Die Karriere – Gedankensplitter

Klemens saß.
Vor dem TV-Gerät.
Die Nachrichten liefen.
In der Küche.
Werkte Gerda.
Sie räumte das Geschirr.
In den Geschirrspüler.
Das Klirren…
War gut zu hören…
Kein Wort.
Hatten sie.
Geredet.
Seit er.
Daheim gewesen war.
Sein Essen.
War im Kühlschrank.
Gestanden.
Wie so oft.
Die letzte Zeit.
Er hatte es.
Aufgewärmt.
Und gegessen…
Nun hörte er.
Wie Gerda.
Nach oben ging…
Nein.
Sie interessierte sich.
Schon lange.
Nicht mehr dafür.
Wie es ihm ging.
Oder wie es.
In der Firma.
Gewesen war…
Schweigen.
Oft tagelang.
Was war passiert?

Zwei Monate.
War es nun her.
Dass Gerdas Vater.
Plötzlich.
Erkrankt.
Und gestorben war.
Gerda hatte.
Zu ihm.
Ins Spital.
Fahren wollen.
Er, Klemens.
Hatte es ihr…
Verboten.
Der Chef wollte kommen.
Mit seiner Frau.
Es ging um.
Die Beförderung.
Ganz wichtig.
Er wird sich erholen!
Wirst sehen.
Im Spital ist er.
In guten Händen!
Aber Gerdas Vater.
War verstorben.
In der Nacht.
An den Folgen…
Seines Schlaganfalls…
Und seitdem…
Kalter Krieg.
Auf dem Begräbnis.
War Gerda.
Ohne ihn gewesen.
Vielleicht war…
Die Beziehung.
Ohnedies schon länger.
Auf der Kippe.
Gestanden.
Aber jetzt.
War sie tot…

Das Bizarre.
An der Geschichte.
Die Beförderung.
War noch lange.
Nicht durch.
Ganz im Gegenteil.
Der Chef…
Ließ sich Zeit.
Mit der Entscheidung.
Also alles…
Umsonst.
Hatte er…
Ahnen können…
Dass ihr Vater…
Sterben würde?
Natürlich nicht.
Aber sie hasste ihn.
Seither.
Das war offensichtlich..
Sie verstand einfach nicht.
Wie wichtig ihm.
Der Abend.
Gewesen war.
Für ihn…
Für seine Karriere…
Klemens zuckte zusammen.
Die Haustür.
Fiel ins Schloss.
Gerda war gegangen.
Ohne ein Wort…

Vivienne/Gedankensplitter

 

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertung.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.