12-Stunden Tag – Wie seht ihr diese Entwicklung – Umfrageergebnis

12-Stunden Tag – Wie sehr ihr diese Entwicklung

  • Ein Wahnsinn! Die Regierung arbeitet nur der Wirtschaft in die Arme! (27%, 15 Votes)
  • Um wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu bleiben geht’s nicht anders! (22%, 12 Votes)
  • Der 12-Stunden-Tag wird doch nicht zum Regelfall! Runter vom Gas! (16%, 9 Votes)
  • Der Regierung und speziell den Freiheitlichen sind die Rechte der Arbeitnehmer völlig egal! (15%, 8 Votes)
  • Dieser Machtkampf zwischen Gewerkschaft und Regierung wird letztere ins Wanken bringen! (13%, 7 Votes)
  • Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen! (7%, 4 Votes)

Total Voters: 55

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Kaum eine der vielen bereits jetzt umstrittenen Maßnahmen der neuen türkis-blauen Regierung hat so viel Widerspruch hervorgerufen wie die Bestimmungen des 12-Stunden-Arbeitstages, der schon im September fix werden soll. Schon jetzt, berichten Betriebsräte und Gewerkschaften, sind Firmen an diese herangetreten, um diese Gesetzesänderungen fix in Betriebsvereinbarungen aufzunehmen… Wir wollten wissen, wie die Leute im Bohneland diese Entwicklung sehen…

55 Votings wurden im Zeitraum abgegeben.
27 % der Voter, die relative Mehrheit, sehen in dem Gesetz vorrangig einen Kniefall vor der Wirtschaft. 22 % wiederum finden diesen Weg nötig, damit die Wirtschaft bei uns wettbewerbsfähig bleibt. 16 % weisen darauf hin, dass der 12-Stunden-Tag nicht zum Regelfall wird. 15 % hingegen gehen davon aus, dass der Regierung und den Freiheitlichen im Speziellen die Arbeitnehmer völlig egal sind. 13 % nehmen an, dass diese gesetzliche Regelung die Regierung ins Wanken bringen wird. 7 % hoffen, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist…

Die Gewerkschaften versprechen der Regierung jetzt schon einen heißen Herbst. Manch Arbeitnehmer weist aber auch darauf hin, dass der 12-Stunden-Tag für ihn in der Vergangenheit schon Realität war… Selten hat ein Thema mehr polarisiert in der jüngeren Vergangenheit und es wird sich noch zeigen, wie stark die Gewerkschaften ihre Anhänger mobilisieren können…

Vivienne

4 Kommentare

  • Muetschi

    Es ist schon interessant, dass ein ex-Vorstandsvorsitzender der ÖBB und der Chef des ÖGB diese Vereinbarung nicht kennt. Schlechtes Gedächtnis?
    https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/147031_Arbeitszeiten-bei-den-OeBB-neu-geregelt.html

    • vivienne

      Das hat nichts mit schlechtem Gedächtnis zu tun. Ausnahmen gab es immer schon, aber noch nie wurde so tief eingegriffen wie eben jetzt durch Türkis-Blau… Und die Vorstellung vom 12-Stunden-Tag löst keine Begeisterung bei mir aus. Ich arbeite seit vielen Jahren im Telefonverkauf und da gehen schon 8 Stunden an die Substanz. Wer das nicht glaubt, soll selber einmal einen Tag nur „ausprobieren“…

      • Muetschi

        Liebe Vivienne,

        ich schätze deine Kommentare, aber so zu tun, als ob alle jetzt 12 Stunden arbeiten müssten ist von diversen Politikern eine Angstmache an der arbeitenden Bevölkerung. Was würden wir tun, wenn Polizei, Krankenhauspersonal, Feuerwehr und viele andere Gruppen in unserem Staat dies nicht machen würden.
        Wenn ich zurückdenke an meine berufliche Zeit, waren 12 bis 14 Stunden manchmal normal
        (auch Nachts und am Wochenende)
        Von den Betriebsräten, bzw. der Gewerkschaft hatten wir damals nichts gehört.
        Trotzdem hatten wir keine Probleme, der eine ließ es sich ausbezahlen und der andere genoss die Freizeit.
        Es ist überhaupt seltsam, dass ein Vorstandsvorsitzender einer „geschützten Werkstatt“ nicht einmal weiss,
        dass seine Mitarbeiter 12 Stunden arbeiten, dann stellt er sich kein gutes Zeugnis aus.
        Sein Nachfolger ist da kompetenter.
        https://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Zwoelf-Stunden-sind-bei-uns-seit-Jahren-Standard;art15,2932005

        • vivienne

          Wie ich sehe, gehen da unsere Meinungen ganz schön auseinander. Vor allem glaube ich, dass meine Befürchtungen um den eigenen Job durchaus nicht weit hergeholt sind…
          Die Zukunft wird wohl zeigen, welche Auswirkungen die neuen Richtlinien für den Einzelnen haben.

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