{"id":1638,"date":"2010-03-10T19:30:23","date_gmt":"2010-03-10T18:30:23","guid":{"rendered":"http:\/\/bohnenzeitung.com\/wp\/?p=1638"},"modified":"2010-03-10T19:30:23","modified_gmt":"2010-03-10T18:30:23","slug":"das-fenster-zum-gemusegarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/das-fenster-zum-gemusegarten\/","title":{"rendered":"Das Fenster zum Gem\u00fcsegarten"},"content":{"rendered":"<p>Auch Jahre sp\u00e4ter sah er sie  oft noch am Fenster stehen.<br \/>\nObwohl sie nicht mehr hier wohnte.<br \/>\nL\u00e4ngst nicht mehr.<br \/>\nAber seine Fantasie gaukelte es ihm vor.<br \/>\nTrotzdem.<br \/>\nManchmal stand sie immer noch da.<br \/>\nNackt.<br \/>\nMit ihrer dunklen, lockigen M\u00e4hne.<br \/>\nDer leicht oliv get\u00f6nten Haut.<br \/>\nUnd diesem unwiderstehlichen L\u00e4cheln.<br \/>\nAus vollen Lippen.<br \/>\nWie hie\u00df sie noch?<br \/>\nMargot.<br \/>\nRichtig.<br \/>\nEin h\u00fcbsches M\u00e4dchen.<br \/>\nMitte zwanzig.<br \/>\nOder so.<br \/>\nUnd dass er in ihr Schlafzimmer sehen konnte.<br \/>\nNachdem der alte Kirschbaum umgeschnitten worden war.<br \/>\nDas war Zufall gewesen.<br \/>\nOder besser gesagt.<br \/>\nEin echter Gl\u00fccksfall\u2026<br \/>\nUnd Margot hatte nichts davon geahnt.<br \/>\nUnd falls doch\u2026<br \/>\nDann musste es ihr egal gewesen sein.<br \/>\nVielleicht hatte sie ihren K\u00f6rper einfach gerne hergezeigt.<br \/>\nStolz und selbstbewusst.<br \/>\nDie gro\u00dfen, festen Br\u00fcste.<br \/>\nDie langen Beine.<br \/>\nDie weiblichen Formen.<br \/>\nDie er so liebte\u2026<br \/>\nIhre Konturen waren sanft gerundet.<br \/>\nUnd nicht wie bei diesen knochigen M\u00e4dels.<br \/>\nDie \u00fcberall herumliefen.<br \/>\nNein.<br \/>\nMargot war einfach sch\u00f6n.<br \/>\nUnd wirkte auf ihn so unglaublich erregend\u2026<br \/>\nOft stand sie eine halbe Ewigkeit am Fenster.<br \/>\nDass er meinte jede Pore ihres K\u00f6rpers zu kennen.<br \/>\nGut, dass er beim Aufr\u00e4umen den Feldstecher gefunden hatte.<br \/>\nDer musste noch seinem Vater geh\u00f6rt haben.<br \/>\nUnd so hielt er sich im Sommer oft hier auf.<br \/>\nMit klopfendem Herzen.<br \/>\nUnd wartete.<br \/>\nDass Margot heimkam.<br \/>\nDass sie sich auszog.<br \/>\nQuasi vor seinen Augen.<br \/>\nUnd dann in den Gem\u00fcsegarten blickte.<br \/>\nVersonnen.<br \/>\nVertr\u00e4umt.<br \/>\nEr vermochte den Blick nicht klar zu deuten.<br \/>\nAber bald kannte er jede Rundung ihres K\u00f6rpers.<br \/>\nUnbeschreiblich sexy.<br \/>\nUnd er wusste genau.<br \/>\nWann sie gut gelaunt war.<br \/>\nUnd wann nicht.<br \/>\nEinfach an der Art, wie sie sich bewegte\u2026<\/p>\n<p>Manchmal kam ein gro\u00df  gewachsener Mann in das Haus.<br \/>\nImmer abends.