Du fehlst mir… – Gedankensplitter

Beste Freunde.
Das war es.
Was wir waren.
Beste Freunde.
Und vielleicht auch mehr.
Ich war so glücklich.
In deiner Nähe.
Ich war gut drauf.
Einfach gut drauf.
Auch wenn der Tag.
Sauschlecht war.
Anödend.
Oder.
Wenn ich mich einfach.
Elend fühlte.
Du warst.
Mein Stimmungsaufheller.
Und ich hatte den Eindruck.
Dir.
Ging es ebenso.
Mit mir.
Ob das zutraf?
Ich weiß es nicht.
Gesprochen.
Haben wir nie drüber.
Kein einziges Mal.
Warum hinterfragen?
Was so selbstverständlich schien?

Gewesen.
Ist da nie etwas.
Nicht das Geringste.
Deine Nähe genügte.
Mich glücklich zu machen.
Mit dir zu lachen.
Schöne Momente zu verleben.
Meine Höhepunkte.
Erstrebenswerter.
Als alles andere.
Und.
Wenn du mich berührt hast.
Zählte das mehr.
Als eine feurige Nacht.
Die alles.
So gewöhnlich gemacht hätte.
Sagte ich mir.
Zumindest.
Redete ich es mir ein.
Erfolgreich.
Und irgendwann.
Da wusste ich selber nicht mehr.
Was ichwirklich wollte.
Oder mir vormachte.
Mein Liebesleben.
Öd und leer.
Voller Männer.
Die mich beschissen hatten.
Die mich.
Beherrschen wollten.
Ich hatte genug…

Irgendwann.
Bist du weg.
Eine neue Herausforderung.
Ich glaube auch.
Eine andere Frau.
Ausgeredet.
Hast du nicht.
Du hast mich geküsst.
Zum Abschied.
Inniger als je…
Aber vielleicht.
Redete ich mir.
Auch das nur ein.
Wer weiß!
Sich selbst.
Belügt man am meisten…
Schnell.
Riss unser Kontakt ab.
Viel zu schnell.
Wie eine kleine Wunde.
Die immer schmerzt.
Aber man spürt es.
Besonders.
Wenn man alleine ist…
Dich anrufen?
Nein.
Das möchte ich nicht.
Aber manchmal.
Da stelle ich mir vor.
Du würdest vor der Tür stehen.
Plötzlich.
Aber du bist nie da…

Vivienne/Gedankensplitter

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