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09.10.2005, © Vivienne

Veränderung

Man lebt das Leben,
so gut es halt geht,
bemüht im Streben,
die Welt zu versteh’n.

Manchmal beschaulich,
dann wieder sehr rasch.
Der Wandel macht traurig,
bis du ihn erfasst.

Abschied heißt Wandel,
eine Tür fällt rasch zu.
Man verliert einen Freund schnell
Und dahin ist die Ruh’.

Viel’ Wege sind offen,
und welchen nehm’  ich?
Auf wen darf ich hoffen?
Und wer verliert sich?

Wer kehrt doch wieder?
Das weiß man oft nicht.
Einstmals fast wie Brüder,
auf den man morgen vergisst.

Niemand fragt uns denn,
ob dies Leben uns freut.
Wir bekommen die Karten,
die das Schicksal uns streut.

Und  nicht alle stechen.
Nicht jede gewinnt.
Was wir uns oft versprechen,
mit der Zeit schnell verrinnt.

Enttäuschung bringt Tränen,
Überraschung auch Glück.
Was wir dann vernehmen,
vermag unser Geschick.

Der eine kann pokern,
und gewinnt damit hoch.
Der andere nimmt’s locker,
und stürzt in ein Loch.

Kaum einer weiß heute,
was morgen noch kommt.
Darum lieber, Leute,
nehmt, was ihr bekommt.
Morgen kann alles aus sein,
oder du bist der Star.
Man muss sich bewusst sein,
schnell ist nichts mehr wie’s war.

Vivienne/Gedankensplitter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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