Allerheiligen – Tagaus, tagein…

Ich werde wach.
Wieder…
Viel zu früh…
Die Katzen…
Sie liegen auf mir.
Drücken…
Auf meine Blase…
Nichts Neues…
Schlaf oder WC?
Irgendwann…
Entscheide ich mich…
Für Letzeres…
Meine Kleinen…
Sie folgen mir…
Vertrauensvoll…
Es dauert…
Bis ich endgültig.
Aus dem Bett finde…
Halloween ist vorbei.
Fast unbemerkt…
Ich gähne…
Beim Frühstück…
Dann zünde ich…
Einige Lichter an…
Für meine Eltern…
Das warme Licht…
Ergreift mein Herz…
Ich erinnere mich…
Immer unvorstellbar.
Dass sie…
Nicht mehr wären…
Eine Barriere.
Es sich vorzustellen.
Überhaupt!
Und doch…
Jetzt schon…
Einige Jahre…
Sind sie beide…
Von uns gegangen…
Körperlich…
In unserem Innersten…
Sind sie immer…
Präsent.
Auch bei Kleinigkeiten…
Eltern…
Sind immer da.
Irgendwie…

Nachher telefoniere ich.
Eine Weile…
Mit meinem…
Liebsten Menschen…
Wir philosophieren viel…
Später hänge ich.
Die Wäsche auf.
Viele Menschen…
Drängen heute.
Auf die Friedhöfe.
Ich gedenke still.
Meine Gefühle…
Getragen…
Durch das Kerzenlicht…
Die Katzen…
Überschütten mich.
Mit Zärtlichkeit.
Stürmisch…
Zeigen sie mir…
Ihre Liebe…
Ein wenig Sonne.
Durch das Fenster…
15 °C hat es schon.
Verrückt…
Zu Allerheiligen!
Als ich noch…
Ein Kind war…
Lag zu diesen Feiertagen…
Oft schon…
Der erste Schnee…

Wären nicht.
Die Bäume schon.
Halb kahl…
Und bunt verfärbt…
Dann würde man denken…
Es wird Frühling!
Fast wie Ostern…
Am 1. November…
Es wird nicht Herbst.
Nicht richtig.
Und in nicht einmal.
Drei Wochen…
Eröffnen…
Die Weihnachtsmärkte!
Punsch!
Bei diesen Plusgraden?
Wohl eher…
Punscheis!

Ein wenig aufräumen.
Die Katzen.
Zerpflücken emsig.
Den Kratzbaum.
So nach und nach.
Sisalfasern…
Sisalschnüre…
Verstreut …
Im Wohnzimmer…
Vielleicht…
Ist vor Weihnachten.
Noch ein neuer Kratzbaum…
Fällig!

Vivienne/Tagaus, tagein…

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