Zum Advent


Novembernebel, s’ist die Zeit
Der Advent ist nicht mehr weit.
Adventmärkt‘ werden aufgebaut
Und auch die Lichter, wenn man schaut…

Die uns das Feeling sicher bringen!
So wird der Advent gewinnen!
Lichter, Düfte, Weihnachtsbaum
auf dem Hauptplatz, welch ein Traum…

Und man erinnert sich jetzt wieder,
Denkt auch an die schönen Lieder!
Als man selbst ein Kind noch klein
sich am Weihnachtsmarkt erfreu’n…

Gewandelt hat sich vieles jetzt,
was einst mit Weihnachten besetzt
hat keinen Platz mehr in dem Land
Und doch man freut sich, unverwandt…

Auf das Fest das uns vereint
Mancher auch vor Rührung weint…
Doch nicht nur der Geschenke wegen…
Wir einander jetzt begegnen…

Kekse backen, dekorieren
Darin darf man reüssieren…
Das macht Spaß und hebt die Freud‘
und beglückt bestimmt die Leut‘…

Weihnachtsmuffel gibt’s bestimmt.
Doch egal, wie’s mancher nimmt…
lieb‘ ich die besondere Zeit
die den Weihnachtsduft verstreut…

Liebe, Freundschaft, Einigkeit
Besonders Kinder auch erfreut.
Auch den Toten wir gedenken…
Denen wir die Lichter schenken…

Kerzenschein, der uns erinnert,
Wenn Gefühl gar oft verkümmert…
Halten wir uns bei der Hand
Weihnachtsflair wird uns gesandt…

Froh erwart‘ ich diese Zeit
Und mein Herz ist offen, weit…
Was Neujahr auch immer bringt.
Ich hör jetzt, wie der Engel singt…

Sei willkommen der Advent
Wenn die Kerze stimmig brennt…
Die Liebe uns erfasst bis dann…
Und die Weihnacht kommen kann…

Vivienne

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3 Kommentare

  • chefschlumpf

    Zum letzten Fest, er stand schon da,
    als Freund‘ und Nachbarn starben!
    Ob wohl das Christlein sich erbarmt?
    Nicht fragen konnt‘ er, wollt`er wohl,
    obwohl es ihn nicht knapp erharmt,
    dacht‘ er schon ans nächste Jahr!

    Oh gnadenvolle Zeit im Jahr,
    du forderst deine Opfer,
    fragst niemals nach bei deine‘ Leut,
    die freudig nur in Wolken treiben,
    meist besoffen, Mass‘ von Tier
    in gut geheiztem Rohr entleiben.

    (aus dem Zyklus: „Vegetans Alb“)

  • Chefschlumpf

    Es steht der Baum im dichten Tann,
    ab Morgen hängen Kerzen dran.
    Ein Reh im Forst, erstaunend blickt,
    wie Männer dort, nicht ungeschickt
    mit Sägewerk und Meisselstahl
    dem Bäumlein tun das Töten an.

    Die Weihenacht, die Weihenacht,
    hat vielen Bäumlein Tod gebracht.
    Obs Jesulein, der Gnadenbub,
    gewollt hat, dass man sowas tut?
    Uns ist egal, meist jedes Jahr,
    das Weihefest ist wunnebar!

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