{"id":8090,"date":"2010-09-05T14:35:56","date_gmt":"2010-09-05T13:35:56","guid":{"rendered":"http:\/\/bohnenzeitung.com\/wp\/?p=8090"},"modified":"2018-09-29T10:08:29","modified_gmt":"2018-09-29T08:08:29","slug":"zum-beispiel-arbeitgeber-prasidenten-mit-umweltschutzhelmen-tonis-o-ton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/zum-beispiel-arbeitgeber-prasidenten-mit-umweltschutzhelmen-tonis-o-ton\/","title":{"rendered":"Zum Beispiel Arbeitgeber-Pr\u00e4sidenten mit Umweltschutzhelmen &#8211; Toni&#8217;s O-Ton"},"content":{"rendered":"<p>Da sitzt ein Hans-Olaf Henkel, vormaliger Chef des BDI in Deutschland, dem gr\u00f6\u00dften Arbeitgeberverband Europas und verk\u00fcndet dem etwas sprachlosen Interviewer des Bayrischen Rundfunks Fernsehen Alpha, dass vor diesem ein Mann s\u00e4\u00dfe, der seit 15 Jahren v\u00f6llig freiwillig und unbezahlt gute Taten vollbringe, da er ja gute Aufkl\u00e4rungsarbeit leiste.<\/p>\n<p>Auf die nunmehrige Frage des nun wieder langsam zu Atem kommenden Interviewer, wovon er denn so gelebt habe, bei seiner unbezahlten Gutheit, strotzt Herr Henkel vor Selbstlob, nur um zu verk\u00fcnden, dass er von seiner IBM-Rente lebte und von dem was er schon zuvor immer sch\u00f6n \u201ezur\u00fcckgelegt habe\u201c, sein erster Lohn bei \u201eK\u00fchne und Nagel\u201c w\u00e4re ja schlie\u00dflich 56,00 DM im Monat gewesen!<\/p>\n<p>Hatte er wom\u00f6glich damals schon hiervon 40,00DM monatlich, \u201ef\u00fcr Sp\u00e4ter\u201c zur\u00fccklegen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Nun, Henkel gilt sogar in gr\u00fcnen Kreisen als Schwergewicht. H\u00e4ngt ihm gar noch heutzutage der Ruf an, einer der ersten Kapit\u00e4ne in der Deutschen Industrie gewesen zu sein, der sich das Wort \u201eUmweltschutz\u201c auf den Schutzhelm gemalt hatte. Auf den putativen Umweltschutzhelm gewisserma\u00dfen.<\/p>\n<p>F\u00fcr \u00fcberst\u00fcrzte Ausstiegsszenarien aus der Atomwirtschaft scheint er aber dennoch nicht zu haben zu sein. Auch nicht f\u00fcr solche, wie die von Joschka Fischer angedachten, der schlie\u00dflich dann auch nur noch dem Ruf des Geldes zu unter anderem, dem RWE, dem Europ\u00e4ischen Stromversorger mit Schwerpunkt auf Energie aus Kernspaltung, folgte.<\/p>\n<p>Man muss allerdings wissen, dass der Mann, der beim Logistiker K\u00fchne und Nagel eindeutig noch nicht einmal \u201e1Euro-Job-Niveau\u201c gewesen w\u00e4re, sp\u00e4ter Deutschland-Boss vom gr\u00f6\u00dften Computerhersteller der Welt gewesen war.<br \/>\n\u201eNa gut, und was soll`s?\u201c, k\u00f6nnte man fragen, wenn nicht gerade diese Szene es w\u00e4re, die irgendwie nachdenklich machen muss. Und da nachdenken niemals wirklich schaden kann, denken wir doch einfach mal alle gemeinsam nach.<\/p>\n<p>Wie verpasst man solch einem, mit `nem \u201eintellektuellen Engpass\u201c Gezeichneten, einen \u201eBypass\u201c?<\/p>\n<p>Nein, nicht dass jemand denkt, der Mann w\u00e4re einfach nur dumm! Ist er beileibe nicht. Der Mann segelt in seiner Freizeit, was ihn einem schon mal richtig sympathisch macht. Der Mann hat auch eine geh\u00f6rige Portion Charme, was in der echten Welt schon beinahe die halbe Miete ausmacht, wenn einer unbedingt allen gefallen will!<br \/>\nDer Mann findet meist auch kluge Worte.