{"id":18505,"date":"2004-01-17T13:40:35","date_gmt":"2004-01-17T13:40:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bohnenzeitung.com\/2004\/01\/neue-bohnen-zeitung-386\/"},"modified":"2022-10-03T16:24:22","modified_gmt":"2022-10-03T14:24:22","slug":"neue-bohnen-zeitung-386","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/neue-bohnen-zeitung-386\/","title":{"rendered":"Neue Bohnen Zeitung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>                              <br \/>                              von                                                            <a href=\"mailto:vivienne@bohnenzeitung.com\">               Vivienne<\/a>\u00a0                &#8211;\u00a0 Juli 2004<\/strong><\/p>\n<hr\/>\n<p><strong>                              <br \/>Liebe macht blind&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>                              Albert bl\u00e4tterte zum wiederholten Mal mein Album mit den                Schulfotos durch. Es war f\u00fcr mich immer wieder erstaunlich, warum                er sich f\u00fcr meine Schulkollegen interessiere konnte \u0096 nicht erst                seit meinem Maturatreffen vor ein paar Tagen. Schon fr\u00fcher hatten                wir \u00f6fter gemeinsam einen Blick in meine Vergangenheit geworfen.                Neuerdings zerkugelte sich Albert \u00fcber ein Hauptschulabschlussfoto                von mir \u0096 und konnte sich an meinen roten Z\u00f6pfen kaum satt sehen.                \u0084Wer ist die neben dir, mit den braunen Schuhen?\u0093 \u0084Gerda                Zinsmeister, ihre Schwester ist bei einem tragischen Unfall um\u0092s                Leben gekommen \u0096 jemand in der Siedlung machte unvorsichtige                Schuss\u00fcbungen und ein abgef\u00e4lschtes Projektil traf sie.\u0093 Ich sah                wieder das verweinte Gesicht von Frau Zinsmeister vor mir, einer                kleinen, vom Leben gebeugten Frau. Erst die Geburt ihrer Enkel                konnte sie halbwegs \u00fcber den Verlust der j\u00fcngeren Tochter                hinwegtr\u00f6sten.<\/p>\n<p>                              Albert musterte das Foto nicht uninteressiert. \u0084Der gro\u00dfe, schmale                Bursch mit dem sp\u00f6ttischen Gesichtsausdruck \u0096 sag, hast du mir den                nicht schon einmal gezeigt?\u0093 Ich nickte. \u0084Der Herrscher der Welt,                der mit dem Auto seines Vaters t\u00f6dlich verungl\u00fcckt ist. Das                Marterl in der oberen Siedlung, wo wir im Fr\u00fchjahr mal spazieren                waren, wurde f\u00fcr ihn aufgestellt. Erinnerst du dich?\u0093 W\u00e4hrend ich                erl\u00e4uterte, deutete Albert schon wieder auf ein anderes M\u00e4del.                \u0084Und die? Die ist vielleicht h\u00fcbsch. Und so blaue Augen\u0085\u0093 Ich                sagte zun\u00e4chst nichts, sondern atmete tief und laut ein. Albert                drehte sich um zu mir. Ich zuckte scheinbar unger\u00fchrt die Achseln.                \u0084Karin Feldmann. Sie war einmal mein beste Freundin\u0085\u0093 Albert                registrierte mein reserviertes Verhalten sofort. \u0084War\u0085? Ihr habt                euch aus den Augen verloren?\u0093<\/p>\n<p>                              \u0084Ja, das auch. Mehr als das hat aber eine Beziehung bewirkt, dass                wir uns entfremdet haben. Ihr erster Mann..\u0093, Albert blickte mich                gespannt und leicht ironisch an. \u0084Ihr Mann? Habt ihr um ihn                gek\u00e4mpft, du und sie?\u0093 \u0084Weit gefehlt,\u00a0 mein Lieber!