Wer, zum Teufel, ist dieser Paul? – Schlumpfenland ist überall

Weiteres zu Amerika, Ängsten der Bevölkerung und seinen Eliten „Houston, du hast da ein Problem!“ Der bereits legendäre Funkspruch von Apollo 13 auf dem Weg zum Mond, in einem völlig anderen Zusammenhang als seinerzeit von der Besatzung der amerikanischen Mondrakete gemeint, muss heute ebenso dramatisch gesehen werden. Wobei sich das Dramatische in Richtung Houston im Grunde auf jede Metropole der […]

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Wer, verdammt, ist Paul? – Schlumpfenland ist überall

Mal was zu Amerika, Ängsten der Bevölkerung und seinen Eliten Paul Rubin hatte schon immer ein sehr gutes Gespür für Geld. Und dieses Gespür brachte ihm dann zu dem Geld auch noch die Macht, um seinen offensichtlichen Reichtum zu mehren und damit eine ganze Nation von 280 Millionen Menschen zu seinen eigensten Gunsten zu verändern. Paul Rubin gehört damit ganz […]

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Dem Glaubenden sind alle Zweifel fremd – Schlumpfenland ist überall

Dem Zweifelnden, dagegen, fehlt einfach nur der Glaube. So könnte man das wohl größte Mysterium im Universum betiteln. Nein, nicht schwarze Löcher oder die Dehnbarkeit von Raum und Zeit sind das A und O der mystischen Verquickung um uns her. Der Glaube, der ja auch nichts anderes als nicht wissen bedeutet,ist es, den es zu ergründen gelte. Am Karfreitag starb […]

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Buddelschiffe? – Schlumpfenland ist überall

Günther saß im Hobbykeller. Seine Ilse, das wusste er, würde nach dem Besuch bei der Fußpflege noch kurz bei Irmgard vorbeischauen, um mit ihr den neuesten Klatsch aus der Nachbarschaft auszutauschen. Das konnte dann schon so einige Stündchen dauern. Buddelschiffe! Buddelschiffe waren Günthers ganz große Leidenschaft. Früher, ja! Früher, ja da gab es mal etwas, das seine Gefühlswelt noch so […]

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Wo ist Bambi? – Schlumpfenland ist überall

Kriegsgerichts-Spruchkammer, Komando Nord, (Kundus), im Nachfolgenden Kammer genannt. Die Kammer kommt nach ausführlicher Prüfung der Tatsachen zu folgender Ansicht der Vorgänge im abschließenden Bericht. Die Kammer kommt zudem, zu abschließender Beurteilung im Falle des Soldaten Hauptfeldwebel Herbert Förster: Bambi blickt ihn stumm an. Ja, dieser Vergleich war ihm sofort eingefallen. Waren es nicht diese Rehaugen einer Walt-Disney-Filmfigur, die ihm schon […]

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Forelle Blau – Schlumpfenland ist überall

Forelle Blau Bertold konnte gut auf nur einem Bein stehen. Bertold konnte sogar hicke-hacke-voll, ohne sich an der Thekenreling festzuhalten, sehr gut auf nur einem Bein stehen. Diese Thekenreling konnte so manch einem späten Zecher nach kräftigem Biergenuss einen gesicherten Halt verschaffen. Bei Wolfgangs Theke bestand sie aus einem geschwungenen und von vielen Händen in Jahren der feuchtfröhlichen Geselligkeit blank […]

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Wo ist Berol? – Schlumpfenland ist überall

von Alpha Sierra (chefschlumpf) Berol starrte ihn an. Marc hatte mit dem Amtrak zweimal den Kontinent gequert. Von Frisco aus dann die Honolulu-Line nach Oahu genommen. Zuletzt mit dem Flugzeug Hawaii wieder verlassen. Dieser Kerl war stets an seiner Seite geblieben. Der wohl sein Schicksal war. Berol, den er wohl nicht mehr abschütteln konnte. „Ich werde immer für dich da […]

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Die Branche krieselt – Schlumpfenland ist überall

„Kriselt die Branche?“ Der Verlagsleiter schaute mich ungläubig an. Wir kannten uns nun schon etwa 12 Jahre und jedes Mal tauschten wir uns seither anlässlich der Frühjährlichen Messe in Leipzig, über die Aktivitäten der hier versammelten Büchermacher aus. Doch nun konnte er über meinen Gruß nicht lachen. „Sie meinen, nur weil der Trend zur Konzentration bei den Buchverlagen anhält, würde […]

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Zum Teufel mit dem Klima-Wandel – Schlumpfenland ist überall

