{"id":801,"date":"2010-01-18T18:48:48","date_gmt":"2010-01-18T17:48:48","guid":{"rendered":"http:\/\/bohnenzeitung.com\/wp\/?p=801"},"modified":"2010-01-18T18:48:48","modified_gmt":"2010-01-18T17:48:48","slug":"positive-konsequenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/positive-konsequenz\/","title":{"rendered":"Positive Konsequenz"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Durch die \u201eHomepagetour\u201c \u2013 aufmerksamen Lesern ist der Button auf der Startseite sicher mehr als nur aufgefallen \u2013 ist mein Beitrag \u201eDu wirst dich nie \u00e4ndern!\u201c neuen Lesern der Bohne vorgestellt worden. Mir war der Beitrag pers\u00f6nlich ein Anliegen, weil ich, obwohl es in der Geschichte nicht um eine eigene Erfahrung geht, immer wieder in meinem Leben mit Zeitgenossen konfrontiert worden bin, die pausenlos ihre Grenzen ausloteten und dabei darauf spekulierten, dass ich irgendwann einmal nicht mehr sauer sein w\u00fcrde deswegen. Aber bei der n\u00e4chst besten Gelegenheit schie\u00dfen sie wieder \u00fcber das Ziel hinaus, werden unversch\u00e4mt oder versuchen gar einen ungeniert auszunutzen \u2013 um wieder zu erwarten, dass man sich bald wieder beruhigt. Unsere Gesellschaft oktruiert uns, dass wir in so einem Fall nicht beleidigt oder distanziert bleiben d\u00fcrfen, ganz im Gegenteil. Nach einer gewissen Zeit sind wir gefordert, uns wieder beruhigt zu haben und damit rechnen manche Leute ganz gezielt. Denn ein ungeschriebenes Gesetz f\u00fcr Anstand und Charakter gibt es nicht. Diesen Leuten wird es durch die kuriose Moral unserer Gesellschaft auch leicht gemacht, mit ihrer Masche \u2013 und nichts anderes ist das! \u2013 durchzukommen. Oder wie es die Heldin der oben genannten Kurzgeschichte auf den Punkt bringt: Arschloch darf man immer sein!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich muss zugeben, das ich mich schon lange dagegen wehre, dass gewisse Angelegenheiten (und damit meine ich sicher nicht alle vergleichsweise simplen Dissonanzen oder Streitpunkte) nicht einfach vorbei und abgeschlossen sind, in dem man einige Zeit vergehen l\u00e4sst und dann tut, als w\u00e4re nie etwas gewesen. Leider bin ich auch anf\u00e4llig f\u00fcr die Attacken von Leuten, die mich \u2013 trocken formuliert \u2013\u201ebeschei\u00dfen wollen\u201c und sich sicher sind: Sie wird sich wieder beruhigen! Es gibt in meiner Vergangenheit ein paar Leute, die es sich nicht nur ernsthaft mit mir verscherzt haben sondern denen auch die R\u00fcckkehr in mein Leben f\u00fcr immer verwehrt bleiben wird \u2013 weil sie zu weit gegangen sind. Ich habe eine hohe Schmerzgrenze, aber einmal ist genug. Und irgendwann habe ich begriffen, dass sich dieser fragw\u00fcrdige Menschenschlag nicht \u00e4ndern wird. Und ich habe die Konsequenzen daraus gezogen, indem ich mich entschied, meine Nerven zu schonen \u2013 und das dauerhaft. Kein Kontakt ist besser als ein schlechter, der nur Kraft kostet \u2013 auch wenn das eine oder andere Mal ein Mensch davon betroffen war, den ich einmal sehr gerne hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe diese Entscheidungen trotzdem nie bereut, auch wenn der eine oder andere Mensch in meinem Umfeld deswegen meinte, ich w\u00e4re sehr stur. Das mag durchaus zutreffen, auch mein Chef l\u00e4sst mich das von Zeit zu Zeit wissen, aber abgesehen davon, denke ich, dass sich meine Haltung gegen\u00fcber Leuten, mit denen ich immer nur schlechte Erfahrungen gemacht habe, nicht mit Sturheit vergleichbar ist. Eine Leserin der Geschichte, die im Zuge der Homepagetour  auf die Bohne stie\u00df, hat es f\u00fcr mich auf den Punkt gebracht. Sie bezeichnete diese Einstellung als \u201epositiv konsequent\u201c \u2013 treffender k\u00f6nnte man es f\u00fcr mich nicht formulieren. Damit ist nicht kleinlicher \u00c4rger gepaart mit extremer Sturheit und beleidigten Gef\u00fchlen gemeint, sondern viel mehr das Resultat einiger negativer Erfahrungen, denen man Tribut zollt. Oder anders gesagt: Wer immer die Backe hinh\u00e4lt und sich nicht irgendwann einmal wehrt, darf sich nicht wundern, wenn die Backe nur mehr schmerzt. Entweder man l\u00e4sst sich gefallen, dass ein Mensch sich immer \u00dcbergriffe leistet oder \u00fcbert\u00f6lpeln m\u00f6chte, oder man wehrt sich. Im Extremfall auch mit einem konsequenten Ende des Kontaktes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der eine oder andere unter Ihnen, liebe Leser, wird sicher meine Haltung nicht verstehen oder nachvollziehen k\u00f6nnen. Das ist aber auch nicht notwendig. Jeder wie er mag und ich so, wie ich die besten Erfahrungen gemacht habe. Besser allein als im Umkreis schlechter Menschen, die mir nicht gut tun. Ich kann auch nur jedem raten, es mir gleichzutun. Ich trage ein enormes Potential in mir und bin mit Sicherheit im Wesentlichen auch ein sehr flei\u00dfiger Mensch. Meine gesammelten Werke in der Bohne sind der beste Beweis daf\u00fcr und  der eine oder andere hat in den letzten Jahren durchaus versucht, mich vor seinen Karren zu spannen. Mit dem Resultat dass er oder sie sich nicht lange meiner Arbeitswut erfreuen konnte. Der Punkt ist, ich verdiene anst\u00e4ndige, ehrliche Menschen um mich, ich bin es mir selber Wert, dass ich mich nicht mehr beschei\u00dfen lasse. Wer mich ausnutzen will, sollte besser einen gro\u00dfen Bogen um mich ziehen \u2013 er wird sich sonst eine Abfuhr holen, vielleicht auch ziemlichen \u00c4rger\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a9 Vivienne<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die &bdquo;Homepagetour&ldquo; &ndash; aufmerksamen Lesern ist der Button auf der Startseite sicher mehr als nur aufgefallen &ndash; ist mein &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Positive Konsequenz\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/positive-konsequenz\/#more-801\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Positive Konsequenz\">Weiter<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":28639,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-801","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-in-eigener-sache","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-50","resize-featured-image"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=801"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/801\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28639"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}