\u0093 Ich                sch\u00fcttelte energisch den Kopf. \u0084Leg die Fotos weg, ich erz\u00e4hle dir                die Geschichte, eine der tiefsten menschlichen Entt\u00e4uschungen                meines Lebens. Und wie du wei\u00dft, war mein Leben nicht unbedingt an                Entt\u00e4uschungen arm\u0085\u0093 Mein Bed\u00fcrfnis nach einer Zigarette war                dringlich geworden, ich f\u00fchlte, wie mich die Sache selbst nach                \u00fcber 15 Jahren noch ein wenig aus dem Konzept brachte. Es war                einmal eine wundersch\u00f6ne Freundschaft, und eines Tages, niemand                h\u00e4tte es geahnt, war sie vorbei\u0085<\/p>\n<p>                              \u0084Karin und ich waren die besten Freundinnen in unserer gemeinsamen                Schulzeit. Wir sa\u00dfen beisammen, und nach der Pflichtschule h\u00e4tte                ich mich um ein Haar \u00fcberreden lassen, mit ihr in eine h\u00f6here                Schule in unserer Bezirkshauptstadt zu wechseln. Aber dann siegte                doch die Einsicht, dass ich in Linz besser aufgehoben war.                Immerhin war ich n\u00e4her am Bahnhof daheim als bei der                Bushaltestelle, die ins andere Ende des Bezirkes f\u00fchrte. Damals                trennten sich unsere Wege erstmals, aber wir blieben nat\u00fcrlich in                Kontakt. So viel und so oft es ging. W\u00e4hrend ich mich mehr                schlecht als recht mit einer Ehrenrunde durch die Schule                wurstelte, ging es ihr erheblich besser. Der Schultyp schien auf                sie zugeschneidert.\u0093<\/p>\n<p>                              Ich streifte die Asche meiner Zigarette am Aschenbecher ab. Albert                hatte seinen Arm auf meine Schulter gelegt, fixierte dabei einen                unbekannten Punkt an der Wand gegen\u00fcber, aber ich wusste genau,                dass er gespannt zuh\u00f6rte. \u0084\u0085nat\u00fcrlich hatte sie auch fr\u00fcher einen                Job als ich, und einen besseren. Ein dynamischer Jungunternehmer                hatte sie auserkoren, mit ihr und ein paar anderen Leuten seine                Firma aufzubauen. Jede Menge \u00dcberstunden, aber toll bezahlt,                zumindest f\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse. Aber auch sehr wenig Zeit zum                Leben, gut die Wochenenden waren meistens frei, aber auch Freitag                wurde es oft 22:00, 23:00 Uhr, bis der letzte aus der Firma kam.                W\u00e4re nichts f\u00fcr mich gewesen, noch dazu, wo Herr Schmidtleitner,                Karins Boss, ein Choleriker war, der seine Wut und seinen Frust                bedenkenlos an seinem Personal auslie\u00df.\u0093<\/p>\n<p>                              Ich d\u00e4mpfte ger\u00e4uschvoll meine Zigarette aus und z\u00fcndete mir                gleich wieder eine an. Albert nahm sie mir mit einer raschen                Handbewegung wieder weg. \u0084Reg dich nicht so auf, mein Herz.                Vergiss nicht\u0085\u0093, \u0096 er sah mich ernst an- \u0084\u0085 es ist lange her.\u0093                \u0084W\u00e4hrend also ich noch vergeblich Bewerbungen verschickte und erst                mit Gl\u00fcck in einer unbedeutenden Firma in unbedeutender Position                landete, war Karin schon zur rechten Hand ihres Chefs avanciert.                Und in der Situation lernte sie einen jungen Mann kennen, Dietmar,                der f\u00fcr den Zustelldienst arbeitete, mit dem Herr Schmidtleitner                seine Computerteile rund um die Welt verschickte. Irgendwann hat                es zwischen den beiden gefunkt. Dietmar war ja nicht der erste,                mit dem Karin eine Beziehung hatte \u0096 sie war mir irgendwie damals                in jeder Hinsicht \u00fcberlegen \u0096 aber die erste Zeit behandelte er                sie wie eine Prinzessin. F\u00fchrte sie gro\u00df aus, lud sie regelm\u00e4\u00dfig                ein, kaufte ihr wundersch\u00f6nen Schmuck. Und das war es, nachdem                Karin sich immer gesehnt hatte.\u0093<\/p>\n<p>                              Ich sah Karin wieder vor mir, mit Dietmar, den sie mir                pr\u00e4sentierte wie einen Hauptgewinn. \u0084Dietmar war schon ein Mann,                der auf Frauen wirkte, und ich kann nicht verhehlen, dass er mir                auf dem ersten Blick auch sehr gut gefiel. Er pr\u00e4sentierte sich                von seiner Zuckerlseite \u0096 gro\u00df gewachsen, hellbraunes Haar,                braungr\u00fcne Augen und sehr sinnlich geformte Lippen. Ich war                \u00fcberzeugt, wie andere auch, dass Karin privat und beruflich das                gro\u00dfe Los gezogen hatte. Aber letztlich wusste ich von beidem, von                ihrem Job und ihrem Liebsten zu wenig, als dass ich meinem Urteil                h\u00e4tte trauen d\u00fcrfen. Dietmar war bei ihr eingezogen, sprich ins                Haus ihrer Eltern, wo er anfangs auch gro\u00dfen Eindruck gemacht                hatte. Aber der Bursche war nicht so harmlos wie er schien.