Selbstverliebt – Gedankensplitter

Max blickte.
Der Brünetten lange nach.
Tolle Figur!
Wiegender Gang!
Am liebsten.
Hätte er sie.
Unter einem Vorwand.
Angesprochen.
Aber die Frauen…
Reagierten…
Mal so…
Und mal so…
Nicht jede…
War aufgeschlossen…
Für einen Flirt.
Oder mehr…
Er dachte.
An seine Freundin…
Ein flotter Käfer.
War sie schon…
Und vor allem…
Sehr betucht.
Das war…
Das Wichtigste.
Denn seine Firma.
Lief…
Mehr schlecht.
Als Recht.
Und er liebte.
Den Lebensstil.
Den sie ihm…
Bieten konnte…
Trotzdem.
Er brauchte.
Die Bestätigung.
Mehr denn je…
Seit er…
Vierzig geworden war…
Quälte ihn…
Die Angst.
Vor dem Tod…
Vor dem Nichts!

Und nun nahte.
Der Fünfziger!
Ein bissl was…
Ging schon immer.
Aber so zahlreich.
Wie früher.
Liefen ihm.
Die Hasen…
Nicht mehr nach…
Er war grau geworden.
Grundsätzlich…
Kein Nachteil.
Und dass ihm.
Die Glatze.
Erspart geblieben war.
Wie seinem Bruder.
Erfüllte ihn.
Mit Glück!
Der Bruder.
War…
Wie der Vater.
Schon mit 32.
Fast kahl gewesen…
Wie Erwin Pröll…
Der Kranz…
Ihm schauderte…

Max zündete sich.
Eine Zigarette an.
Er musste zurück.
In sein Büro…
Ein Termin…
Während er.
Auf der Straße.
Hastete…
Träumte er.
Von einem Gastgarten…
Mit einer Frau.
Die der Brünetten.
Von vorhin…
Sehr ähnlich war…
Ein paar Achterl Wein…
Knisternde Atmosphäre…
In Wirklichkeit.
Saß ihm.
Die Bank.
Im Genick.
Und sein Kompagnon…
Jammerte über…
Die schlechte Auftragslage…
Der Tod seines Vaters.
Hatte ihm…
Durch das Erbe…
Ein wenig Luft…
Verschafft…
Scheitern!
Wie ein Damoklesschwert.
Schwebte.
Die Vorstellung.
Über ihm…
Er war…
Der Versager…
Unter seinen Brüdern!
Die anderen beiden.
Waren erfolgreich.
Standen ihren Mann…
Aber er selber…
War überfordert…
Mehr als das…
Er stand…
Am Abgrund!

Vivienne/Gedankensplitter

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