{"id":18296,"date":"2004-01-17T13:40:35","date_gmt":"2004-01-17T13:40:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bohnenzeitung.com\/2004\/01\/neue-bohnen-zeitung-255\/"},"modified":"2022-10-03T16:24:21","modified_gmt":"2022-10-03T14:24:21","slug":"neue-bohnen-zeitung-255","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/neue-bohnen-zeitung-255\/","title":{"rendered":"Neue Bohnen Zeitung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>                              <br \/>                              von                                                            <a href=\"mailto:vivienne@bohnenzeitung.com\">               Vivienne<\/a>\u00a0                &#8211;\u00a0 Februar 2004<\/strong><\/p>\n<hr\/>\n<p><strong>                              <br \/>Willkommen im unbegrenzten                Europa!<\/strong><\/p>\n<p>                              Was macht Vivienne, wenn Sie nicht f\u00fcr die Bohne r\u00fchrig t\u00e4tig ist?                Vielleicht haben Sie sich ja schon das eine oder andere Mal diese                Frage gestellt. Nun, ich f\u00fchre in der Tat ein Leben neben der                Bohnenzeitung, das k\u00f6nnen Sie mir glauben, liebe Leser. Nat\u00fcrlich                habe ich einen Beruf, ich arbeite in einer gro\u00dfen Firma im Linzer                Zentrum. Ein Job, der meinen ganzen Einsatz fordert, aber ich mach                ihn gern. Dazu verf\u00fcge ich \u00fcber eine zahlreiche Verwandtschaft und                zudem kann ich auch auf ein paar Freunde und Bekannte z\u00e4hlen, die                zum Teil die letzten nicht immer einfachen Jahre \u00fcberdauert haben.<\/p>\n<p>                              Klarerweise verbringe ich daheim viel Zeit                am Computer, aber nicht immer f\u00fchrt mich der Internet Explorer auf                              <a href=\"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/\">               www.bohnenzeitung.com<\/a> oder andere                Einsatzorte von mir im Web. Ich surfe oft auch ganz woanders, und                regelm\u00e4\u00dfige Leser meiner Kolumne wissen vielleicht, dass es eine                Seite im Netz gibt, die ich so ganz besonders sch\u00e4tze:                <a href=\"http:\/\/www.seelenfarben.de\/\">               www.seelenfarben.de<\/a>, von Engelbert.                Engelbert hat da eine wundersch\u00f6ne Mixtur f\u00fcr Jedermann                zusammengetragen, von Desktopmotiven bis zum Kalenderblatt, vom                Gru\u00dfkartenversand bis zur \u0084Wunderkiste\u0093 \u0096 eine Homepage, an der                man sich kaum satt sehen und immer wieder Neues entdecken kann.                Ich kann sie jedem nur weiterempfehlen! <\/p>\n<p>                              Schon vor l\u00e4ngerer Zeit hat Engelbert die Teefee Karin und ihr                Gesch\u00e4ft auf seiner Seite vorgestellt. Bei Karin gibt es nicht nur                exzellenten\u00a0 Tee sondern auch die fachliche Beratung, die jeden                Teetrinker entz\u00fcckt. Da ich das eine oder andere mal schon auf                Engelberts Homepage gepostet habe, bekam ich diese Woche ein                Angebot von Karin f\u00fcr ein Sortiment von Tees, speziell f\u00fcr die                Fastenzeit zusammengestellt. 10 Euro nur sollte dieses Paket                kosten, zuz\u00fcglich Porto, und da ich im Grunde Tee als mein                liebstes Grundnahrungsmittel genie\u00dfe, empfand ich sofort eine                starke Affinit\u00e4t zu diesem Angebot.<\/p>\n<p>                              Ich setzte mich also interessiert via Email mit Karin in                Verbindung und erkundigte mich, wie es mit dem Versand nach                \u00d6sterreich aussieht. Leider hatte die Teefee in ihrer raschen                Antwort keine guten Nachrichten f\u00fcr mich. Per Nachnahme rechnet                sich der Versand \u00fcberhaupt nicht, ab 12 Euro aufw\u00e4rts verteuert                sich dadurch das Paket. Sie schlug mir daher vor, das Sortiment                per Vorauskasse anzufordern, sie musste mir aber eingestehen, dass                selbst diese M\u00f6glichkeit den Preis auf 18,50 Euro erh\u00f6hen w\u00fcrde.                