Rein sexuell – Gedankensplitter

Martina tippte im Büro.
Einen Bericht.
Leises Vibrieren.
Das Smartphone!
Martina schnaufte.
Das war wieder Georg.
Zum xten Mal.
An diesem Tag.
Wir müssen reden.
Unbedingt.
Hast du schnell Zeit?
Georg würde.
Nicht locker lassen.
Dabei wusste sie genau.
Was er wollte.
Und sie hatte ihm.
Auch schon alles gesagt.
Nein.
Sie würde ihren Freund.
Nicht verlassen.
Für ihn, Georg.
Auf keinen Fall.
Basta!
Martina nahm.
Die Brille ab.
Stöhnte.
Das hatte sie.
Nicht erwartet.
Als sie vor fast.
Zwei Jahren.
Das Verhältnis.
Mit Georg.
Begonnen hatte.
Was heißt Verhältnis.
Das war…
Rein sexuell!
Emotional.
Hatte das.
Gar nichts.
Zu bedeuten gehabt!
Nie.
Und bisher war.
Georg ja immer.
Einverstanden gewesen.
Sie hatten beide.
Karrieregeile Partner.
Mit wenig Zeit.
Und ein wenig Abwechslung.
Brauchten sie beide!

Aus diesem Grund.
Trafen sie sich.
Üblicherweise 2,3 Mal.
Im Monat.
Meist sehr spontan.
Ein Nachmittag.
Oder eine Nacht.
Im Hotel.
Hemmungslos.
Leidenschaftlich.
Und sehr geheim.
Auch in der Firma.
Wusste keiner Bescheid.
Wie hatte sie.
Martina.
Immer gesagt?
Verlassen will ich ihn:
Auf keinen Fall!
Aber ich habe auch.
Meine Bedürfnisse!

Georg hatte stets.
Fast dasselbe beteuert.
Aber letzten Monat.
Plötzlich diese Flausen…
Er hätte sich.
Verliebt in sie.
Und er ertrug.
Den Gedanken nicht.
Dass sie weiterhin.
Mit ihrem Freund schlief…
So ein Idiot!
Menschlich hatte sie.
Kein Interesse.
An Georg.
Und außerdem schätzte sie.
Den Lebensstil.
Den ihr ihr Freund.
Bieten konnte!
Sie hatte keinen Grund.
Ihn zu verlassen!
Martina stand auf.
Vom Schreibtisch.
Sie musste Georg.
Einmal ordentlich.
Die Meinung geigen.
Damit er verstand.
Dass sie nichts.
Für ihn empfand.
Und dass er nicht.
Erwarten sollte.
Dass sie.
Eine richtige Beziehung.
Mit ihm, Georg.
Anfangen würde.
Das wäre ja noch schöner!
Und für die…
Heimlichen Schäferstündchen.
Musste sie sich.
In Hinkunft.
Jemand anderen suchen!

Vivienne/Gedankensplitter

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2 Kommentare

  • Rainer Kirmse , Altenburg

    KEINE PARISREISE

    Wir wollten fahren nach Paris,
    Und kauften erstmal Pariser.
    Wir glaubten, man brauche dies
    In einer Stadt wie dieser.
    Das Wetter aber war recht mies,
    Und wurde immer mieser.
    Da vergaßen wir schnell Paris,
    Hatten zum Glück die Pariser.

    VOM GLIEDE

    Hier steh ich und kann nicht anders,
    Für mich gar nichts besonderes.
    Es ist nunmal die Erektion
    Meine herrlichste Profession.
    Soll’s mit der Menschheit weitergeh’n,
    Muss ich noch oft und lange steh’n.

    Rainer Kirmse , Altenburg

  • Fuchs im Hühnerstall

    Sex, nicht als Nachfolge der 5, wird gewöhnlich viel zu ernst genommen, im Ernst!

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