Katzenjammer – Gedankensplitter

Achim stöhnte.
Fast Mittag.
Und sein Schädel dröhnte…
Nein.
Das war.
Nicht der Föhn.
Regen und Wind.
Draußen.
Die Weihnachtsfeier.
In einem Lokal.
In der Innenstadt…
Wann…
War er heimgekommen?
Er wusste es.
Nicht mehr sicher.
Gegen 04:00 Uhr früh…
Musst es wohl.
Gewesen sein.
Anfangs hatte er.
Seine Geldbörse vermisst.
Aber sie steckte.
In seiner Jackentasche…
Fehlte wohl nichts…
Die Kollegen.
Hatten ihn.
In ein Taxi gesteckt.
Besser so!
Sonst würde er wohl.
Jetzt noch.
Irgendwo.
Herumtorkeln…
Oder an einem Tisch.
Seinen Rausch.
Ausschlafen…

Kaffee.
Und Wasser.
Ein Eisbeutel.
Und Schmerztabletten.
Was für ein Tag!
Und mit der Kollegin.
Aus dem dritten Stock.
War auch nichts.
Gelaufen.
Leider…
Sie war verschwunden.
Recht früh.
Ihr Freund.
Hatte sie geholt…
Toast mit Butter.
Mehr brachte er nicht.
Hinunter.
Der Chef.
Hatte sich.
Nicht lumpen lassen.
Die Kosten.
Für die Weihnachtsfeier.
Trug die Firma.
Und er, Achim.
Hatte das ausgenutzt.
Weidlich…
Zu viel…
Gut dass Barbara.
Seine Freundin.
Auf einem Seminar war.
In Innsbruck.
Sie würde wohl…
Auch nichts.
Anbrennen lassen…
Ging ihm.
Durch den Kopf.
Unter der Dusche.
Wurden…
Seine Gedanken klarer…

Kein erotisches Abenteuer!
Dabei hatte er.
So gehofft darauf.
Eigentlich öde.
Wie die Feier.
Gelaufen war.
Viel Alk…
Aber nicht mehr.
Und so jung.
War er nicht mehr.
Dass er…
Nach so einem Besäufnis.
Fast übergangslos.
In den Tag startete…
Er dachte an Barbara…
Ob sie ihn betrog?
Zuletzt…
Hatten sie eher…
Vorbeigelebt aneinander.
Und ans Heiraten…
Dachten sie beide…
Nicht mehr…
Noch ein Kaffee!
Die Kopfschmerzen.
Wurden weniger.
Langsam…
Trotzdem…
Ein Gefühl der Leere.
Hatte ihn erfasst.
Er war fast vierzig.
Und seinen Platz im Leben.
Hatte er…
Noch nicht gefunden.
Sein Leben stagnierte.
Und mit den Bräuten…
War auch schon mehr.
Gelaufen…
War das alles jetzt…
Mit Barbara?


Vivienne/Gedankensplitter

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