Ein Mann muss mich ernähren können… – Gedankensplitter

Tanja holte sich.
Einen Kaffee.
Aus der Küche.
Eine Zigarette.
Im Raucherstüberl…
Ging sich noch aus…
Hastig.
Dämpfte sie.
Die Zigarette aus.
Ein langer Tag wieder…
Wohl…
Bis 20:00 Uhr!
Henriette.
Die Assistentin.
Des Chefs.
Sah heute wieder.
Sehr dünn aus.
Leidend fast…
Ganz blass…
Jeder wusste.
Dass Henriette.
Ein Verhältnis hatte.
Mit dem Chef.
Seit Jahren.
Ging das.
Obwohl er…
Verheiratet war.
Gemunkelt wurde sogar.
Von einer Abtreibung.
Die Henriette.
Vornehmen hatte lassen…
Die Gerüchteküche.
Sie brodelte.

Tanja begann.
Ihr Tagwerk.
Aber…
Ihre Gedanken schweiften.
Zu Henriette.
Die nicht.
Glücklich wirkte.
Oder zufrieden.
Obwohl sie.
Allen Grund.
Gehabt hätte.
Der Chef.
Lobte sie..
Bei jeder Gelegenheit.
Und vertraute ihr blind.
Aber Henriette.
Litt.
Unter der Situation.
Der Chef.
Stand nicht offen.
Zu ihr.
Und bisweilen.
War sie auch.
Sein Fußabstreifer…
Immer verfügbar.
Auch am Wochenende.
Das alles.
Sah man ihr an.
Und wenn man.
Sie fragte.
Ob sie sich.
Nicht.
Privat verändern wollte.
Meinte sie nur.
Kurz.
Ich bin da.
Wählerisch.
Ein Mann.
Muss mich.
Ernähren können!

Das war.
Im Grunde lächerlich.
Alle wussten das.
Henriette.
Verdiente gut.
Der Chef.
Ließ sich.
Nicht lumpen.
Es war nur.
Eine Ausrede.
Die sie gebrauchte.
In Wirklichkeit.
Kam sie.
Vom Chef nicht los.
Ein Leben.
Ohne ihn?
Unvorstellbar!
Lieber führte sie.
Ihr Leben.
So halbherzig weiter.
Wie bisher.
Als dass sie.
Mit ihrem Liebhaber.
Gebrochen hätte.
Tanja schüttelte.
Den Kopf.
Verstehen konnte sie.
Henriette nicht.
Aber sie akzeptierte es.
War nicht ihr Problem!

Vivienne/Gedankensplitter

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