Der einzige Trost… – Gedankensplitter

Genug für heute!
Sagte Gottfried.
Der Lokalbesitzer.
Und nahm ihm.
Die Autoschlüssel ab.
Zahl jetzt.
Und dann rufe ich dir.
Ein Taxi!
Deine Frau.
Wartet sicher schon…
Siegfried stierte ihn an.
Aus seinen …
Rotgelaufenen Augen…
Er wollte widersprechen.
Aber seine Zunge.
Gehorchte ihm nicht.
Gottfried griff.
Nach der Geldbörse.
Holte sich.
Den fälligen Betrag heraus.
Und gab sie ihm zurück.
Taxi kommt.
In 3 Minuten.
Und deine Frau.
Hat schon.
Zweimal angerufen!

Siegfried wankte.
Nach draußen.
Er wusste nicht.
Wie er.
Ins Taxi gekommen war.
Deine Schlüssel.
Kannst du dir.
Morgen abholen.
Rief ihm Gottfried.
Hinterher.
Annemarie!
Sie würde ihm wieder.
Eine Szene machen.
Wenn nicht heute.
Dann morgen.
Ganz bestimmt.
Was verstand sie ihn.
Überhaupt.
Und was es.
Für ihn hieß.
Arbeitslos zu sein?
Nach über 20 Jahren.
In der Firma.
Einfach abserviert.
Du bist nicht mehr.
Belastbar genug!
Hatte sein Chef gesagt.
Ohne ihn anzusehen.
Ein Junger.
Kostet weniger.
Und arbeitet schneller!

Eine Katastrophe!
Er war 56 Jahre alt.
Wie sollte er.
In diesem Alter.
Noch einen…
Ordentlichen Job finden?

Nun musste er sich.
Jede Woche.
Am Arbeitsmarkt melden.
Demnächst hatte er.
Eine Schulung.
Bewerbungstraining.
Nannte sich das.
Sein Betreuer.
Am Arbeitsamt machte ihm.
Keine Hoffnung.
Der wollte ihn nur.
Zumindest kurzfristig.
Aus der Statistik haben.
Daheim nur Streit.
Mit Annemarie.
Die wollte.
Dass er sich.
Nützlich machte.
Im Haushalt.
Also ging er fort.
In sein Stammlokal.
Reden.
Trinken.
Hier wurde er.
Verstanden.
Hier hörte man ihm zu.
Auch wenn Annemarie.
Daheim ständig keppelte.
Was er wieder.
Versoffen hatte.
Aber er fühlte sich besser.
In dem Bierlokal.
Das allein zählte.
Sonst hätte er es.
Nicht mehr ausgehalten!

Das Taxi hielt.
Vor der Haustür…

Vivienne/Gedankensplitter

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