Ein wenig Weisheit… – Philosophien

Neulich.
Am Bahnhof.
Ich warte.
Auf meinen Bruder…
Sehe nach.
Wann sein Zug ankommt…
Noch Zeit.
Denke ich mir.
Da.
Es nähert sich.
Ein Mann.
Die Statur.
Die Erscheinung.
Kommt mir.
Bekannt vor.
Nur grau ist er…
Geworden.
Sein Gesicht.
Kann ich nicht.
Erkennen.
Meine Augen…
Mein früherer Chef?
Der Gedanke.
Kommt blitzschnell.
Was tun?
Wenn er es ist?
Wenn er mich…
Erkennt?
Wenn er mich…
Anspricht?
Ich drehe mich.
Zum Monitor.
Mit den Ankunftszeiten.
Abwarten.
Denke ich.
Wenn er mich anspricht.
Halte ich ihm.
Eine Predigt.
Dass es sich.
Gewaschen hat.

All das.
Geht mir.
Durch den Kopf.
Blitzschnell.
Ich fixiere.
Den Monitor.
Der Mann.
Geht vor bei.
Im Monitor.
Spiegelt sich.
Sein Gesicht.
Ein kurzer Blick.
Von ihm.
Dann ist er schon…
Schritte entfernt…
Ich atme auf.
Tief.
Ob er es war?
Ich weiß nicht.
Meinen Augen.
Kann ich nicht mehr.
Trauen.
Aber froh.
Bin ich.
Dass er mich.
Nicht ansprach.
Konfrontation?
Ich wäre wohl.
Explodiert.
Alles!
Wäre hoch gekommen.
Was er mir.
Angetan hat.
Bredschi!
So hat er mich.
Immer genannt.
Um mich zu ärgern.
Zu provozieren…

Lange vorbei.
Ich habe gelernt.
Dass es auch.
Anders geht.
Dass man mich.
In Ruhe lässt.
Und mir…
Meine Eigenheiten.
Zugesteht.
Kein Kontakt mehr.
Mit ihm.
Nicht vergeben.
Nicht vergessen.
Aber den Hass.
Nicht mehr ausleben.
Es ist vorbei.
Und schlechtes Gewissen.
Hat er.
Bestimmt keines.
Meinetwegen.
Das Schlimme.
Fernhalten.
Von mir.
Lehren.
Daraus ziehen.
Aber…
Ich bin ruhiger.
Geworden.
Stärker!
Und…
Er kann mir.
Nichts mehr anhaben!
Das zählt.
Nur das!

Vivienne/Philosophien

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