Die ganze Wahrheit über Weihnachten >>Hey, Vatter Claas, aufwachen, draußen liegt schon so hoch der Schnee!<< War da etwas? Dieser Elf mit dem Niederländer-Tick natürlich schon wieder. Ich versuchte gerade verzweifelt das Grauen der Nacht abzuschütteln. Und dann diese unerwünschte Hilfskraft. Ja ganz recht, das Grauen einer zunächst ermüdend schlaflosen, dann aber doch noch ganz erfolgreichen nächtlichen Beschäftigung mit frischen […]

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A96 Neubau, achtspurig, Digitales Verkehrslenksystem, mautpflichtig, Fertigstellung schon sehr bald – Schlumpfenland ist überall

Müller saß am Schreibtisch und sah auf den Rhein hinab, der in ewiglicher Gleichförmigkeit am Gebäude der Staatlichen Energiebehörde vorbei floss. Hatte er seinen Freunden früher immer von der grandiosen Aussicht vorgeschwärmt, war er heute gar nicht in der Lage, die Schönheit des Rheintals bei Bonn in sich aufzunehmen. Staatssekretär Schlucht und Ministerpräsident Rodinger würden gleich eintreffen und nach kurzer […]

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Descanse en paz (Ruhe in Frieden) – Schlumpfenland ist überall

Romanauszug von Toni Rieger Hermano hatte sich zu Sebastiano gesellt. Beide sahen zur Beerdigungsgesellschaft hinüber und verfolgten das Absenken des Sarges in die Grube. „Eine schöne Beerdigung, Sebastiano. Schau nur genau hin. Der Monsignore hat seinen Text sehr gut auswendig gelernt und du musst immer nur auf seine Worte achten und du wirst schon sehr bald verstehen.“ Sebastiano hatte einfach […]

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Ihr Gesicht? – Schlumpfenland ist überall

„Du machst ein Gesicht, wie sieben Tage Regenwetter.“ Ich sah sie nur an. Ich würde nicht widersprechen wollen. „Was genau, macht ein Gesicht aus? Was macht ein Gesicht eigentlich so Besonderes, damit es wie sieben Tage Regenwetter aussieht?“ Ich hatte sie überrascht. Sie schien meine Frage nicht auf ihre Bemerkung beziehen zu wollen. Sie schüttelte ihren Kopf. Möglicherweise wollte sie […]

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Ich und der Yeti

Ich und der Yeti „Hallo, da bist du ja wieder. Hab lange nichts von dir gehört. Komm setz dich, ich habe noch einen guten Schluck von dem Zeug.“ Der Yeti schaute ganz überrascht zu dem bärtigen Zausel in der schicken Jack-Wolfskin-Jacke, dessen gesunde Gesichtshaut schon von weither geleuchtet hatte, als er heute Abend nur mal nach der Post schauen wollte. […]

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Verdikt

Ich werde mich wohl doch noch ändern müssen. Morgen vielleicht! Der heutige Tag wird mir dann als derjenige in Erinnerung bleiben, an dem sich alles und doch nichts verändert hätte Ich selber möglicherweise schon, nur nicht meine Umgebung. Diese brauchte sich auch nicht zu ändern Wenn nur ich mich änderte, würde es schon Verbesserungen bedeuten Für alle Auch für mich. […]

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Kapitel

entstand als Gemeinschaftsprodukt verschiedener Autoren im Internet. Ich habe mal meine Beiträge zusammen gefasst, um eine Fortsetzungsgeschichte mit starken Science-Fiction-Elementen, gestärkt durch Horror, zu komponieren, bei der auch Humoriges nicht zu kurz kommen sollte. Gefällt möglicherweise auch hier. (chefschlumpf) Zwischenschnitt, der Aktualität wegen Es war dann an Pipilein, mir die für mich völlig neue Situation zu verdeutlichen! „Wenn du so […]

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Kapitel Drei

Wenn man der Katholischen Kirche glauben darf, ist alles noch viel schlimmer! Kapitel Drei! Sex wird im Übrigen völlig Überschätzt, sagt der Papst und der muss es ja wohl wissen! von Antoine Susini/chefschlumpf „Die Optik muss stimmen! Ich sage dir, die Optik ist es!“ Der kleine Knirps sprang aufgeregt vor seinem größeren Begleiter hin und her, während dieser hiervon offensichtlich […]

