiert“ wurde durch SS-Männer an der „Rampe“ von Auschwitz.
Es bedeutete die Entscheidung über Leben oder Tod.

Nicht die ÖVP, sondern die SPÖ hat die FPÖ trotz „Nationalen“ und „Kellernazis“ salonfähig gemacht.

Arnulf Martin Baring ist ein deutscher Jurist, Publizist, Politikwissenschaftler, Zeithistoriker und Autor.
Er ist emeritierter Professor an der Freien Universität Berlin.
„Das ganze Gerede davon, es gäbe sozusagen eine ernsthafte rechtsradikale Bedrohung… Ich frage mich:
waren die Nazis rechts? Das halte ich für einen Grundirrtum. Die Nazis waren nicht rechts, die Nazis
waren eine Linkspartei!

Ganz offensichtlich kopierte Hitler nicht nur die Kampfmethoden der Kommunisten, sondern auch das
Sozialistische in ihrer Programmatik, denn kein Geringerer als Willy Brandt stellte 1932 fest:
„Das sozialistische Element im Nationalsozialismus im Denken seiner Gefolgsleute muss von uns erkannt werden.“

Übrigens hatte Genosse Kern vor kurzem gemeint, die ÖVP wäre eine „Führer-Partei“. Aufschrei aus der
„Linken-Ecke“ gab’s keinen, eigenartig, oder?
Dabei hatte Kern einen rechtsextremen Herrn namens Moshe Klughaft engagiert, übrigens ein Freund des
Herrn Tal Silberstein, der für das „Pizza-Video“ verantwortlich war. „Links reden, rechts leben?“
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4. Mai National-Sozialismus-Gedenkveranstaltung im Parlament

„Gehörst du zu jenen, die abgestumpft sind“, höre er die Toten fragen. „Zum großen Bösen kamen die Menschen
nie in einem Schritt, sondern in vielen kleinen. Zuerst wird gesagt, dann wird getan“. So sprach der
österreichische Dichter Michael Köhlmeier, der als Redner geladen war. Das Ungeheuerliche bei
dieser seiner Ansprache: Der als Literat bekannte Künstler instrumentalisierte die Millionen Opfer
des Dritten Reichs, um politische Kritik an der aktuellen Regierungssituation in unserem Land zu üben.
Er verwendete nicht nur die Nazi-Keule, sondern er packte die Ermordeten in eine Metapher, um einen möglichst
harten Schlag vor allem gegen die FPÖ zu führen.

Herr Köhlmeier nutzte auch die Gelegenheit, den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP)
auf üble Art und Weise mit einem Nazi-Vergleich zu desavouieren.
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6.Mai 2018 Mauthausen Gedenkfeier
Die Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen fand
ohne die FPÖ statt. IKG-Präsident Oskar Deutsch begrüßte die Nicht-Einladung der Freiheitlichen.
Weiters sagte er: Und der Antisemitismus sei noch nicht vorbei. Stattdessen lebe er in vielen deutschnationalen Burschenschaften weiter. Deutsch: „Seien wir genau: Sie sind keine Nazis, sie sind die Nachfolger der Vorgänger
der Nazis. Und ihr politischer Arm ist die FPÖ“.

„In den vielen deutschnationalen Burschenschaften….“
Jene die mit großem Einsatz zu diskreditieren versuchen, verdrängen, dass auch einige ihrer Idole einst
stramme Burschenschafter waren, wie beispielsweise Karl Marx, Wilhelm Liebknecht oder auch Victor Adler.

Ein Burschenschafter zu sein ist nichts ehrenrühriges, weshalb sich auch der Wiener „Obersozialdemokrat“
Michael Häupl nicht für seine ehemalige Zugehörigkeit zu einer waffenstudentischen Mittelschulverbindung
genieren muss wie „Wochenblick“-Brauchtumsexperte Walter Höferl betont.
Häupl absolvierte eine ausgefüllte Aktivenzeit, glänzte mit seinen Referaten und als Redner ebenso wie
in seinen Säbelmensuren. Wer weiß? vielleicht hat er auch beschämende Lieder gesungen.

Ob das auch Herr IKG-Präsident Oskar Deutsch weiß?.
Aber was für Häupl in Ordnung ist, muss noch lange nicht für andere gelten.

Die wahre Größe zeigte aber Arik Brauer.
Seine jüngste Einschätzung, er habe kaum Angst vor dem noch vorhandenen Alt-Antisemitismus,
sondern vielmehr vor dem neu importierten Antisemitismus. Er, der den Holocaust überlebte
und die Kriegsgräuel noch in Erinnerung hat, schließt sich nicht den verbalen Angriffen
eines Herrn Köhlmeier an. Arik Brauer weiß, dass man, wenn man Geschichte aufarbeiten will,
auch aufeinander zugehen muss.
Er als Jude hat keine Berührungsängste, der demonstrativ und zur Beschämung der linken Ausgrenzer
deren Erzfeind die Hand reichte. Diese Geste ist typisch für einen Visionär, der erkannt hat,
wie widerwärtig und niederträchtig Aussöhnungspolitik hintertrieben wird.

(Arik Brauer geboren im Jänner 1929 in Wien; ist ein österreichischer Maler, Grafiker, Bühnenbildner,
Sänger und Dichter, und einer der Hauptvertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus)
Brauers Vater starb in einem Konzentrationslager, er selbst überlebte in einem Versteck.

Gott sei Dank denken die meisten Österreicher so wie Arik Brauer.

Muetschi

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