<br \/>\nEr war blond.<br \/>\nMit einem buschigen Schnurrbart.<br \/>\nEr mochte ihn nicht besonders.<br \/>\nAber das lag an seiner Eifersucht.<br \/>\nDenn dieser Mann durfte Margot in den Arm nehmen.<br \/>\nUnd er k\u00fcsste sie.<br \/>\nIhre weichen Lippen.<br \/>\nJeden Zentimeter ihres K\u00f6rpers.<br \/>\nEr durfte sich an ihr reiben.<br \/>\nUnd er \u00f6ffnete ihre Schenkel.<br \/>\nUnd brachte sie zuerst zum St\u00f6hnen.<br \/>\nUnd dann zum Schreien.<br \/>\nSchwei\u00dfnass war er oft.<br \/>\nWenn er die beiden beobachtete.<br \/>\nWenn Margot diesen Kerl schon nackt empfing.<br \/>\nMit gl\u00fccklichem Gesichtsausdruck.<br \/>\nUnd Leidenschaft im Blick.<br \/>\nEr glaubte manchmal wahnsinnig zu werden.<br \/>\nWenn er ihnen beim Liebesspiel zusah.<br \/>\nSein Puls raste oft.<br \/>\nAber er konnte sich nicht abwenden von ihr.<br \/>\nVon den beiden.<br \/>\nAber nicht selten reagierte sein K\u00f6rper.<br \/>\nWenn er die beiden beobachtete.<br \/>\nEinmal als sein Rivale sich an ihren Br\u00fcsten festsaugte.<br \/>\nUnd Margots Mund sich \u00f6ffnete.<br \/>\nUnd ihre Zunge sich \u00fcber die Lippen leckte.<br \/>\nMit halb geschlossenen Augen.<br \/>\nRebellierte sein Penis.<br \/>\nAls w\u00e4re er mitten im Geschehen.<br \/>\nAls w\u00e4re er Teil des Liebesspiels.<br \/>\nMein Gott, er liebte Margot.<br \/>\nUnd er w\u00e4re gern an der Stelle des anderen Mannes gewesen.<br \/>\nSeines Rivalen\u2026<br \/>\nEr nannte ihn schon seinen Rivalen.<br \/>\nObwohl er diesen Kerl doch gar nicht kannte.<br \/>\nUnd auch mit Margot nicht wirklich bekannt war.<br \/>\nAber er liebte sie.<br \/>\nEr verzehrte sich nach ihrem K\u00f6rper.<br \/>\nSehnte sich nach ihren Ber\u00fchrungen.<br \/>\nUnd davon, sie in seine Arme zu nehmen\u2026<br \/>\nNachts schlief er schlecht.<br \/>\nTr\u00e4umte von ihr.<br \/>\nDass sie ihn besuchte.<br \/>\nIn einem langen, dunkeln Umhang.<br \/>\nDen sie dann achtlos wegwarf.<br \/>\nUm sich nackt vor ihm nieder zu knien.<br \/>\nUnd den Schlitz seiner Hose zu \u00f6ffnen.<br \/>\nSo dass diese zu Boden glitt\u2026<br \/>\nDann saugte sich Margot fest an seinem Penis.<br \/>\nStimulierte ihn.<br \/>\nMit ihren Lippen.<br \/>\nMit der Zunge\u2026<\/p>\n<p>Seine Tr\u00e4ume waren sich immer  \u00e4hnlich.<br \/>\nMargot war seine willige Geliebte.<br \/>\nDie sich ihm gerne hingab.<br \/>\nDie ihn verw\u00f6hnte\u2026<br \/>\nUnd die genau wusste.<br \/>\nWas er sich w\u00fcnschte.<br \/>\nIn seinen geheimen Tr\u00e4umen..<br \/>\nEines Tages beschloss er einmal zu ihr zu gehen.<br \/>\nEr musste einmal mit ihr reden.<br \/>\nSie kennen lernen.<br \/>\nSeine Frau sah ihn immer \u00f6fter merkw\u00fcrdig an.