Abserviert – Gedankensplitter

Gerti wischte sich.
Die Tränen weg.
Kurt, Ihr Mann.
Gab nicht nach.
Er wollte.
Die Scheidung!
Nach über 10 Jahren.
Und zwei Kindern!
Sie stand.
Vor dem Nichts…
Kurts Assistentin.
Diese Schlampe!
Sie hatte sich.
Ihren Mann gekrallt.
Eiskalt.
Es war ihr.
Völlig egal.
Dass sie damit.
Ihr Leben zerstörte.
Und dass der Kinder!
Die als Scheidungswaisen.
Aufwachsen würden…
Noch ein Taschentuch.
Gerti schluchzte.
Und die Liebe?
Sie waren.
So glücklich gewesen.
Damals.
Eine kleine Feier.
Nach der Trauung.
Hochzeitsreise.
Nach Paris.
Nichts war geblieben.
Von all dem.
Was sie einmal.
Verbunden hatte.
So egal…
War sie Kurt.
Mittlerweile.
So egal!

Ein Glas Wein.
Und nachher.
Würde Sissy kommen.
Eine Freundin.
Trost spenden…
Mut machen…
Sie hatte nie.
Gearbeitet.
Ein Studium…
Nach der Matura.
Eher halbherzig.
Vertreten war sie, Gerti.
Vor allem…
Auf den Studentenfeten…
Dann war sie…
Schwanger geworden.
Von Kurt.
Sie hatten geheiratet.
Alles schien perfekt.
Ein zweites Kind…
Aber es bröckelte schon.
An der Fassade.
Kurt war ständig.
In der Firma.
Arbeitete nur.
An seiner Karriere.
Und die Kinder.
Interessierten ihn nicht…
Ehrlich gesagt…
Von der Liebe.
War nicht viel…
Geblieben…

Aber dass er sie…
Verließ…
Trotz der Kinder…
Obwohl sie…
Kein Einkommen hatte…
Das war so gemein!
So hinterhältig!
Sie hätten sich.
Schon wieder.
Zusammengerauft.
Irgendwie.
Aber diese Assistentin…
Ließ ihn nicht los.
Wollte wohl auch…
Seinen Namen tragen!
Bitch!
Der Älteste.
Machte in der Schule.
Nur Schwierigkeiten.
Fast jeden Tag.
Rief der Lehrer an.
Aber Kurt weigerte sich.
Mit ihm zu reden.
Und mit dem Buben.
Es wuchs ihr…
Über den Kopf…
Schön langsam!
Aber zumindest finanziell…
Würde sie Kurt.
Bluten lassen!
Ihr Anwalt.
Hatte versprochen.
Ihn auszuziehen.
Bis auf’s Hemd!
Es sollte Kurt.
Noch leidtun.
Dass er sie…
Abserviert hatte!

Vivienne/Gedankensplitter

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