{"id":974,"date":"2010-01-18T20:03:47","date_gmt":"2010-01-18T19:03:47","guid":{"rendered":"http:\/\/bohnenzeitung.com\/wp\/?p=974"},"modified":"2010-01-18T20:03:47","modified_gmt":"2010-01-18T19:03:47","slug":"die-versandhauser-teil-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bohnenzeitung.com\/wp\/die-versandhauser-teil-8\/","title":{"rendered":"Die Versandh\u00e4user, Teil 8"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es begann damit, dass ich \u2013 eine alte Briefmarkensammlerin \u2013 f\u00fcr meine wachsende Sammlung Alben ben\u00f6tigte. Ich erinnerte mich daran, vor einiger Zeit einmal die d\u00fcnne Prospektbeilage einer g\u00fcnstigen M\u00fcnz- und Briefmarkenfirma in Voralrberg in der Briefmarkenzeitung der Post gefunden und aufbewahrt zu haben. So suchte ich diese hervor und bestellte telefonisch bei dieser Firma Gavia Marken, Alben und M\u00fcnzen, letztere als Geschenk f\u00fcr meinen Mann. Ich wurde als Neukunde angelegt, alles sei lagernd, wie es hie\u00df, und die Lieferung w\u00fcrde 10 bis 14 Tage dauern. Als nach 3 Wochen noch immer nichts angekommen war, rief ich erneut dort an, um nachzufragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Adresse w\u00e4re zwar im Computer, hie\u00df es, aber es liege keine Bestellung vor! \u00c4rgerlich genug, und eigentlich v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich, aber ich wurde dazu ermutigt, die Bestellung jetzt gleich zu wiederholen. Schon bei Angabe der ersten Bestellnummer wurde ich unterbrochen, mit der Information, dass es diese gar nicht g\u00e4be. Sie h\u00e4tten nur Bestellnummern, die mit \u201aM\u2019 beginnen, nicht mit \u201aC\u2019. Auch beim Tausch dieser beiden Buchstaben w\u00e4re selbige Nummer nicht in ihrem System. Auch alle weiteren Bestellnummern \u2013 sie begannen ebenfalls mit \u201aC\u2019 \u2013 fanden sich nicht im Computer. Ich konnte keine Bestellung t\u00e4tigen. Es hie\u00df noch, das w\u00e4re auch bestimmt der Grund, warum die urspr\u00fcngliche Bestellung nicht im Computer w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Protest, dass ich den Prospekt vor mir h\u00e4tte, ihn im Zweifelsfall mailen k\u00f6nnte, und meine Bestellung noch vor 3 Wochen genau so ohne Probleme aufgenommen worden war, sogar mit Lieferauskunft, wurde ignoriert. Der Prospekt existiere nicht, hie\u00df es, und man schickte sich sogar schon an, meine immer lauter werdenden Einw\u00e4nde durch Beenden des Gespr\u00e4chs mangels L\u00f6sungsm\u00f6glichkeit abzubrechen! \u2013 anstatt mir zumindest vorzuschlagen, aktuelle Kataloge zu schicken! Auch die Bestellnummern waren nicht, wie ich vermutete, vor kurzem ge\u00e4ndert worden, und dass dieser d\u00fcnne Prospekt, der eine Beilage einer Zeitschrift gewesen war, kein regul\u00e4rer Katalog sein konnte, brachte mich auch nicht weiter. Schlie\u00dflich schlug ich noch vor, im Computer nach den entsprechenden Artikeln, anstatt nach den Bestellnummern, zu suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und siehe da, alles fand sich, sogar die Preise stimmten \u00fcberein. Nun wurde ich doch noch f\u00fcr meinen \u00c4rger entsch\u00e4digt, in dem man mir die Versandkosten schenkte. Die Ware trudelte in 10 Tagen ein, und der \u00c4rger war bald wieder vergessen. Wenig sp\u00e4ter bestellte ich noch weitere Briefmarkenalben, diesmal ohne Probleme. Glaubte ich. Diese bezahlte ich Anfang November via Homebanking.