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Siebzehnuhreinundfünfzig

Das Personal hatte in Karlsruhe gewechselt. Die neue Besatzung hatte ihre Aufgaben übernommen. Herbert Pröll, als Zugbegleiter auf dem Intercity, Köln-Basel, via Frankfurt, Freiburg mit Anschluss nach Genf eingesetzt, hatte, nach dem Kontrollanruf im Führungsleitstand, soeben sein Dienstabteil in der Mitte des Zuges verlassen, um die vorgeschriebene Ticketkontrolle durchzuführen, als sich der Zug in Bewegung setzte. „Nichts hatte auf sein […]

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Kapitel Zwei

Text enstammt einem Gemeinschafts-Projekt Schreibbegeisterter. Ich habe mal meine Beiträge zusammengefasst. Gefällt möglicherweise auch hier. chefschlumpf (Antoine Susini) Kapitel Zwei Dieses kleine Wesen in der Gestalt eines der nachwachsenden Muttertiere, der sterblichen Erdlinge war es dann, welches mich aus meiner beunruhigenden Starre erweckte, in dem es mich ganz sanft auf seine rechte Schulter setzte, nicht ohne vorher den rechten Zopf, […]

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Kapitel Eins

entstand als Gemeinschaftsprodukt verschiedener Autoren im Internet. Ich habe mal meine Beiträge zusammen gefasst, um eine Fortsetzungsgeschichte mit starken Science Fiction Momenten, gestärkt durch Horror zu komponieren, bei der auch Humoriges nicht zu kurz kommen sollte. Gefällt möglicherweise auch hier. (chefschlumpf) Kapitel eins Diese verfluchten Sonnen beleuchteten die ganze Bescherung! Ich konnte mir nun wirklich nichts mehr vormachen. Ich gehörte […]

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Warum ich BILD so liebe

Aimees Gesicht war es abzulesen, dass sie heute alles andere als verständnisvoll sein würde. Was mich zu der, in letzter Zeit leider viel zu oft gewonnenen Einsicht verleitete, lieber mal nicht den Macho heraushängen zu lassen und stattdessen in belanglose Dialoge, anstatt in die von uns beiden zu normalen Zeiten wohl so sehr geliebten, teilweise sehr lautstarken Diskurse über Gott […]

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Streich Quartett – Schlumpfenland ist überall

„Für mich haben Geigen keine Bedeutung, Marcel. Sind Musikinstrumente! Ich kann gar nicht Geigespielen.“ Claude schaute beinahe beschämt zu Boden, was auf mich so wirkte, als ob ich ihn bei einer Eselei erwischt hätte, was ja auch irgendwie so in etwa stimmte. Hatte der Kerl doch dieses wunderschöne Instrument, das ich ihm in meiner grenzenlosen Begeisterung soeben in die Hand […]

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Andre Agassi und B. Becker und Gerdi und Herbert

Herbert hatte es sich zuhause gemütlich gemacht. Seine bessere Hälfte weilte in Ibiza. Schon seit ewigen Zeiten fuhr Gerdi, wie sie von Herbert genannt wurde obwohl er wusste dass sie sich darüber ärgerte, in das Hotel nach Talamanca, immer wieder in dieses Hotel, gegenüber der Hafenmole. Er wusste, dass Sie es liebte wie eine Dame von Welt behandelt zu werden […]

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Konsequenz

Der Tag fängt schlecht an. Die Putzfrau hält sich nicht lange. Gleich nach dem Frühstück werde ich diesem Moritz erklären, das der Saustall heute noch in einen brauchbaren Zustand kommt. Diese Bettwäsche taugt nichts, viel zu steif, und das Rot passt nicht mehr zu den Tapeten. Schon 7:35, Frühstück darf kein Zeitfresser werden. Was die deutsche FT so an Headlines […]

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Abschiede – „Glauben Sie an Gott?“

Die Stimme drang nur sehr undeutlich zu Aimee durch. Sie hatte sich direkt nach dem Start des Flugzeuges in Frankfurt, einen Kopfhörer geben lassen um sich selber von ihrer eigenen Nervosität abzulenken. Die Musik welche sie über diese kleinen, fast schon winzigen Kopfhörer bei geschlossenen Augen hörte war schon sehr dramatisch, um nicht zu sagen überwältigend. Sie hatte sich zunächst […]

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Harras und die aufrechten Deutschen, Abschluß

Olaf stand schon eine ganze Weile regungslos und starrte in die weit geöffneten Augen seines Gegenübers und versuchte in seiner Körperhaltung zu verharren. Was hatte dieser Kerl wohl vor? Könnte er es diesem Vieh wohl klarmachen, dass er keinerlei Gefahr bedeute und ein Angriff von seiner Seite nicht zu befürchten wäre? Tja wie sollte er sich verständlich machen, wenn er […]

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Dame und König – Henry, Teil 6

