Katerstimmung – Gedankensplitter

Anita räumte.
Den Geschirrspüler ein.
Bernd hatte sich.
Beschwert.
Weil der Toast.
Ein wenig dunkler.
Geworden war!
Sein Blick.
Sprach Bände.
Während er.
Beleidigt.
Den Toast.
Mit Butter.
Und Marmelade.
Bestrichen hatte.
So arm war er!
Anita räumte.
Den Tisch ab.
Bernd war nicht.
Zufrieden mit ihr?
Da waren sie.
Mittlerweile zwei.
Denn ihr reichte es.
Mit diesem Pascha.
Schon lange.
Wenn er aufstand.
Wollte er.
Das fertige Frühstück.
Auf dem Tisch haben.
Egal war ihm.
Dass sie eigentlich.
Erst eine Stunde.
Nach ihm.
In der Firma.
Sein musste!
Konnte sich der Mann.
Nicht selber.
Seinen Espresso.
Und den Toast machen?
Sie schlief eben gern.
So lange es ging.
Aber mit Bernd.
Musste sie schon.
Eine halbe Stunde.
Vor ihm aufstehen.

Vor einem halben Jahr.
Und frisch verliebt.
Hatte sie noch gedacht.
Sie würde sich Bernd.
Schon richten.
Aber das Gegenteil.
War passiert.
Bernd hatte von ihr.
Verlangt.
Dass sie ihn bediente.
Von vorne.
Bis hinten.
Und kein Gedanke.
Dass er einmal.
Etwas im Haushalt.
Erledigte.
Er blockierte den PC.
Am Abend.
Und ferngesehen wurde.
Was er wollte…

Das Schlimmste fast.
Dass er im Bett.
Genauso ein Pascha war.
Er hielt von Kuscheln.
Gar nichts.
Und bestand darauf.
Dass sie Sex hatten.
Wann immer.
Er Lust hatte.
Ihn interessierte nicht.
Dass sie vom Putzen.
Und Saugen.
Am Abend.
Oft einfach.
Erledigt war.
So ein A…loch!
Sie zündete sich.
Eine Zigarette an.
Zeit zu gehen…
Ja, es war wohl.
Das Beste so.
Sollte er doch.
Mit einer leben.
Die sich gerne.
Von ihm dirigieren ließ.
Sie nickte.
Warum warten?
Verliebt war sie.
Längst nicht mehr.
Sie fühlte sich.
Wie mit einem Kater.
Nach einer langen Nacht.
In einer Bar…
Auf einmal war sie.
In Aufbruchstimmung.
Für’s erste.
Konnte sie.
Bei einer Freundin.
Unterkommen.
Und Bernd würde sich.
Wohl schnell trösten…

Vivienne/Gedankensplitter

 

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