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgend wann Anfang J\u00e4nner kam pl\u00f6tzlich eine Mahnung \u00fcber diese Alben. Erst bef\u00fcrchtete ich, ich h\u00e4tte wirklich vergessen zu zahlen oder den Erlagschein versehentlich weggeworfen, aber im Homebanking konnte ich schnell sehen, dass alles ordnungsgem\u00e4\u00df bezahlt war. So rief ich die Firma an \u2013 auf der angegebenen geb\u00fchrenpflichtigen Nummer &#8211; um die genauen Daten der Zahlung bekannt zu geben, musste aber h\u00f6ren, dass sie das schriftlich br\u00e4uchten, mit Ausdruck vom Homebanking!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So zog ich dem Herrn, den ich in der Leitung hatte, noch eine E-Mail-Adresse (etwas mit gavia.at) aus der Nase, damit ich immerhin nicht auch noch Porto kleben m\u00fcsste, um meine Zahlung nachzuweisen. Au\u00dferdem wies ich auf den Aufwand hin, und darauf, dass Papier geduldig w\u00e4re, also kein richtiger Beweis, aber es half mir nichts. Mir wurde noch erkl\u00e4rt, wie ich ganz leicht die Best\u00e4tigung vom Telebanking direkt abspeichern k\u00f6nnte. Was nat\u00fcrlich nicht funktionierte! Und siehe da, nachdem ich die Bankbest\u00e4tigung ausgedruckt, eingescannt, eine E-Mail verfasst und diese verschickt hatte, kam eine automatische Nachricht zur\u00fcck, die Adresse w\u00e4re falsch, bzw. existiere nicht!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wollte schon w\u00fctend die Sache in ein Kuvert stecken und demonstrativ den Vermerk &#8218;Porto zahlt Empf\u00e4nger&#8216;, draufschreiben, da kam ich noch auf die Idee, ins Internet zu schauen. Wenn schon in der ganzen Post keine E-Mail-Adresse zu finden w\u00e4re, dann vielleicht auf deren Homepage. Voil\u00e0, die Adresse mit gavia.at gab es dort wirklich nicht, sondern nur selbige mit der Endung .de, auch bei der \u00f6sterreichischen Homepage. So schickte ich alles per E-Mail dort hin, darauf hinweisend, dass es nach \u00d6sterreich geh\u00f6rt, und au\u00dferdem meinen ganzen \u00c4rger schildernd.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So verging einige Zeit, ohne dass ich von ihnen h\u00f6rte, sodass ich glaubte, die Sache w\u00e4re erledigt, worauf ich die ganzen dazugeh\u00f6renden Unterlagen in den M\u00fcll verbannte. Prompt kam eine weitere Mahnung, diesmal mit Mahngeb\u00fchren! Ich kochte vor Wut, holte den nicht mehr ganz sauberen Brief, den ich schon vorbereitet gehabt hatte, aus dem M\u00fcll, erg\u00e4nzte den Text um den weiteren \u00c4rger und schickte ihn unfrankiert ab. Seither habe ich nichts mehr von ihnen geh\u00f6rt, weder eine Entschuldigung, noch dass es ein Irrtum war und das Konto ausgeglichen ist. Es k\u00f6nnte also gut sein, dass in K\u00fcrze wieder eine Mahnung kommt&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So etwas ist wieder eine typische Geschichte, die mir Stoff f\u00fcr die Bohnenzeitung liefert \u2013 obwohl ich nicht unbedingt scharf darauf w\u00e4re&#8230; Aber w\u00fcrden positive Geschichten \u00fcberhaupt so gut ankommen? Es scheint aber, als h\u00e4tte ich ohnehin nicht die Wahl&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a9 Sarkastika<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es begann damit, dass ich &ndash; eine alte Briefmarkensammlerin &ndash; f&uuml;r meine wachsende Sammlung Alben ben&ouml;tigte. 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