Conni war die letzte Chance! Christina hatte Henry ein Ultimatum gesetzt. Ihr Nervenkostüm war durch die vielen gegebenen Versprechen, die ebenso vielen gebrochenen Versprechen gegenüberstanden, in der scheinbar nicht mehr zu kittenden häuslichen Gemeinschaft, in Auflösung begriffen. Conni war der Segen! Degenhardts Ehe schien zu Ende zu sein. Einer guten Freundin im Lehrerkollegium war es zu verdanken, dass die Ehe […]

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Freud und Leid – Henry, Teil 5

Er wunderte sich selber, dass er sich nicht weiter um das Rad kümmerte und an diesem vorbei zur Haustür ging. Hatte er doch seit dem Verlust seines Führerscheines, was auch das Aus für die Fahrschule bedeutete, meist das Fahrrad benutzt um Besorgungen zu machen. Christina hatte im Verlauf des nachfolgenden Konkursverfahrens mehrfach Nervenzusammenbrüche erlebt, was dann auf Dauer ihre Versetzung […]

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Harras und die aufrechten Deutschen, Part 1

Olaf und der rülpsende „Führer“. Olaf starrte lange an die Decke. „Verdammt nochmal, so kann es nicht weitergehen mit mir.“ Olaf konnte es sich nicht eingestehen und doch musste es so sein. Er hatte wieder, wie so oft schon in seinem Leben,……………………. er hatte einfach wieder mal Mist gebaut, soviel stand fest und auch er konnte sich dieser an sich […]

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Dank an Ben Wisch

Roger hatte sich Ben Wisch ganz anders vorgestellt. Ben Wisch war eine Persönlichkeit der Bonner Außenpolitik und dass dieser sich hier in Somalia rum treiben würde, um ihn den kleinen Entwicklungshelfer zurück in die Zivilisation zurückzuholen, wäre Roger wirklich nie in den Sinn gekommen. Soweit ging Rogers Fantasie bis zum ersten Zusammentreffen der Beiden nicht und daher hätte er den […]

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Freud und Leid – Henry, Teil 3

„Melanie, wer hatte gerade angerufen? Ich muss wohl eingeschlafen sein. Ich glaubte das Telefon gehört zu haben. Wahrscheinlich brauchen wir beide einen Kaffee. Wären Sie so nett?“ Ursula schaute freundlich ihre „Perle“ an, die nun schon so lange bei ihr und ihrem Mann Helmut für das leibliches Wohl sorgte und nicht nur für dieses. „Was haben Sie, Melanie? Sie sehen […]

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Eva

Bei diesem, mir so zwischen Mittagsmal und abschließendem Espresso vorgelegtem Text fällt mir nichts ein, obwohl? Kann man seinem sprudelnden Geist nicht jedes Thema abringen? Kann man, sagt die eigene Eitelkeit! Soll man? Fragt die eigene Behäbigkeit. Muss man, sagt der Kursleiter! Und der hat nun mal. Das Sagen, selbstverständlich. Gut denn, los! Nur, womit beginnen? Beginnen, womit? Zunächst skizzieren, […]

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Henry, Teil 2

„Wenn ich noch mal mit Dingo um die Häuser ziehe, hätte ich ein wenig Zeit um Besorgungen zu machen, Schatz ! Was genau brauchst du, Christie? Ich meine so für Weihnachten wenn du nach Essen fährst? Wir müssen doch irgendetwas für den alten Knickersack einkaufen. Irgendwas Unsinniges, was dann im Haus herumliegt und trotzdem Eindruck macht auf den Rest der […]

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Löwe

Hallo liebe Leser, an diesem Wochenende wurde wiederum ein Schreibseminar abgehalten, unter Leitung eines Autors, der selber auf ein recht umfangreiches Werk zurückblicken kann. Dieser promovierte Literat hatte uns an Beispielen vorhandener Textauszüge auf die unterschiedlichsten Stilistiken in der Literatur hingewiesen und uns aufgegeben auf vorliegenden Beispielen aufbauend, eigene Texte zu entwickeln. Anbei meine Einfälle, die ich zur allgemeinen Beurteilung […]

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Jürgen T.

