Sicut meliores sunt… – Remiszenzen

Furcht ersetzt dem Leben nicht die Liebe. Harte Krallen schlägt sie in den Leib, saugt mit Efeufingern Kraft und Nahrung, schnürt mit Krakenarm Bewegung ein. Furcht lähmt Tun und führt zu Treibenlassen, zum Gezogenwerden und Getriebensein, Furcht erschafft nichts anderes als Schatten, macht einander maskenhaft uns feind. Furcht verbietet, etwas zu verlassen, was auch Weniges an Sicherheit verspricht, Furcht verflüchtigt […]

» Weiterlesen

Niemand sei zu stolz ein Geschenk Gottes zu erkennen! – Remiszenzen

Seit Jahren, meines Herzens Herr, Der mir gebietet zu erforschen: Was ließ mich innehalten gut zu tun? Was bremste böse Tat nach Nachtgedanken? Gesteh’ ich, meines Herzens Herr, Ich weiß es nicht, Es sei denn Du. Nicht Zeit gebietet über Traum und Tun, Vergebens sind Vergessen und Verweilen Und vielgedachter Gründe Schein Zeigt schließlich was er meint: Nur Spiegelbilder. Es […]

» Weiterlesen

Wasser ist Leben – Reminiszenzen

Zum Sande kamen Alle Samen, Kleine Keime Kündenden Lebens. Fruchtbar und furchtbar, Kostbar und überflüssig Flossen sie flutend In steinigen Sand. Leben und Sterben Lehrten sie das Land, Ohne Zeiten zu zählen, Ohne Zahlen zu kennen, Ohne Schöpfer Geschöpfe zu sein. Das ewige Meer wiederum Warf an das grünende Ufer Seinen geheimen Gewinn Aus der Dunkelheit In gleißendes Licht, Um […]

» Weiterlesen