Unüberbrückbar – Gedankensplitter

Frank schob.
Den Teller weg.
Nur ein paar Bissen.
Vom Mittagessen.
Der Eintopf.
Von gestern.
Kein Appetit!
Adele hatte.
Heute.
Nicht gekocht.
Sie war gestern.
Wieder.
Lange aus gewesen.
Erst in der Nacht.
War sie.
Heimgekommen.
Nicht ganz nüchtern.
Und heute?
Früh auf.
Und schon wieder.
Unterwegs.
Vor einer Stunde.
Hatte er sie.
Angerufen.
Wo bist du?
Wann kommst du?
Adele hatte sich.
Nicht lange aufgehalten.
Mit ihm.
Wir sind unterwegs.
Und als er…
Weiter bohrte…
Drängte…
Hatte sie.
Das Gespräch beendet.
Es ruft.
Jemand an.
Tschüs.
Ganz einfach.
Wie schon so oft…

Kurt schenkte sich.
Ein Glas Wein ein…
Das war…
Keine Ehe mehr.
Die sie führten…
Adele machte.
Was sie wollte.
Ließ den Haushalt.
Liegen.
Zog lieber.
Mit ihren Freundinnen.
Herum.
Wenn sie frei hatte.
Was war sie.
Nicht.
Für ein süßes Mädel.
Gewesen.
Als er sie.
Kennen gelernt hatte!
Sechzehn Jahre alt.
Total verliebt in ihn.
Heute.
Kein Gruß.
Und kein Kuss mehr.
Von Sex.
Gar nicht erst.
Zu reden.
Sie ließ sich.
Nichts mehr sagen.
Von ihm.
Vermutlich betrog sie ihn.
Schon eine Weile…
Und wenn sie stritten.
War immer öfter.
Von Scheidung.
Die Rede.

Scheidung!
Fast dreißig Jahre.
Waren sie verheiratet.
Drei Söhne.
Ein gemeinsames Haus.
Aber das zählte.
Nicht mehr.
Sie hatten.
So viel.
Gemeinsam erreicht.
Adele hingegen.
Scherte aus.
Es genügte ihr.
Nicht mehr.
Seine Frau zu sein.
Seit sie.
Zu arbeiten begonnen hatte.
Vor über zehn Jahren.
Hatte sie sich.
Verändert.
Sukzessive.
Sie wollte Freiräume.
Ihr eigenes Leben.
Wie sie formulierte.
Er, Frank.
War nicht mehr.
Ihr Mittelpunkt.
Sie widersprach ihm.
Ständig.
Und zuletzt.
Hatte er sie.
Kaum gesehen…

Scheidung.
Er hatte es.
Nicht wahr haben wollen.
Aber die Gegensätze…
Unüberbrückbar!

Vivienne/Gedankensplitter

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