<br \/>\nNa ja, aber nur wenn man unkonzentriert genug hinh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Doch wenn man wirklich mal etwas genauer hinh\u00f6rt, geh\u00f6ren auch solche S\u00e4tze, wie :<\/p>\n<p> \u201e\u2026man muss die augenblickliche Diskussion um Transferleistungen an leistungsschw\u00e4chere Schichten, auch mit der augenblicklichen Situation durch die Finanzkrise, in der wir ja nun mal alle stecken, in einen engen Regelzusammenhang bringen\u2026\u201c, <\/p>\n<p>dann erkennt man den Ernst der Lage!<\/p>\n<p>Den Ernst der Lage, der immer dann zutage tritt, wenn es einem bewusst wird, das solche wie Henkel es sind, die die wirklich gro\u00dfen R\u00e4der in der Volkswirtschaft drehen. Das es solche, wie Henkel sind, auf die unsere Politiker gerne h\u00f6ren wollen, nur weil sie eigentlich noch weniger von der Materie verstehen, als gemeinhin vom W\u00e4hler gemutma\u00dft.<\/p>\n<p>Auf die Frage des Interviewers, ob die Leistungsbezugsgrenzen von Transfer-Beziehern, also den Arbeitslosen und Sozialhilfe-Empf\u00e4ngern, gem\u00e4\u00df Bundesgerichtshofs-Urteil wirklich um bis zu zehn Prozent erh\u00f6ht werden sollten, antwortet Herr Henkel selbst wissend: <\/p>\n<p>\u201eAlso, ich sehe ein, dass jeder ein Recht auf sein Auskommen haben muss. Ich habe auch nichts gegen Transferleistungen, doch bedenken Sie, auch Arbeit muss sich wieder lohnen. Und wenn es keine deutlichen Unterschiede zwischen einem Hilfebezieher und einem Arbeitenden gibt, wird sich das Heer der Arbeitslosen weiterhin st\u00e4ndig vergr\u00f6\u00dfern.\u201c<\/p>\n<p>Wobei er, so vor sich hin gedacht, allerdings absolut Recht hat.<\/p>\n<p>Wenn es zwischen einem Leistungsbezieher mit, sagen wir mal, zehn Kindern und einem Zwanzigj\u00e4hrigen mit Besch\u00e4ftigung keinen Unterschied im Einkommen mehr g\u00e4be, bliebe dem Zwanzigj\u00e4hrigen doch wirklich nur noch die eine M\u00f6glichkeit!<\/p>\n<p>Selber arbeitslos werden und die Ruhezeit f\u00fcr die Produktion von Nachwuchs zu nutzen. Wobei sogar noch den seltsamen Thesen, des noch seltsameren Herrn Thilo Sarrazin gen\u00fcge getan w\u00fcrden.<br \/>\nWenn es eben nicht ein Zwanzigj\u00e4hriger Pal\u00e4stinenser ist.<\/p>\n<p>Doch noch etwas kr\u00e4ftiger nachgedacht, k\u00f6nnte man schlagartig eine sehr wichtige Erkenntnis gewinnen! Diese Henkels und diese Sarrazins leben gar nicht auf demselben Planeten wie wir!<br \/>\nDiese Strategen mit Weitblick verm\u00f6gen es gar nicht mehr, mit unseren Augen diese Welt zu besehen.<br \/>\nWenn sie es denn \u00fcberhaupt mal vermochten.<\/p>\n<p>Also, wenn denn eine Situation tats\u00e4chlich mal irgendwo auftr\u00e4te, dass ein Leistungsbezieher gegen\u00fcber einem regul\u00e4r besch\u00e4ftigten Arbeiter in Bezug auf das Einkommen besser stehen w\u00fcrde, k\u00f6nnte es auch ganz andere Ursachen haben, als zu hohe Harz IV-Bez\u00fcge, n\u00e4mlich\u2026 zu geringe Lohnzahlung!<\/p>\n<p>Das wirkliche Problem scheint mir zu sein, dass regul\u00e4re Arbeit und regul\u00e4re L\u00f6hne heutzutage auszusterben scheinen.<br \/>\nNicht Deutschland schafft sich ab, wie von Sarrazin geweissagt, sondern Deutsche Politiker schaffen ein leistungsbewusstes Deutschland ab!<\/p>\n<p>Wurden im Zeitalter der Vollbesch\u00e4ftigung, aus fernen Welten-Gegenden, wie Italien, Spanien, Griechenland und Jugoslawien, sp\u00e4ter dann auch noch der T\u00fcrkei, Arbeitskr\u00e4fte geholt, die Deutschland aufbauten, aufbauten zu Niedrigst-L\u00f6hnen, versteht sich, ist man heute tats\u00e4chlich schon einen gewaltigen Schritt weiter.<\/p>\n<p>Die Gewerkschaften spielten zur Mitte der Sechziger-Jahre eine gro\u00dfe Rolle. Dem unentwegten Fordern nach h\u00f6heren L\u00f6hnen wurde somit von der Industrie mit dem Anwerben von \u201eGast-Arbeitern\u201c begegnet. Wobei vorzugsweise in den B\u00e4uerlichen Regionen gesucht wurde.