Damit sich die unerh\u00f6rt hohen Portokosten f\u00fcr mich doch noch                lohnen k\u00f6nnten, wies mich die r\u00fchrige Gesch\u00e4ftsfrau noch darauf                hin, dass der Kauf von zus\u00e4tzlichen Teep\u00e4ckchen den ganzen Deal                rentabler machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>                              Mir ist der Appetit auf Tee aus deutschen Landen dadurch aber eher                vergangen. Zwar \u00fcberlege ich noch, aber wenn ich ehrlich bin, geht                mir das hohe Porto gewaltig gegen den Strich. Unter diesen                Umst\u00e4nden kann und will ich nicht kaufen. Nat\u00fcrlich mache ich der                Teefee keinen Vorwurf deswegen, sie ist ja nicht verantwortlich                f\u00fcr das seltsame Gebaren der deutschen Post in einem angeblich                geeinten Europa. Sie muss sich nur an die Modalit\u00e4ten halten. Die                B\u00fcrokratie in unserer Europ\u00e4ischen Union steht einem wahrhaft                grenzenlosen Kontinent, in dem schon gro\u00dfartig die Osterweiterung                beschlossen wurde, bevor \u00fcberhaupt das Stammland so richtig \u0084eins\u0093                geworden ist, ziemlich im Weg.<\/p>\n<p>                              Ist es nicht im Grunde l\u00e4cherlich, wenn bei einem Versand eine                l\u00e4ppische Grenze, die im Grunde offiziell gar keine mehr sein                d\u00fcrfte, die Zusendung eines simplen P\u00e4ckchens auf groteske Weise                in die H\u00f6he treibt? Keine Mauern mehr? Dass ich nicht lache! Zwar                keine aus Stein, aber daf\u00fcr aus b\u00fcrokratischen H\u00fcrden, die Europa                nicht einen sondern trennen. So werden die L\u00e4nder in der Union nie                zusammenwachsen, wenn die Gesetzgebung allgemein und zum Beispiel                eben der (unions-)interne Postweg speziell nicht vereinfacht                werden. Aber wom\u00f6glich liegt das gar nicht im Interesse der                einzelnen Staaten. Mir scheint fast, es will ja trotzdem jeder                sein eigenes S\u00fcppchen kochen\u0085<\/p>\n<p>                              Und ich werde wohl vorerst auf meinen Tee verzichten m\u00fcssen.                Schade. Ich h\u00e4tte gern einmal die viel ger\u00fchmte Qualit\u00e4t von                Karins ausgesuchten Tees auf meinem Gaumen geschmeckt. Jetzt werde                ich wohl solange drauf warten m\u00fcssen, bis ich bei Gelegenheit                h\u00f6chstpers\u00f6nlich Karin in ihrem Gesch\u00e4ft aufsuchen kann\u0085 Wir                kommen schon ins Gesch\u00e4ft!<\/p>\n<p>               <a href=\"mailto:vivienne@bohnenzeitung.com?subject=Leserbrief\">                                             Vivienne<\/a><\/p>\n<p>               Link:                           Alle            Beitr\u00e4ge von Vivienne<\/p>\n<p>\u00a0        <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Vivienne&nbsp; &ndash;&nbsp; Februar 2004 Willkommen im unbegrenzten Europa! Was macht Vivienne, wenn Sie nicht f&uuml;r die Bohne r&uuml;hrig t&auml;tig &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Neue Bohnen Zeitung\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/neue-bohnen-zeitung-255\/#more-18296\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Neue Bohnen Zeitung\">Weiter<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":28639,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-18296","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kritisch-betrachtet","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-50","resize-featured-image"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18296"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18296\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32229,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18296\/revisions\/32229"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28639"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}