Ich hatte Jürgen zum ersten Mal auf der Fahrt zu einem Segelflieger –Lehrgang in Zell am See getroffen, der vom „Deutschen Aero Club“ auf dem Flugplatz Zell am See im Salzburger Land abgehalten wurde. Mein Clublehrer hatte mich ohne meine Kenntnis einfach angemeldet und so kam es das ich etwa vier Stunden nach dem Anruf von Günther, unserem Club- Fluglehrer, […]

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Walters Weihnacht

Walter hatte es sich bequem gemacht auf seinem Stuhl, der hier im Deutschen Industrie Museum in München, für die Aufseher aufgestellt war. Die Männer und Frauen, die den Besuchern ihre fachlichen Fragen beantworten würden und gleichzeitig ein wenig für Ordnung sorgen sollten. Er schaute auf seine Armbanduhr und dachte daran, dass es noch eine Stunde dauern würde, bis er sich […]

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Adolf

Leute jenseits meiner Jugend waren schon immer sehr alt. Alter war etwas, dass ich immer mit tiefen Furchen, die sich in Gesichter gefressen hatten oder kantigen Unterkiefern, die ständig malten oder hohen lichten Stirnen, in die sich auch die lange irdische Verweildauer mittels harten Falten verewigt zu haben schien. Manchmal machte ich den Zustand des Alterns auch an unmodernen Brillengestellen […]

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Heinrich Degenhardt genannt Henry

Nachfolgend Beiträge entstanden anlässlich eines Projektes, bei dem etwa 20 Autoren versucht hatten, eine Fortsetzungs-Weihnachtsgeschichte gemeinsam zu entwickeln. Der Plot sollte auf folgenden Vorgaben basieren: Heinrich Degenhardt genannt „Henry“, Stiefsohn von Helmut Oberste Ufer. Wurde von Ursula in die Ehe mitgebracht, neben seinem zehn Jahre älteren Bruder Rudolf, der schon vor sieben Jahren verstorben ist. Wohnt zur Zeit in einem […]

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Miranda

Herbert war sofort fasziniert von Miranda. Miranda, ein Mädchen in dem zarten Alter, in dem sich Weiblichkeit entwickelt, besser gesagt, entwickelte Weiblichkeit zeigte, hatte Herbert vom ersten Augenblick an fasziniert. Schon als sie sich zum ersten Male Auge in Auge gegenüber gestanden hatten, konnte Herbert seine Blicke nicht mehr von ihr lassen. Das dunkle Braun ihrer leicht schräg liegenden, etwas […]

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Hotel California

Sylvia brüllte. „Was hast du gesagt, Sylvie? Du musst nicht brüllen, ich kann dich gut und deutlich verstehen, Hast du es noch nicht geschnallt, dass wir ein Intercom haben? Verdammt, jetzt hast du mir die Trommelfelle zerdeppert!“ „Entschuldigung, Ronnie kommt nicht mehr vor. Aber ich hatte dir schon vorhin gesagt, Ich muss aufs Klo!“ „Ja kannst du doch, in fünf […]

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Liebeserklärung

Der Motor zwischen meinen Beinen brummelte sein sonores Lied und es schien, als würde jedes der sechzig Schnapsgläschen Hubraum mir einzeln zurufen :“Schön dass es Dich gibt und Du uns nicht zur Untätigkeit verdammt in der Garage herumstehen ließest. Wir danken Dir Meister und Du wirst sehen, dass wir unsere Pflicht tun, wenn Du uns nur gut behandelst . Allerdings, […]

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Business as usual?

Machdad durchfuhr es wie ein Blitz. Er hatte die amerikanischen Soldaten aus den Augenwinkeln beobachtet, immer bemüht, hier auf dem Highway nicht aufzufallen. Sie hatten ihn gelockt. Sie hatten ihn in eine Falle gelockt, wie nun festzustehen schien. Sie waren frühmorgens, kurz nach Beendigung der Nachtausgangssperre, zu ihnen gekommen und hatten ihn, Machdad gefragt, ob er mal eben so im […]

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Gamet Luyamine

Gamet wusste nicht wie lange er ohne Bewusstsein war. Das Radio wurde immer undeutlicher und bald würde es ganz verstummen. „Gamet, hilf mir. Wir müssen die Leichen über Bord werfen.“ Gamet wurde unsanft aus seinem Tiefschlaf gerissen. Seko stand breitbeinig über Gamet und schüttelte dessen Schultern. „Gleich Seko, lass mich noch ein wenig ruhen. Nur noch einen Augenblick.“ Gamet hatte […]

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Mehlan

Mehlan schaute der Polizeistreife nach und versuchte wie immer einen Blick auf die Gesichter der Streifenwagenbesatzung zu erhaschen. Er war etwas zu spät aus der Tür seines Elternhauses getreten und somit  konnte er nur noch das Heck des Geländewagens sehen. Gesichter anzusehen war mehr als ein Hobby von Mehlan und seinen Freunden. Durch das Betrachten der Gesichter der  Polizeistreifen konnten […]

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