Corona und kein Ende? – Tonis O-Ton

25.000 bis über 30.000 Todesfälle in der „Influenza-Krise“ um Herbst 2017 und Frühjahr 2018 herum. Und das nur in Deutschland?

Ja, so klingt es bei den ziemlich durch die herrschende Corona-Pandemie nun gehäuft in allen Medien zusammentretenden Verbreitern der Wahrheit.
Nur, wenn dem wohl so gewesen ist, diese Anzahl an Todesfällen nachweislich richtig, wo blieb damals der Aufschrei, der nun in Zeiten der Corona-Krise beinahe in jeder Diskussion sofort die Oberhand bekommt?

Was unterscheidet die damalige Grippe von der Sars-Pandemie die uns nun ziemlich lähmt und die Wirtschaft beinahe in die Knie zwingt, und zwar tatsächlich weltweit? Ja, dieses Virus hat sich zur Ausbreitung unsere moderne Globalisierung zunutze gemacht! Der Angreifer sich unserer Infrastruktur bemächtigt. Notwehr beinahe unmöglich, so zumindest scheint es.

Wurde die Gefahr der scheinbaren nur saisonalen Erkältungskrankheit im Winter, von den Verantwortlichen in unserem Gesundheitswesen übersehen oder einfach nur missgedeutet? Hätte die Mehrheit der Opfer bei dieser Virus-Erkrankung durch ähnliche Maßnahmen wie jetzt, tatsächlich vermieden werden können, oder lassen sich beide Geschehnisse überhaupt nicht miteinander vergleichen?
Nur, wenn nicht, warum tun nun die Kritiker der Behörden-Maßnahmen immer genauso als müsse hierdurch der Nachweis erbracht werden, dass die Regierenden den Menschen und der Wirtschaft durch überzogene Maßnahmen mehr schaden als die Pandemie es eigentlich erforderte?

Was haben wir da eigentlich zu regeln?
Ist eine Grippewelle tatsächlich der Grund, auch wenn sie nun nicht so genannt wird, einer über 80 Millionen- Gesellschaft ohne wirkliche Gefahrenlage einfach die Grundrechte zu entziehen?

Mehr als drei Menschen zusammen auf der Straße kostet pro „Gefährder“ die Kleinigkeit von 200 Euro! Ja, der Teilnehmer einer kleinen „Konferenz“ in aller Öffentlichkeit wird von den Behörden sofort als Gefährder bezeichnet. Er, so die Begründung, gefährdet seine Mitbürger und damit die Öffentliche Sicherheit. Sollte eine Kneipe geöffnet haben und darin Gäste bewirtet werden, können auch schonmal 25.000 Euro als Zwangsabgabe zusammen kommen, so der nun veröffentlichte Strafenkatalog.

In den Jahren 2017 und 2018 hatte ich mich bereits im September vorsorglich gegen die zu Jahresende erwartbare Influenza impfen lassen.

2017 schon war für die saisonale Grippe noch kein spezieller Impfstoff zu haben und der mich impfende Arzt hatte auf diesen Umstand aufmerksam gemacht.

„Vorsorglich…“, so sein Resüme, „… kann der Schutz zumindest nicht ausgeschlossen werden!“

Er meinte damit das Serum der letzten Grippe-Häufung die im Grunde nicht mehr als eine böse Erkältung gewesen sei!

Nun gut, zwar nicht ganz befriedigt bei seiner vagen Ankündigung hielt ich ihm dennoch meinen Oberarm hin.

Dann, zwölf Monate später, gleicher Zeitpunkt gleicher Arzt, nun die Nachricht,

„ Der aktuelle Impfstoff ist einfach nicht zu bekommen, es kann also Wochen wenn nicht sogar Monate dauern bis wir da wieder impfen können.“

Nun gut, also der letztjährige Impfstoff, der ja, so die Hoffnung des Arztes wohl, auch eine Infektion oder eine Erkrankung verhindern möge.

Seltsam, an was erinnerte mich diese Situation schon damals? Ach ja, an Sars oder Vogelgrippe oder gar die Schweinepest, von erkrankten Rindern der Jahre vorher mal ganz abgesehen.
Ja, und dann natürlich an die „Spanische Grippe“ von 1919, direkt nach dem ersten Weltkrieg.

Nur, mal vorsichtig nachgefragt, lassen sich da wirklich Parallelen ziehen?

Im Licht der Aufklärung betrachtet stellt sich eine Pandemie nicht wie noch vordem Pest und Cholera als Strafe eines geheimnissvollen Gottes dar, der seinem untreuestem Geschöpf auf Erden einfach nur zürnt.
Wenn die Macht des Glaubens jeh völlig zurückgedrängt werden konnte, dann ja wohl mit der Erkenntnis dass Krankheiten zum Leben gehören müssen und sie dennoch vom Fortschrittsglauben profitieren, indem es immer auch Gegenmittel und Heilsames in Hülle und Fülle geben muss damit dieser Planet weiterhin dem Menschen eine Heimstatt sein darf.