<br \/>\nEr hatte sich ver\u00e4ndert.<br \/>\nAber noch ahnte sie nichts von seinen Beobachtungen.<br \/>\nMit Blick auf den Gem\u00fcsegarten.<br \/>\nNoch nicht\u2026<br \/>\nUnd diesen Abend nahm er sich ein Herz.<br \/>\nEr l\u00e4utete bei ihr unten.<br \/>\nAls er von der Arbeit nach Hause gekommen war.<br \/>\nEinmal.<br \/>\nZweimal.<br \/>\nSchlie\u00dflich dr\u00fcckte er die T\u00fcrklinke herunter.<br \/>\nDie T\u00fcr war nicht verschlossen.<br \/>\nEr trat ein.<br \/>\nSah sich um.<br \/>\nNeugierig.<br \/>\nUnd doch auch \u00e4ngstlich.<br \/>\nW\u00fcrde ihm Margot entgegen kommen?<br \/>\nW\u00fcrde sie ihn anschreien?<br \/>\nSchlie\u00dflich war er einfach ins Haus gegangen.<br \/>\nUnd das geh\u00f6rte sich nicht.<br \/>\nAllerdings.<br \/>\nDass er ihr st\u00e4ndig zusah.<br \/>\nWie sie nackt herumlief.<br \/>\nWie sie ihren Liebhaber befriedigte.<br \/>\nDas geh\u00f6rte sich doch auch nicht\u2026<br \/>\nOder?<br \/>\nEr ging die Treppe hoch.<br \/>\nUnd stand in Margots Schlafzimmer.<br \/>\nEs war leer.<br \/>\nMargot musste fort gefahren sein.<br \/>\nDas kam selten genug vor.<\/p>\n<p>Er sah sich um.<br \/>\nDie Perspektive war ihm neu.<br \/>\nEr kannte den Raum genau.<br \/>\nAber von der Warte seines Beobachtungsfensters aus.<br \/>\nDas gro\u00dfe Bett mit der roten Bettw\u00e4sche.<br \/>\nDer Schminktisch mit dem Spiegel.<br \/>\nDer Kleiderkasten.<br \/>\nAlles war ihm vertraut.<br \/>\nUnd doch irgendwie fremd.<br \/>\nEin paar Fotos lagen auf einer Kommode.<br \/>\nSie zeigten alle Margot.<br \/>\nAuf einem war sie nackt.<br \/>\nBis auf eine Kette mit einem gro\u00dfen Anh\u00e4nger.<br \/>\nEr hob das Bild hoch um es zu betrachten.<br \/>\nSeine H\u00e4nde zitterten.<br \/>\nMargots K\u00f6rper war wundersch\u00f6n.<br \/>\nUnd in diesem Moment schien sie ihn anzulachen.<br \/>\nIhn ganz allein.<br \/>\nUnd ihm wurde schwindlig.<br \/>\nDann steckte er das Foto ein.<br \/>\nMechanisch.<br \/>\nWenn Margot schon selber nicht hier war.<br \/>\nDann sollte sie wenigstens immer da sein.<br \/>\nBei ihm.<br \/>\nAuf diesem Bild\u2026<br \/>\nEr war benommen, als er das Haus verlie\u00df.<br \/>\nEr konnte kaum klar denken.<br \/>\nMargots Parf\u00fcm schien \u00fcberall in der Luft zu liegen.<br \/>\nLeicht und blumig.<br \/>\nSelbst in der K\u00fcche.<br \/>\nWo ihm seine Frau das Abendessen hingestellt hatte.<br \/>\nSchweigend a\u00df er.<br \/>\nAber seine H\u00e4nde zitterten.<br \/>\nWenn er an das Foto in der Brusttasche dachte\u2026<\/p>\n<p>Vivienne<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch Jahre sp&auml;ter sah er sie oft noch am Fenster stehen. 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