Mittwoch letzter Woche.
Ich melde mich ab.
Abwesenheitsnotiz!
Dann schnaufe ich…
Richtig durch.
Urlaub.
Elf Tage…
Fern der Arbeit.
Fast kann ich es…
Nicht glauben.
Große Freude.
Minuten später…
Plötzlich…
Taucht ein Gedanke…
In meinem Kopf auf…
Geht es mir…
Schon so schlecht…
In meinem Job?
Ich wische…
Diese Frage weg.
Nein.
Das möchte ich…
Nicht beantworten.
Nicht jetzt.
Würde mir denn…
Gefallen…
Was ich da…
Sagen müsste?
Zweifellos.
Habe ich…
Schon lieber…
In meinem Job…
Gearbeitet.
Irgendwie…
Scheint mir…
Dieses Glück…
Ganz weit entfernt…
Unerreichbar…
Und ich denke…
An den Oktober…
Im nächsten Jahr…
Da werde ich…
In Pension gehen…
Das wird…
Manches…
Leichter machen…
Der raue Wind…
Der da weht…
Die neuen Gegebenheiten…
An die wir uns…
Anpassen müssen…
Nie!
Hätte ich gedacht.
Dass ich mich…
Einmal…
Derart…
Auf meine Pension…
Freuen würde.
Zuletzt…
War der Job…
Eine Belastung.
Immens.
Egal…
Ob ich…
Im Büro werke…
Oder im Homeoffice!
Ich schäme mich.
Ein wenig.
Für diese…
Überlegungen…
War ich nicht einmal…
So glücklich…
In diesem Job?
War es nicht…
Vor langer Zeit…
Ein Vergnügen gewesen…
Hier zu arbeiten?
Ich bin betroffen…
Ich erinnere mich.
An den Freudentag.
Als ich…
Die Zusage bekam.
Der Geburtstag…
Meines liebsten Menschen!
Mangelt es…
An meiner Einstellung?
Bin ich undankbar?
Auch die Firma…
Kämpft auf dem Markt.
Und für alle weht…
Ein rauer Wind…
Ein wenig bin ich…
Deprimiert.
Auf einmal.
Die Urlaubsfreude…
Verweht…
Ich gebe zu…
Zwanzig Jahre jünger…
Und ich…
Würde mir wohl…
Einen neuen Arbeitsplatz…
Suchen.
So war ich immer.
Wenn es…
Nicht mehr passte…
Aber nun…
Bin ich gefangen…
Im Käfig!
Vivienne/Tagaus, tagein…