Unverzichtbar – Gedankensplitter

Heinz stieg.
In seinen Wagen.
Jetzt erst einmal.
Luisa besuchen.
Im Spital.
Den ganzen Tag.
Hatte er.
An nichts anderes.
Denken können.
Seine Luisa!
Fast 25 Jahre.
Waren sie nun.
Verheiratet.
Ein Sohn.
Eine Tochter…
Beides Studenten…
Sie führten.
Eine gute Ehe!
Davon war er.
Überzeugt.
Sie hatten.
Die Kinder groß gezogen.
Gemeinsam.
Das Haus gebaut.
Für ihn…
Gab es…
Keine andere Frau…
Als Luisa…
Auch wenn er sich.
Während…
Der ganzen Ehe.
Immer wieder.
Mit anderen Frauen.
Amüsiert hatte.
Er war.
Kein Kind.
Von Traurigkeit.
Und die Bestätigung.
Dass er…
Ein toller Hecht war.
Brauchte er einfach.

Luisa ahnte nichts.
Davon.
Ihre Libido.
War eher…
Unterentwickelt.
Natürlich liebte sie ihn.
Aber Sex.
War ihr.
Nicht wichtig.
Und so waren.
Seine Affären.
Fast ein Gebot.
Der Stunde gewesen.
Denn er…
Im Gegensatz.
Konnte immer…
Und wollte immer…
Bei all seinen…
Amourösen Abenteuern…
Er hätte sich.
Nie getrennt.
Von Luisa.
Aus einem…
Einfachen Grund.
Er liebte sie.
Das war.
Kein Gerede.
Das drückte.
Ganz einfach.
Seine Gefühle aus!

Letzten Monat.
Hatte Luisa.
Einen Knoten.
In der Brust entdeckt.
Krebs.
Und vorgestern.
Die Operation!
Heinz schnaufte durch!
Furchtbar!
Die Vorstellung.
Dass seine Frau.
Sterben könnte!
Er hatte.
Kaum geschlafen.
Vor dem Eingriff.
Aber nun hatte sie ihn.
Gut überstanden.
Gott sei Dank!
Heinz parkte das Auto.
In der Parkgarage.
Am Eingang.
Des Krankenhauses.
War ein Kiosk.
Dort würde er.
Rosen kaufen.
Für Luisa.
Ein Dutzend.
Rote Rosen!
Er pfiff.
Als er den Kiosk.
Betrat.
Hoffentlich konnte er.
Seine Frau.
Bald wieder.
Abholen.
Aus dem Spital…
Ohne sie daheim…
War es…
Schrecklich öde!

Vivienne/Gedankensplitter

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