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EDELSTEINE
von
Vivienne
- April 2004
Der Rubin
Der Rubin zählt zur Mineralklasse der Oxide. Seine Mohs’sche Härte
wird mit 9 angegeben, die Strichfarbe ist weiß. Durch seine
blutrote Farbe ist dieser Edelstein sehr bekannt.

Mit dem Saphir wird der Rubin auch zur Klasse der „Korunde“
gerechnet, den am meisten verbreiteten und genutzten Edelsteinen
(auch in der Industrie!).
Vorkommen dieses schönen Steins finden sich vor allem auf Sri
Lanka, Indien, Burma, den USA, Thailand, Kenia, Brasilien und
Norwegen.
Der Rubin war früher und auch in alten Märchen unter dem Namen
„Karfunkel“ bekannt. Erst im 12. Jahrhundert erhielt er seinen
jetzigen Name, der sich vom lateinischen „rubeus“, das bedeutet
rot, ableitet.
In
der Antike galten Rubine als die „Mütter aller Edelsteine“, weil
man glaubte, sie enthielten das Blut der Erde. Im Mittealter
hingegen nutzte man die Kraft des Rubins als Schutzstein gegen die
Pest – angeblich verfärbte sich der Stein bei Ansteckungsgefahr
dunkel.
Im
Handel ist der Rubin nicht nur als Schmuckstein sondern auch als
Heilstein bekannt. Als letzterer soll der Rubin die Lebensfreude
wecken und Tapferkeit, Mut und Willenskraft stärken.
Der Rubin umgibt seinen Träger mit der Schwingung der absoluten
Liebe, er lehrt, dass die Liebe über allem steht. Liebe allein
führt zu den Menschen, nur wer liebt, lebt. Wer nicht liebt, ist
tot. Außerdem heilt er die Angst vor der Liebe.
Der Rubin zählt zudem zu den teuren Edelsteinen: je reiner und
durchsichtiger, desto teurer. Die Energie des Rubins wird der
Vollkommenheit zugeordnet.
Die Heilwirkung des Rubins kommt sowohl bei körperlichen
Beschwerden (hoher Blutdruck, Bronchitis, Diabetes, Fieber,
Hühneraugen, Infektionen, Kopfschmerzen, Krampfadern,
Neurodermitis, Übergewicht, etc.) als auch bei Problemen der Seele
(Angst, Depressionen, Erschöpfung oder sexueller Unlust) sehr gut
zum Tragen.
Wichtig ist bei der Anwendung, den Stein direkt auf der Haut zu
tragen. Speziell das Wurzelchakra wird dabei angeregt.
Vivienne
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