Kein Interesse! – Gedankensplitter

Caroline schüttelte.
Den Kopf.
Als sie.
Das Büro verließ.
Eine Stunde.
Hatte es gedauert.
Das Vorstellungsgespräch.
Aber so interessant.
Es am Anfang.
Auch geklungen hatte.
Das Jobangebot.
So eilig hatte sie es.
Jetzt.
Wegzukommen.
Aus dieser Firma.
Sie schnaufte durch.
Als sie draußen war.
Sie lief die Straße.
Hinunter.
Da musste doch.
Ein Café sein.
Richtig.
Sie trat ein.
Setzte sich.
Ganz nach hinten.
Und bestellte.
Einen Kaffee.
Den brauchte sie jetzt!
Immer noch.
Dieses merkwürdige Gefühl.
Im Kopf.
Und sie wiederholte.
Den Monolog.
Des Geschäftsführers.
Im Geiste.
Noch immer…

…wir suchen.
Eine Assistentin.
Der Geschäftsführung!
Für unsere Niederlassung.
In Wien!
Eine Frau.
Die sich ganz.
Ihrer Position unterordnet.
Immer bereit.
In die Firma zu kommen.
Auch nächtens.
Und am Wochenende.
Ideal wäre.
Wenn immer.
Ein Köfferchen.
Gepackt wäre.
Für den Fall.
Der Fälle.
Wenn wir anrufen.
Es geht ab.
In zwei Stunden.
Nach London!
Sofort bereit.
Zum Flughafen zu kommen.
Auch wenn es.
Samstagabend ist.
Oder Sonntagfrüh.
Darauf legen wir Wert.

Irgendwie hatte es.
Caroline.
Die Rede verschlagen!
Eine derartige Chuzpe.
Legte dieser.
Herr Geschäftsführer.
An den Tag.
Suchte quasi.
Eine Privatsklavin.
Okay.
Das Gehalt.
Wäre schon fürstlich.
Das war.
Aus der Annonce.
Hervorgegangen.
Aber so einen Job.
Wollte sie nicht.
Nicht für doppelt.
Soviel Gehalt!

Das Lächeln.
Des Geschäftsführers.
War gefroren.
Als er in ihrem Gesicht.
Die Ablehnung.
Gelesen hatte.
Bevor sie sich.
Noch.
In Floskeln.
Hatte flüchten können.
Um möglichst schnell.
Wieder wegzukommen…
Nach dem…
Ersten Schluck Kaffee.
Begannen sich.
Ihre Gedanken zu ordnen.
Nein!
Nie!
Ihr Privatleben.
War ihr heilig!
So karrieregeil.
War sie.
Auf gar…
Keinen Fall!
Und keine Frau…
Kein Mensch!
Hatte das…
Ihrer Meinung nach…
Nötig!

Vivienne/Gedankensplitter

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