Der Liebe Gott liebt Schwein – Tonis Lyrik

Der Liebe Gott, auf seinem Tron,
der musste mal, ihr wisst ja schon,
send` böseWetter gen der Erd`
wo er dann doch nicht gehöret wer`d.

Drum sann er nach, der Große Mann,
wie man den da unten mal nachhelfen kann.
Und wisst ihr was ihm gefallen ein?
Er schickt` herab das borstig` Schwein.

Im Norden, dann, der Hochgenuss,
Schwein in Aspik oder gefüllt als Wurst,
im Süden nur, erschreckend fremd,
bei Leuten die Tags im Unterhemd!

Die keinen Wein, des Dusels wegen,
vertragen für des Allahs Segen,
hochjauchzend in der Sonne liegen,
betend der Jungfrauenflut entgegen.

Das Schwein in träger Borstigkeit,
kam weit herum im Weltenrund,
wobei, ich konts` nicht wahr ermessen,
es wurd` oft nur schnöd` aufgefressen.

Es kannte diesen Allah nicht,
der gehet mit denen ins Gericht,
die unrein` Gut des Hungers wegen,
sich innerlich tun reinbegeben.

Und die Moral in der Geschicht`,
halt dich fern vom Schwein,
trink niemals Wein, bete immer schön,
dann wird’s dir auch im Himmel einst gut ergehn!

Chefschlumpf im Anfall dichter Gedankenvielfalt 2016

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