\u0093<\/p>\n<p>                              Nachdenklich presste ich die Lippen aufeinander. \u0084Er fing dann                auch bei Schmidtleitner zu arbeiten an, der konnte solche Leute                wie ihn immer gebrauchen, wie mir Karin ganz entz\u00fcckt erz\u00e4hlt                hatte. Aber das Gl\u00fcck begann zu br\u00f6ckeln. Dietmar war ein                heimlicher Spieler, der in den Casinos ein- und ausging. Einige                Zeit hatte er Gl\u00fcck, aber sp\u00e4ter brauchte er immer mehr Geld, weil                seine Str\u00e4hne gerissen war. Irgendwann dazwischen heiraten Dietmar                und Karin blitzartig, weil Karin schwanger geworden war. Ich war                auf der Hochzeit, bei der Karin nicht mehr so strahlend wirkte wie                noch ein halbes Jahr zuvor. Sie hatte die ganze Hochzeit bezahlen                m\u00fcssen, die ganzen eingeladenen G\u00e4ste, was ihr nicht nur deswegen                wehtat, weil sie im Grunde ihres Herzens eine etwas geizige Frau                war \u0096 und auch noch immer ist. Dietmar brauchte sukzessive ihre                ganzen Ersparnisse auf, Geld, mit dem Karin urspr\u00fcnglich eine                Eigentumswohnung hatte anzahlen wollen.\u0093<\/p>\n<p>                              Versonnen nahm ich einen Schluck Saft aus dem Glas. \u0084Nicht der                einzige Traum Karins, der auf der Strecke blieb. Und irgendwann                kam sie zu mir und bat mich um Geld. Geld f\u00fcr Dietmar, der einen                Unfall mit dem Auto gehabt hatte und die Reparatur nicht h\u00e4tte                zahlen k\u00f6nnen. Ich lieh Karin damals 50.000 Schilling, das meiste                davon stammte aus einem Bausparvertrag, den mein Vater noch f\u00fcr                mich angelegt hatte. Karin schwor mir, dass ich das Geld in zwei                Monaten wieder bekommen w\u00fcrde. Dietmar w\u00fcrde dann von                Schmidtleitner eine Pr\u00e4mie bekommen, die R\u00fcckzahlung w\u00fcrde dann                kein Problem mehr sein. Ich wartete zwei Monate, drei Monate, vier                Monate, dann wurde es mir zu dumm. Ich wollte Dietmar in der Firma                anrufen \u0096 Karin hatte inzwischen einen Sohn geboren, Dominik \u0096 und                erreichte dann aber Schmidtleitner selber. Ich konfrontierte ihn                ziemlich offen mit der Frage, ob denn Dietmar seine Pr\u00e4mie noch                nicht bekommen h\u00e4tte, er schulde mir seit vier Monaten 50.000                Schilling.\u0093<\/p>\n<p>                              Ich lachte bitter, w\u00e4hren mir die Details wieder einfielen. \u0084Dort                erfuhr ich dann, dass Dietmar erstens nie einen Unfall gehabt                h\u00e4tte, von dem sein Chef etwas w\u00fcsste. Und zweitens h\u00e4tte er auch                nie eine Pr\u00e4mie zu erwarten gehabt. Das reichte, ich wusste, ich                musste mein Geld in den Wind schreiben. Das war aber nicht der                einzige Schlag an diesem 11. Juni, ich erinnere mich sehr gut an                dieses Datum.\u00a0 Etwa zwei Stunden sp\u00e4ter rief mich Karin an und                beschimpfte mich w\u00fcst, wie ich nur ihren Dietmar mit meinem Anruf                in der Firma schlecht machen hatte k\u00f6nnen. Sie k\u00fcndigte mir in                v\u00f6lliger Verkennung der Situation die Freundschaft, denn nach dem                Telefonat mit Schmidtleitner war f\u00fcr mich bereits das Ende meiner                Freundschaft zu Karin festgestanden. Mitten unter ihrem                Wutausbruch legte ich auf\u0085 und brach in Tr\u00e4nen aus, ich war so                fertig, ich kann es dir nicht sagen\u0085\u0093<\/p>\n<p>                              Danach hatte ich mich wieder unter Kontrolle. Ich sog den Rauch                der Zigarette tief ein und f\u00fchlte mich fast befreit, \u00fcber die                Sache gesprochen zu haben. \u0084Nun, das Ende der Geschichte habe ich                mehr aus der Ferne mitbekommen. Dietmar flog aus der Firma, und                irgendwann auch aus Karins Wohnung im Haus ihrer Eltern. Seine                Spielsucht ist er nicht losgeworden, aber er hat schnell Ersatz                f\u00fcr Karin gefunden, die sich in der Folge auch scheiden lie\u00df.                