Das Schwiegermonster… – Gedankensplitter

Astrid setzte sich.
In dem Lokal.
Ganz hinten…
Ihre Hände zitterten.
Ihre Gefühle.
Durcheinander geschüttelt.
Aber irgendwie.
War sie froh.
So froh.
So hätte es.
Nicht weitergehen können.
Was ihr Norbert.
Im Namen der Liebe.
Aufzwingen wollte.
Ging…
Auf keine Kuhhaut mehr.
Jetzt war es vorbei.
Sinnigerweise.
Als es darum ging.
Das Hochzeitskleid.
Auszusuchen.
Und wenn sie.
So nachdachte.
War es ja auch.
Norberts Mutter gewesen.
Die die Heirat.
Beschleunigen wollte.
Aber diese rosafarbene Dirndl.
Hätte sie.
Astrid.
Nicht einmal.
Unter Folter angezogen!
Eine Trachtenhochzeit.
Mein Gott!
Und das ausgerechnet sie!

Zum xten Mal.
Hatte Norbert.
Sein Sprüchlein.
Heruntergebetet.
Wenn du mich liebst.
Dann überlegst du nicht.
Dann nimmst du.
Dieses Dirndl.
Lässt es umnähen.
Und Mama.
Wird glücklich sein.
Und das willst du doch?
Oder?
Erbärmlich.
Viel zu lange.
Hatte sie sich.
Das gefallen lassen.
Und in diesem Moment.
War ihr.
Der Kragen geplatzt.
Und sie hörte sich.
Noch einmal.
Wie sie Norbert anschrie.
Wenn du mich liebst.
Dann verlangst du das.
Nicht von mir.
Dann fragst du mich.
Ganz einfach.
Was ich will.
Und deine Mutter.
Soll der Teufel holen!
Sie hatte sich.
Umgedreht.
Und war gegangen.
Besser gesagt gelaufen.
Die Verkäuferin.
In der edlen Trachten-Boutique.
Hatte ganz verzagt geschaut.
Und Norberts Mutter.
Hatte gezischt.
Das werden wir sehen…

Jetzt trank sie.
Einen Espresso.
Extra stark.
Mit einem Stück Torte.
Mit Schlag.
Vor dem Geschäft.
Hatte sie Norbert eingeholt.
Er wollte sie.
Zurück in die Boutique ziehen.
Sie aber riss sich los.
Warf ihm.
Den Verlobungsring.
Vor die Füße.
Und flüchtete.
In den Bus.
Der gerade stehen blieb…
Das Smartphone.
Hatte.
Während der ganzen Fahrt.
Geläutet.
Aber nun nicht mehr.
Sie hatte Norberts Nummer.
Endlich blockiert.
Norberts Mutter.
Hatte jetzt wohl.
Einen Tobsuchtsanfall bekommen.
Wie immer.
Wenn es nicht.
Nach ihrem Willen ging.
Und jetzt würden sie.
Vermutlich versuchen.
Sie vor ihrer Wohnung.
Abzupassen!
Astrid lachte.
Dort konnten sie warten.
Bis sie schwarz waren.
Jetzt würde sie.
Erst mal.
Bei einer Freundin untertauchen…

Vivienne/Gedankensplitter

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