Feierabend

Feierabend – endlich zu Hause
erwartet mich eine gesunde Jause.
Die Hausarbeit ist auch noch zu tun,
ich freu mich schon auf die Zeit zum Ruhn.

Alles erledigt, die Berichte geschickt,
nun noch den letzten Schalter ausgeklickt.
Endlich lieg ich in meinem Bett,
könnte nun schlafen so richtig nett.

Doch tausend Gedanken ziehn mir durch den Kopf –
kann sie nicht werfen in einen Topf.
Sortiere sie die halbe Nacht –
Was hätt ich besser anders gemacht?

Finde ich dann noch keinen Schlaf,
beginn ich zu zählen die kleinen Schaf.
Doch letztlich stehe ich wieder auf
und schreibe meine Gedanken auf.

Meist wird’s ein Vers, wie dieser hier
oder ich bring einen Aufsatz zu Papier.
Schreib dann noch drunter: Ich hab keine Schuld!
(Derzeit brauche ich sehr viel Geduld.)

Ob meine Zeilen Lyrik sind, ist mir egal –
das Ergebnis zählt für mich allemal,
denn endlich ist mein Kopf wieder frei –
doch morgen beginnt dieser Lauf auf’s Neu!

(C) Tandi

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