<br \/>\nWer heute noch behauptet, dass die Gastarbeiter nur geholt wurden, weil es hier an Arbeitskr\u00e4ften mangelte, hat in Geschichte nicht richtig aufgepasst.<br \/>\nWir hatten ab etwa Anfang 60 das Zechensterben im Saarland und in der Spitze im Ruhrgebiet. Hunderttausende von Bergarbeitern wurden freigestellt, bis Ende der 60er umgeschult. Trotzdem wurden gleichzeitig in Griechenland und sogar in S\u00fcdkorea, Bergleute angeworben, bzw. junge Leute f\u00fcr Arbeiten unter Tage rekrutiert.<\/p>\n<p>Heute wird uns dieses Anwerben von \u201eGering-Qualifizierten\u201c, als dringende Notwendigkeit in der Aufbauphase der noch jungen, jedoch boomenden Bundesrepublik verkauft.<br \/>\nWas man so sehen kann, aber nicht unbedingt muss. Bei entsprechend guter Bezahlung h\u00e4tte es auch im Deutschen Arbeiterpool f\u00fcr jede Gastarbeitern angebotene Arbeitstelle, gen\u00fcgend Bewerber gegeben. Doch die G\u00e4ste lie\u00dfen sich zun\u00e4chst \u201eeinfach  billiger halten\u201c.<br \/>\nDie L\u00f6hne durften sich  nicht \u201e\u00fcberproportional\u201c zu den Gewinnen der Industrien entwickeln, so die Devise.<\/p>\n<p>Heute hat man daf\u00fcr das Instrument der Zeitarbeit und den Taschenspieler-Trick der Leiharbeiterschaft zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nWer sich nicht mit geringerer Bezahlung abfinden will, bekommt eben keinen \u201eNachschlag\u201c, sein befristeter Arbeitsvertrag wird halt einfach nicht verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>In den letzten 12 Monaten wurde jeder 4. neue Arbeitsplatz durch einen Leiharbeiter und jeder 2. durch einen Zeitarbeiter (auf maximal 24 Monate begrenzt) besetzt.<\/p>\n<p>Etwa 20% der Besch\u00e4ftigten unter 25 Jahren verdienen weniger als 5 EURO netto in der Stunde. Immerhin auch noch 10% der Besch\u00e4ftigten \u00fcber 25 Jahren.<\/p>\n<p>\u201eArbeit muss sich wieder lohnen, die Herren Westerwelle und Henkel? Nat\u00fcrlich, ganz meiner Meinung. Nur, f\u00fcr wen?\u201c<br \/>\nF\u00fcr den Arbeitnehmer ja dann wohl eher nicht, bei solchen Zahlen.<\/p>\n<p>Was darf Arbeit, was muss Arbeit kosten? In der wiedervereinigten Republik?<br \/>\nWann entwickeln sich L\u00f6hne \u201eunproportional\u201c nach oben? <\/p>\n<p>Oder, wie kann eine an nat\u00fcrlichen Recourcen arme Industrie, \u00fcberhaupt noch mit einer feindlichen, weil mit Niedrigl\u00f6hnen gesegnete Umwelt im globalen Wettkampf messen?<br \/>\nSind staatliche Eingriffe in die Tarifhoheit der Gewerkschaften und Verb\u00e4nde \u00fcberhaupt das geeignete Mittel der Wahl?<\/p>\n<p>Rechnen wir doch mal nach, zur Abwechslung!<\/p>\n<p>359,00EUR Grundleistung f\u00fcr den einzelnen Hilfeempf\u00e4nger in der Bundesrepublik<br \/>\ndazu kommen im Schnitt etwa 192,00EUR Miete, die ihm vom Job-Center erstattet werden (Regelmiete zum Jahresende 2010, 45m2 zu je 4,25EUR, die jeder Einzelperson per se zugestanden werden. Bisher wird noch nach dem tats\u00e4chlichen Mietpreis abgerechnet. Damit ist aber ab Januar Schluss, wenn man den schon massenhaft verschickten Schreiben der Deutschen Job-Center glauben darf.)<br \/>\nhierzu w\u00fcrden noch etwa 60,00EUR an Heizung f\u00fcr jeden 2-Monat-Zeitraum kommen und hierauf noch etwa 80,00EUR Nebenkosten f\u00fcr Wohnen plus anteilige Krankenversicherung von etwa 200,00EUR.