Last Christmas – Gedankensplitter

Felix wurde wach.
Wieder Schmerzen.
Der Arzt.
Hatte ihm gesagt.
Dass das normal war.
In seinem Zustand.
Er stand auf.
Leise.
Holte sich.
Seine Schmerzmittel.
Es würde.
Ein wenig dauern…
Bis sie wirkten!
Weihnachten.
War vorbei.
Sein letztes Weihnachten!
Er wusste es.
Schon länger.
Vor einem Monat.
Hatte er.
Eine Kontrolluntersuchung.
Gehabt.
Der Krebs.
War wieder gekommen.
Man konnte.
Nichts mehr tun.
Er war.
Austherapiert.
De facto.
Ihm blieben nur.
Medikamente.
Gegen die Schmerzen.
Und die Beschwerden.

Er ging.
Ins Wohnzimmer.
Schaltete.
Das TV-Gerät ein.
Zippte durch die Sender.
Seiner Frau.
Gerlinde.
Hatte er.
Nichts gesagt.
Unverändert!
Hatte er ihr erzählt.
Nach der Untersuchung.
Dabei war er.
Nach dem Termin.
In ein Lokal.
Gegangen.
Hatte zwei Bier getrunken.
Und einen Schnaps.
Er würde sterben.
Ein halbes…
Dreiviertel Jahr noch…
Maximal.
Da wollte er.
Der Familie.
Das Weihnachtsfest.
Nicht vermiesen.
Es würde rauskommen.
Ohnehin.
Nach Neujahr einmal.
Wenn er wieder.
Ins Spital musste.
Aber über die Feiertage.
Wollte er.
Seine Ruhe.
Keine Tränen!
Keine betroffenen Gesichter!
Keine Leichenbittermienen!
Dafür war später.
Noch Zeit…

Irgendwann…
War er eingenickt.
Auf der Couch.
Er wurde wach.
Als ihn fröstelte.
Mechanisch.
Deckte er sich zu.
Aber auf einmal…
Waren seine Gedanken.
Drängend…
Nein.
Er würde.
Nicht warten.
Bis die Schmerzen.
Unerträglich wurden.
Und er jede Stunde.
Den Tod.
Herbeisehnen würde.
Er hatte Schlaftabletten.
Gehortet.
Wenn er…
Nicht mehr wollte.
Würde er sie alle.
Nehmen.
Einschlafen.
Nicht mehr wach.
Werden.
Langes Siechtum?
Das war.
Nichts für ihn…
Er hatte die Zügel.
Immer.
In der Hand gehabt.
In seinem Leben…
Und er würde sie.
Auch zuletzt.
Nicht abgeben…

Vivienne/Gedankensplitter

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