Jobangst – Gedankensplitter

Alice feilte.
Ihre Fingernägel.
Einer der Nägel.
War eingerissen!
Verdammt!
Hektisch schrieb sie.
Danach.
Den Bericht weiter.
Vorige Woche.
Hatte der Chef.
In einer Besprechung.
Erklärt.
Dass die Situation.
Ernst war.
Alle müssten.
An einem Strang.
Ziehen.
Sonst würde es…
Ohne Kündigungen.
Nicht gehen.
Ernst…
Hatte er gesprochen.
Sehr ruhig.
Gefasst.
Der kleinen Firma.
Am Stadtrand.
Ging es also.
Nicht gut.
Und geahnt hatte sie, Alice.
Das schon länger.
Weniger Aufträge.
Große Firmen.
Konkurrenten.
Mit Dumpingpreisen.
Da konnte.
Ein kleines Unternehmen.
Nicht mithalten!

Alice holte sich.
Einen Espresso.
Vom Automaten.
Ein Schwätzchen.
Mit ein paar Kollegen.
Aber alle…
Eher schweigsam.
Kein Statement.
Zu den Worten.
Vom Chef…
Mochte wohl auch.
Daran liegen.
Dass die meisten.
Ahnten.
Dass sie…
Eine Zuträgerin war.
Und dem Chef.
Erzählte.
Wen jemand.
Schimpfte.
Oder sich ausließ…
Wenn man.
Um seinen Job…
Fürchtete.
Konnte…
Ein unbedachtes Wort.
Den Ausschlag geben…
Nicht loyal!
So wollte.
Keiner dastehen…
Aber auch…
Wenn sich jemand.
Woanders umsah.
Würde er das.
Im Büro…
Nicht laut erzählen!

Alice trank den Espresso.
Jeder reagierte anders.
Auf die Krise.
Manche stellten sich.
Schon länger gut.
Mit dem Chef.
Und seiner Clique.
Das konnte.
Nicht schaden.
Wenn es hart.
Auf hart ging!
Alice kräuselte.
Die Lippen.
Verächtlich.
Schleimer!
Sie selber.
Machte sich.
Wenig Gedanken.
Um ihren Job.
Sie war jung.
Ungebunden.
Und außerdem.
War sie die Geliebte.
Von der rechten Hand.
Des Geschäftsführers.
Dominik.
Niemand.
Wusste etwas.
Davon.
Und Dominik würde wohl.
Seine Hand schon.
Schützend!
Über sie halten!
Er wusste.
Was er an ihr.
Hatte.
Und nicht auszudenken…
Wenn sie seiner Frau.
Von dem Verhältnis…
Berichtete!
Alice grinste.

Vivienne/Gedankensplitter

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