<\/p>\n<p>Macht zusammen etwa 860,00EUR monatlich f\u00fcr jeden arbeitslosen Hilfe-Empf\u00e4nger\/Transferleistungsempf\u00e4nger. Bei so genannten Bedarfsgemeinschaften, verringert sich dieser Betrag nat\u00fcrlich, wenn auf die Einzel-Person umgerechnet wird. Bedarfsgemeinschaften sind Familien oder mehrere in einer Wohnung zusammen lebende Personen.<\/p>\n<p>Geht man nun von 154 Stunden Vollbesch\u00e4ftigung im Monat aus (4 Wochen je 38,5 Stunden), kassierte der Arbeitslose vom Job-Center, etwa 5,58 EUR netto, was bei einem Ledigen etwa  8,90EUR brutto st\u00fcndlich ausmachen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der Arbeitslose bekommt also tats\u00e4chlich 8,90 EUR die Stunde!<\/p>\n<p>Na geht doch! Das mit dem Mindestlohn, meine Herren von der SPD und mein Herr von der FDP und auch Sie, Frau Bundeskanzler in der schicken rosa-roten Robe.<br \/>\nWir haben ihn  doch bereits, meine Herren!<br \/>\nDen Mindestlohn! Den gesetzlich geregelten Mindestlohn, \u2026und doch?<\/p>\n<p>Warum denn dann diese unerkl\u00e4rlichen Verrenkungen, die sich wie die Laola durch alle Fraktionen, mit einer knallroten Ausnahme, ziehen, wenn von einer gesetzlichen Mindestlohnverordnung geredet wird?<br \/>\nWenn schon wieder mal, wie doch so oft, um \u201edes Kaisers Bart\u201c gerungen wird. Wenn mal wieder die Quadratur des Kreises beschworen wird, die Macht des Marktes ins Feld gef\u00fchrt wird?<br \/>\nDie aber auch schon so verdammt viele Banken in die Pleite trieb, was dann aber \u00fcberhaupt nicht zur Diskussion steht, da ja dann der Steuerzahler prompt einzuspringen hat.<\/p>\n<p>Weit ausgeholt, sagt Herr Henkel! \u00c4pfel mit Birnen verglichen, sagt der weitere, hier allerdings angezweifelte Sachverstand derer, die es eigentlich besser wissen m\u00fcssten?<\/p>\n<p>Nun gut, ich geb`s ja zu, ich polemisiere sehr gerne!<br \/>\nDie von mir Genannten sind gar nicht ganz so dumm, wie sie sich uns meist darstellen. <\/p>\n<p>Die Frau Merkel, der Herr Westerwelle und auch unser Herr Henkel haben immer stets das Ganze im Auge, wenn sie st\u00e4ndig mit der alten Leier kommen, dass sich Deutschland auf gar keinen Fall zu einem Billig-Lohnland entwickeln d\u00fcrfe.<br \/>\nEs aber auch auf keinen Fall darauf hinauslaufen k\u00f6nne, dass wir uns den Herausforderungen der Zukunft gegen\u00fcber verschlie\u00dfen.<br \/>\nWir also um jeden Preis \u201ewettbewerbsf\u00e4hig\u201c bleiben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Sehr wohl, meine Dame, meine Herren.<\/p>\n<p>Wir werden bleiben! Im Land und auch ganz bestimmt \u201ewettbewerbsf\u00e4hig\u201c!<\/p>\n<p>Nur, das wird in Zukunft darauf hinaus laufen, dass es zum einen sehr gut Ausgebildete mit guten Eink\u00fcnften, daneben allerdings, schlechter Ausgebildete mit ganz miesen Einkommensverh\u00e4ltnissen geben wird. Dass die Gesellschaft in sehr kurzer Zeit noch einmal gespalten werden wird.<br \/>\nWurde fr\u00fcher zwischen Besitzenden, also Landbesitzern und Besitzlosen, also Tagel\u00f6hnern und Arbeitern, sowie B\u00fcrgern in St\u00e4dten mit und ohne Grundbesitz unterschieden, wird k\u00fcnftig die Schere noch weiter auseinander gehen.<\/p>\n<p>Hier wird man, wenn nicht schon sehr bald dagegen gehalten wird, k\u00fcnftig zwischen Erg\u00e4nzungsleistungsbeziehern, so genannten Aufstockern bei theoretischer, aber schlechtenst bezahlter Besch\u00e4ftigung, Arbeitslosen mit exact dem gleichen Einkommen und den \u201ebesser Verdienenden\u201c, also dem ganzen Rest der Gesellschaft zu unterscheiden zu sein.