Hundstage

In den Wind gereimt …


Ach so heiß, ich schwitze mächtig.
Die Stimmung eher mittelprächtig.
Dunkle mir die Wohnung ein…
Dass keine Hitze kommt herein.

Kaffee zum Frühstück heizt mir ein.
Ich lass den Rest wohl lieber sein…
Trinke Wasser abgekühlt
Dass ich mich dann besser fühl!

Doch längst zu spät, ganz nassgeschwitzt.
Nicht zum Aushalten die Hitz‘!
Nach dem Einkauf schwitz noch mehr…
Meine Beine bleiern schwer!

Einfach duschen, richtig kalt!
Ja, das werd‘ ich, und zwar bald!
Fix plan ich mir das schon ein.
Denn diese Hitze ist gemein!

Meine Katzen leiden sehr!
Wollen Kühle noch viel mehr.
Flüchten weg ins Bad ganz schnell!
denn dort ist’s kühler, nicht so hell…

Die Kleidung klebt am Körper mir.
Und diese Nässe, die ich spür.
Dass ich dufte dann nach Schweiß!
Darauf bin ich so gar nicht heiß…

Dürr und trocken die Natur!
Brauner Rasen zeigt sich nur.
Borkenkäfer, Zeckenplage –
davon hört man alle Tage!

Die Schädlinge gedeihen fein,
weil fast ständig Sonnenschein!
Es regnet wirklich nicht genug!
Und so sinkt mir doch der Mut!

Wie sollen wir das übersteh’n?
Ich kann die Leute nicht versteh’n.
Die dieses Klima hier begrüßen
Doch Mensch und Tier so darben müssen!

Aus dem Gleichgewicht das Wetter!
Was da blüht uns einmal später
Wenn wir nichts dagegen machen…
Das ist sicher nicht zum Lachen!

Während ich philosophier,
steigt die Hitze höher mir.
Bleibt nur noch ein kaltes Bad,
Dass ich mich ein wenig lab!

Alle Jahre diese Hitze,
Dass ich stöhne und viel schwitze!
Klimaschutz ist angesagt,
der mal Lind’rung bringen mag…

Aber wann? Vielleicht zu spät…
doch so lang‘ die Hoffnung lebt.
träum‘ ich, dass der Megahitze
Doch auch folgt die Regenspritze!

Vivienne

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