Jetzt ist sie in zweiter Ehe verheiratet, mit einem grundsoliden,                langweiligen Mann und hat zwei T\u00f6chter mit ihm. Dominik sieht                seinem Vater unglaublich \u00e4hnlich. Ab und an sehe ich die Familie                n\u00e4mlich.\u0093 Albert stie\u00df mich leicht an. \u0084Und? Redet ihr wieder                miteinander?\u0093 \u0084Aber nat\u00fcrlich!\u0093 Meine Stimme troff vor Ironie.                \u0084Belanglosigkeiten, \u00fcber\u0092s Wetter, zum Beispiel, oder dass die                Kinder herzig sind.\u0093 <\/p>\n<p>                              Albert unterbrach mich. \u0084Habt ihr das nie ausgeredet, ihr zwei,                oder es wenigstens versucht?\u0093 \u0084Wozu?\u0093 Ich bem\u00fchte mich ruhig zu                bleiben. \u0084Ihre Beschimpfungen waren das Letzte. Da kommt man nicht                so einfach dar\u00fcber hinweg.\u0093 Albert legte mir seine H\u00e4nde sanft auf                die Schultern. \u0084Aber es ging doch um ihren geliebten Mann, dem                Vater ihres Kindes. Sie hatte vermutlich ein Blackout. Pure                Verzweiflung.\u0093 Ich blickte Albert ernst ins Gesicht. \u0084Und ich war                ihre beste Freundin, verstehst du? Nicht Dietmar ist zwischen uns                gestanden, sie selber war es. Wei\u00dft du, was ich meine? <i>Den                sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache<\/i>. Unsere so                genannte tolle, langj\u00e4hrige Freundschaft hielt nicht einmal die                erste richtige Bew\u00e4hrungsprobe aus.\u0093 Ich streichelte Albert an der                Wange. \u0084\u0085ich wei\u00df, M\u00e4nner tragen ihre Streitigkeiten anders aus.                Aber andererseits hat Karin nachher auch nicht wieder versucht mit                mir dar\u00fcber zu reden. Die Sache hat uns beide ver\u00e4ndert \u0096                leider\u0085!\u0093<\/p>\n<p>               <a href=\"mailto:vivienne@bohnenzeitung.com?subject=Leserbrief\">                                             Vivienne<\/a><\/p>\n<p>               Link:                           Alle            Beitr\u00e4ge von Vivienne<\/p>\n<p>\u00a0        <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Vivienne&nbsp; &ndash;&nbsp; Juli 2004 Liebe macht blind&hellip; Albert bl&auml;tterte zum wiederholten Mal mein Album mit den Schulfotos durch. Es &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Neue Bohnen Zeitung\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/neue-bohnen-zeitung-386\/#more-18505\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Neue Bohnen Zeitung\">Weiter<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":28639,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-18505","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-die-bunte-welt-von-vivienne","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-50","resize-featured-image"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18505","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18505"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18505\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32310,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18505\/revisions\/32310"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28639"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18505"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18505"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18505"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}