<\/p>\n<p>Zu den Rentnern, zwischen denen sich dann beide oben genannten Gruppen sp\u00e4ter auch noch verstecken werden, muss gesagt werden, dass hier auch eine satte Verschiebung stattfinden wird, da die Job-Center jetzt schon zur \u201eFr\u00fch-Verrentung\u201c raten.<br \/>\nWas das dann bei einem um zwei Jahre auf 67 verschobenen Renteneintritts-Alter bedeuten wird, braucht hier nicht erraten zu werden.<\/p>\n<p>Beide haben Recht, der allseits zu Recht gescholtene Herr Sarrazin, wegen seiner R\u00fcckschl\u00fcsse auf genetische Pr\u00e4position der Unterschicht besonders von Einwanderern aus den Islamischen L\u00e4ndern Gescholtene, aber auch der oben angef\u00fchrte Herr Henkel, der sich andauernd selber lobt, nur weil er f\u00fcr Aufkl\u00e4rung sorgt ohne daf\u00fcr extra zu kassieren!<\/p>\n<p>Aufkl\u00e4rung tut, verdammt noch mal, sehr not. Nur eine aufgekl\u00e4rte Gesellschaft kann sich wirklich f\u00fcrchten. Vor allem, was da noch vor ihr liegt.<\/p>\n<p>Nur, die beiden haben nur deshalb Recht, weil ihnen Ihre Weltsicht nur dadurch verstellt wird, dass sie sich niemals herunter trauen zu uns.<br \/>\nSich also lieber da oben aufhalten, auf ihrem Planeten.<br \/>\nDort, wo es eben nicht darauf ankommt, dass der wirkliche Volkssch\u00e4dling nicht unter den Leistungsverweigerern mit Niedrig-Einkommen zu finden ist. Sondern, weil sich auf die Unterschicht besser ein \u201eRegelzusammenhang\u201c anwenden l\u00e4sst, als die Oberschicht endlich zu einer solidarischen Besteuerung heranzuziehen.<\/p>\n<p>Erst wenn es gelingen sollte, m\u00f6glicherweise sogar einer schwarzgelben Regierung gelingen sollte, f\u00fcr Steuergerechtigkeit mit erh\u00f6hten Spitzensteuers\u00e4tzen zu sorgen und im Gegenzug einen Mindestlohn festzusetzen, der weit \u00fcber dem Grundsicherungs-Niveau liegt, kann sich Deutschland als nicht von sich \u201eselber abgeschafft\u201c ansehen.<\/p>\n<p>Erst dann kann sich Arbeit wirklich wieder lohnen!<br \/>\nHier, wie von Henkel und Sarrazin gemutma\u00dft, von der Attraktivit\u00e4t der Besch\u00e4ftigungslosigkeit auszugehen, kann nur durch absolute Ahnungslosigkeit der Besserverdienenden begr\u00fcndet sein.<\/p>\n<p>Oder durch st\u00e4ndiges Tragen von \u201eUmweltschutzhelmen\u201c, die pr\u00e4chtig vor allzu viel Umwelt sch\u00fctzen und vor allzu viel Selbsterkenntnis.<\/p>\n<p>(A.S. 5.September 2010) chefschlumpf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da sitzt ein Hans-Olaf Henkel, vormaliger Chef des BDI in Deutschland, dem gr&ouml;&szlig;ten Arbeitgeberverband Europas und verk&uuml;ndet dem etwas sprachlosen &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Zum Beispiel Arbeitgeber-Pr\u00e4sidenten mit Umweltschutzhelmen &#8211; Toni&#8217;s O-Ton\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/zum-beispiel-arbeitgeber-prasidenten-mit-umweltschutzhelmen-tonis-o-ton\/#more-8090\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Zum Beispiel Arbeitgeber-Pr\u00e4sidenten mit Umweltschutzhelmen &#8211; Toni&#8217;s O-Ton\">Weiter<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":28639,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-8090","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tonis-o-ton","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-50","resize-featured-image"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8090"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8090\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28639"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}