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15.11.2005, © Vivienne
Ein Hund-Gedicht
Gewidmet meinem Neffen Patrick, der es sich von mir gewünscht hat!
Ein Hund liegt traurig vor der Tür.
Es ist schon kalt, drum friert er hier.
Und Hunger hat er leider auch,
Dumm knurrt ganz laut sein leerer Bauch.
Jetzt liegt er hier schon manche Stunde.
Normalerweis geht er die Runde.
Bewacht des Herrchens schönes Haus,
und passt auf die Familie auf.
Doch unterwegs sind alle heute,
was den Hund wohl anfangs freute.
Doch nun ist er schon lang allein!
Wie kann Herrchen nur so grausam sein?
Warum kommt er den nicht nach Haus?
Der Hund, der hält es nicht mehr aus!
Der Hunger macht ihn müd und lahm.
Wenn er viel friert, wird er noch krank!
Doch endlich fährt der Wagen vor!
Der Hund, der traut kaum seinem Ohr!
Springt auf, als wär er gar nicht müd,
weil er sein Herrchen wieder sieht!
Er bellt und springt, wies Hunde tun!
Er freut sich, und ist nicht mehr stumm!
Bald ist die Schüssel voll gefüllt,
Das Futter fast heraus nun quillt.
Satt und müde schläft er ein.
So sollt es alle Tage sein.
Bald ist der Hund ganz stark und wach,
das Haus ganz sicher er bewacht.
Da kommt kein Dieb ins Haus herein,
so leise könnt er gar nicht sein!
Ein braver Hund passt sehr gut auf,
und unser Hund, der kann das auch!
Vivienne/Gedankensplitter
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