Und doch, es ist schon seltsam durch ein Ereignis das beinahe die ganze Welt betrifft, an die eigene Endlichkeit und den dann doch wohl krönenden Abschluss eines Menschenlebens erinnert zu werden!
Sofort stellt sich aber die Frage, wie damit umzugehen und vor allem, ob sich damit abzufinden ist!

Nein, Widerstand türmt sich auf!
Einfach mal zuhause bleiben, Vorräte beim letzten Gang zum Discounter horten, gar Klopapier und Nudeln in unüberschaubaren Mengen auf dem Schlafzimmerschrank aufhäufen?

Desinfektionsmittel und das begehrte Papier war schon längst aus, so die milde Lächelnde die ich beim Einräumen von Nachschub in die Regale gestört hatte. Ich werde meine Toilettengänge einfach in eine gewisse Kontinuität zwingen müssen und damit die letzten Reste gekonnt nutzen.
Nur, das mit dem Desinfektionsmitteln war schon das größere Problem. Genauso erging es mir mit den Atemmasken, die bei Chinesen erst belächelt wohl nun bald auch in Germanien zum Einsatz kommen würden!

Innerorts die Schnüss und Nase mit dem weichen Tüchlein verdecken, so die behördlichen Maßnamen gegen das böse Virus mit der zyclischen Bezeichnung Covid-19 wenn erst einmal von Krankheit zu reden ist! Wobei, seltsam genug, jede Art von Rotzbremse wohl den Bestimmungen zu genügen scheint.
Sollte mein Loop für Motorradfahrer, also diese Seidenwurst, einmal über die Nase gezogen wie bei schnellen Autobahnfahrten auf der Harley tatsächlich diesen kleinen Schädling in die Knie zwingen wie von Jens Spahn, wohl kaum ein Motorradfreak, gemutmaßt wird?

Diese komischen Leibchen, links und rechts an den Ohren verankert, normalerweise in der Chirurgie von Nutzen damit dem Patienten kein Leid geschieht, könnten diese den Loop wohl übertrumpfen? Na gut, das mag erst einmal dahin gestellt bleiben.

Die Regierung, bislang eher fatalistisch aufgestellt was die Wirtschaft betrifft, tritt nun auf einmal kräftiger in die Pedale!
800 quadratische Meter über alles, dürfen wieder ihen Krimskrams unter die Leute bringen, dazu Schwedische Möbelhäuser und sogar Pferde- und Autohändler! Während also Friseure und Schulklassen noch unter der Abgeschiedenheit von der Welt zu leiden haben, gelten Pressspahnplatten und verderbliches Gefährt mit Benzin- und Elektroantrieb als wenig infektiös! Sogar der äußerst beliebte Handelplatz Kaufhaus und dessen Qualitäten in der Werthaltigkeit von Erwerbbaren wird nun also ohne Grund dem Internet-Handel geopfert? Sehr merkwürdeig in der Tat!

Einshörnchen, soeben vom Eiskonditor in die Hand gedrückt bekommen, darf genau einmal angeleckt, dann aber erst in 50 Metern Ferne zum Eispalast zuende geleckt werden!
Na gut, nicht Alles muss heutzutage wirklich Sinn machen!

Die Verordnungen, sosehr sie auch befremdlich wirken, könnten doch schon Sinn machen, nicht erst bei näherem Hinsehen.

Der Mensch ist im Grunde ein vernunftbegabtes Wesen, wenn es auch immer wieder Muster von geringerem Wert zu geben scheint, die da zu Zweifeln Anlass geben!

Es geht im Grunde doch nur darum, unsere Spezies nicht dem Untergang zuzuführen, alle Möglichkeiten zur Verringerung der Infektion oder sogar des Ablebens in Erwägung zu ziehen. Ist es da nicht unbedingt erforderlich ein wenig an Freiheiten zu opfern um nicht die Schwächsten in der Gesellschaft zu opfern?

Ja, schon 1919 traf es zu Tausenden die Alten und Schwachen zuerst. Der Krieg hatte die Bevölkerungen ausgezehrt, der mangelhaften Versorgung wegen.
Können wir es uns wirklich leisten, in unserer Vermessenheit die Welt zu beherrschen, einfach auf unserem Luxusleben zu bestehen?

Was ist schon eine Rotzbremse, für knapp zwei Euro in der Apotheke erstanden, über die Nase gezogen, wenn dann ein Alter oder Kranker nicht ins noch so grüne Gras zu beissen braucht?

Chinesen würden über uns in Lachkrämpfe ausbrechen wegen unserer imer sosehr beklagten Freiheitsbeschneidung wegen der Pandemie!
Nun gut, Chinesen und Japaner ticken, was Freiheitsrechte und das Verlieren des Gesichtes angeht, völlig anders als wir doch so Gesitteten.

In China, vor der Pandemie, galt eine getragene Maske über Mund und Nase als kleiner Hinweis, doch bitte in Ruhe gelassen zu werden wegen irgendwelcher Unpässlichkeiten.
Ja, die Asiaten haben uns da eine ganze Menge vorraus!

Und ich meine ganz bestimmt nicht die für uns unbegreifbare Angewohnheit, sich eine Fledermaussuppe zu Gemüte zu führen!

© chefschlumpf in seltsamen Zeiten 2020

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