Friedfertig – Reflexion

Es ist doch ein offenes Geheimnis.
Dass sich deine Gedankenwelt.
Auch oftmals lange darum dreht.
Welches Bild du deinen Mitmenschen.
Durch dein Verhalten präsentierst.
Du versuchst daraus abzulesen.
Wie du deren Reaktionsmuster.
Interpretieren und werten kannst.

Nur die wenigsten Menschen.
Werden dein friedfertiges Wesen.
Ernsthaft in Abrede stellen wollen.
Man kann mit dir nicht streiten.
Dieser Satz bringt es auf den Punkt.
Und dennoch möchte ich mich heute.
Dem komplexen Unterfangen widmen.
Ein wenig hinter die Fassade zu blicken.

Dein stets konstruktives Verhalten.
Zu welchem du durchaus stehst.
Ist seit jeher ein Teil von dir selbst.
Dieser Umstand hat im Laufe der Zeit.
Zweifellos schon so manche unschöne.
Fehlinterpretationen hervorgerufen.
Welchen du nicht widersprochen hast.
Gutgläubigkeit wurde dir unterstellt.
Aber so manche erkannten auch.
Dass eine sachliche Betrachtung.
Die wertvolle Möglichkeit bieten kann.
Sich selbst neue Wege zu eröffnen.

Du willst niemanden bekehren.
Das wäre auch völlig vermessen.
Dein emotionsarmes Auftreten.
Erschien dir in manchen Situationen.
Doch selbst schon mißverständlich.
Aber du hast letztlich gut gelernt.
Dich mit deinem Wesen zu arrangieren.
Wenngleich dir nicht verborgen blieb.
Dass deine stetige Konfliktscheue.
Auch oftmals dazu beigetragen hat.
Dass du den Kürzeren gezogen hast.

Eine lösungsorientierte Denkungsweise.
Hat aber zweifellos auch ihre Vorteile.
Wenngleich es wichtig bleibt.
Dass sich die Kopflastigkeit in Grenzen hält.
Und Belastungen abgearbeitet werden.
Um Gedankenspiralen zu verhindern.

Deine konsensorientierte Rhetorik.
Unterstreicht dein friedfertiges Wesen.
So mancher „Wutbürger“ könnte meinen.
Dass du auf keinen Punkt kommst.
Hier liegt die Krux auch begraben.
Wenn jemand nicht dazu bereit ist.
Eine feinere Klinge zu interpretieren.
Und dich dessen Destruktivität belastet.
Kann im zwischenmenschlichen Diskurs.
Eine schwere Inkompatibilität entstehen.

Pedro

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Ein Kommentar

  • Toni

    Und so könnte auch ein Diskurs enden, ganz real sogar:

    „als letztes, mir ging es nicht um Siege sondern Erkenntnis, deshalb denke ich selbständig und wo ich kann begründend, das ist mein Versuch und ich habe versucht, deine Gedanken, so sie deine waren zu analysieren, statt einen weiteren Bericht als Begründung für irgendwas zu bemühen. das einzige mal bei der Krone-Schmalz, weil sie nachdenken induziert uzw in einer nachvollziehbaren Weise.mir geht und ging es nie um Dominanz, aber um die Gleichberechtigung, neudeutsch- auf Augenhöhe- mit dir zu disputieren (hat nix mit Putin zu tun). Aber selbst jetzt, würdest du das „Siegerbild“ nicht aufgeben, weil,und das ist MEINE Überzeugung, nicht wichtig ist, was ich sage, sondern nur was du meinst. Glaubst du ernsthaft, ich sei dir in Freundschaft verbunden weil ich mir dir gegenüber einen Siegerpopanz aufbaue? Du schreibst manchmal ne schöne gequirlte Scheisse. Ist doch nicht zu glauben“

    Autor, also Urheber hatte wohl alles falsch verstehen „wollen“, was nach jahrelanger inniger Freundschaft sehr nachdenklich machen musste!

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