Dem Glaubenden sind alle Zweifel fremd – Schlumpfenland ist überall

Dem Zweifelnden, dagegen, fehlt einfach nur der Glaube. So könnte man das wohl größte Mysterium im Universum betiteln. Nein, nicht schwarze Löcher oder die Dehnbarkeit von Raum und Zeit sind das A und O der mystischen Verquickung um uns her. Der Glaube, der ja auch nichts anderes als nicht wissen bedeutet,ist es, den es zu ergründen gelte.
Am Karfreitag starb Jesus Christus am Kreuz auf Golghata, glaubt man der Heiligen Schrift. Glaubt man weiter, auf den „Spuren des Herrn“ zu wandeln, dann weiss man, dass nicht der Mensch Jesus, sondern in der Person Christi, Gott der Herr über alles Lebendige und Tote höchstselbst am Kreuze starb, ja sogar zu sterben hatte. Denn die Kirche hat den Sohn Gottes, quasi per Ordre de Mufti zum Gott selber erhöht. Nur, ist das wirklich zu glauben? Drei Tage ohne Gott? Wenn Gott am Abend des Pessach-Festes, und genau das wurde im alten Israel gerade gefeiert, also starb und erst am dritten Tage, so auch die Bibel der Christenheit, „wieder von den Toten auferstand“, wo war denn dann der Gott, der Schöpfer und Bewahrer allen Göttlichens in diesen drei Tagen?

War Gott also wirklich tot? Und der Teufel hatte da sozusagen die Vertretung übernommen? Oder waren es irgendwelche „Himmlischen Mächte“, die für Ordnung sorgten?
Tot bedeutet doch, neben jeder mystischen Erhöhung durch die Mannigfaltigkeit einer jeden Religion, ja sogar fern jeder Realität von Spiritualität, dass man damit aufgehört hat, auf Gottes Erdboden zu wandeln!

Nur, wenn es denn Gott war, der in Gestalt seines Sohnes, dessen, den Maria einst in Betlehem gebar, am Kreuze starb, wie konnte er dann drei Tage später doch wieder mit seinen Füßen, Spuren im Sand der der Galiläischen Wüste hinterlassen, wenn doch Tod gerade solches zu verhindern weiss?

Also, nun sollte Gewissheit her, ist Gott wirklich gestorben oder unterliegt die Religion der Christenheit da einem sehr schweren Irrtum?

War es nicht vielleicht doch nur der Anführer einer „Boygroup“ von kritischen Juden, der sich im besetzten Israel einerseits den Besatzern und andererseits den eigenen Glaubensbrüdern und Schwestern in den Weg stellte und daher, der lieben Ordnung halber, einfach „weg“ musste?
Nur, wenn es doch nicht Gott selber war, der leidvoll am Kreuze hing, was sollte dann die angebliche Auferstehung von den Toten?

Ist es eigentlich vorstellbar, dass sich Gott selber von seinen Geschöpfen zu Tode bringen ließe, wenn er doch selber der Herr über Leben und Tod genannt werden wollte?

Und was bedeutet dann eigentlich „das Opfer Christi“, wenn es bei dem Gekreuzigten gar nicht um das Sterben selber gehen konnte?

Eine Opferung findet statt und endet immer mit dem Tode, so auch die Bibel! Nur, wenn das Opfer drei Tage später wieder unter den Lebenden weilt, ist es doch mit dieser Opferung nicht richtig gut gelaufen, das Opfer also nicht angenommen worden, so auch wieder die Bibel, dann bleiben sie ja doch, die Fragen!
Die Kirche erzählt uns also nur, was wir zu glauben haben und nicht mehr.

Und da wir ja alle Glaubende sind, sind uns ja auch alle Zweifel fremd! Haleluja!

Chefschlumpf

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